HARTZ-IV SANKTIONEN – Protestmail an die Bundestagsabgeordneten!

WAHLWERBUNG – Wahljahr 2012/2013 !

“Hier habt Ihr Sozialdemokratische und Christliche Werte”

Abstimmung vom 26.04.2012 – Hartz IV-Sanktionen

Ergebnisliste der namentlichen Abstimmung

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Protestmail an die VERANTWORTLICHEN Bundestagsabgeordneten!

“Ich würde mich über eine weitere und möglichst breite Weiternutzung der mail freuen!”

Vorlage von Norbert Wiersbin

“Guten Tag Herr/Frau ..,

wie ich mit Schrecken erfahren musste, haben auch Sie gegen den Antrag der Fraktion DIE LINKE gestimmt, die grundgesetz- und menschenrechtswidrige Sanktionspraxis im Rechtskreis des SGB II zu unterbinden. Damit tragen auch Sie die Verantwortung dafür, dass zahlreiche Menschen systematisch unter jedwedes Existenzminimum und damit in absolutes Elend gedrückt werden. Auch Sie sind dafür verantwortlich, dass hunderttausenden Kindern jede Chance auf ein menschenwürdiges Leben genommen wird.

Ich bin mehr als empört und verurteile hiermit Ihre politischen Entscheidungen auf das Schärfste. Sie tragen damit entscheidend zur Spaltung unserer Gesellschaft bei.

Ich schäme mich für Sie und für die gesamte Bundestagsfraktion, Sie sollten sich nicht mehr „Sozialdemokraten“ oder “Christen” nennen. „Sozial“ und “christlich” sind Sie schon lange nicht mehr!

FÜR MICH SIND SIE UND IHRE PARTEI UNWÄHLBAR!

Mit tiefer Empörung, Verachtung  und noch mehr Zorn,

Rita Mantovan

Liste mit E-Mail-Adressen der Bundestagsabgeordneten

http://www.nein-zur-transferunion-fuer-stabiles-geld.de/e-mails-der-bundestagsabgeordneten/

und hier Ergebnisliste der namentlichen Abstimmung (PDF)           1)

ANHANG – DAS RECHT AUF LEBEN

AUSWIRKUNGEN DER HARTZ-IV SANKTIONEN

ARM DURCH ARBEIT – KINDERARMUT – ALTERSARMUT – OBDACHLOSIGKEIT

informative links

http://www.freitag.de/politik/1207-auf-dem-weg-in-eine-andere-republik

Wohnungsnot http://www.nachdenkseiten.de/?p=12280

http://www.welt.de/print-welt/article663172/Deutschland-hat-die-meisten-Obdachlosen.html

http://www.fr-online.de/frankfurt/obdachlos-in-hessen-auf-der-suche-nach-waerme,1472798,11523056.html

HARTZ IV SANKTIONEN – MUTTER UND KIND TOT_

GEMACHTE ARMUT HAT EINEN NAMEN – SCHANDE

VERANTWORTLICHE POLITIKER HABEN NAMEN – DIESE SCHANDE HAT HIER UND HEUTE VIELE NAMEN

IN DEN GESCHICHTSBÜCHERN WERDEN DIESE NAMEN EINEN UNRÜHMLICHEN PLATZ EINNEHMEN 

47 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

Hartz IV News: Kindergelderhöhung nicht für Hartz IV Familien – und mehr

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1. Kindergelderhöhung nicht für Hartz IV Familien

Das Kindergeld wird für alle Familie angehoben. Für Alle? Nein, Hartz IV beziehende Kinder und Eltern werden von der diesjährigen und darauffolgenden Kindergeld-Erhöhung faktisch ausgeschlossen bleiben. Das bestätigt nun auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) in einem aktuellem Schreiben. Die, die es am Nötigsten brauchen, sind wieder einmal ausgeschlossen… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/kindergeld-erhoehung-nicht-fuer-hartz-iv-familien-7361642.php

Fotomontage Norbert Kannenberg


2. Trotz Proteste der Vergangenheit: Wieder Zeitarbeitsmesse

Das Jobcenter Wetterau in Büdingen lädt zur Personaldienstleistungsmesse am 16 September ein. Hartz IV Beziehende werden hierzu “eingeladen”. Wer sich weigert, wird mit Sanktionen belegt. Erwerbslosen-Inittiativen kritisieren derlei Zeitarbeitsmessen als “Sklavenmarkt”, in den Hartz IV Beziehende sich anpreisen müssen, um sich dann später zum geringen Lohn ausbeuten zu lassen… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/zeitarbeitsmesse-mit-zwang-in-die-zeitarbeit-7361648.php


3. Willkommen in der Hartz IV Welt: Selbst ein Urlaub muss genehmigt werden

Jeder Hartz IV-Bezieher hat Anspruchauf Urlaub. Dieser muss vor der Ortsabwesenheit beim zuständigen Jobcenter beantragt werden. Nur wenn die Behörde den Antrag bewilligt, besteht auch während des Urlaubs ein Leistungsanspruch… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-urlaub-muss-angemeldet-sein-7361641.php


4. Hartz IV Gelder werden im großen Stil zweckentfremdet

Das Jobcenter Krefeld stopft mit dem Geld für Hartz IV-Bezieher Löcher in der Verwaltung! Einem Bericht der Online-Ausgabe der Zeitung „Rheinische Post“ zufolge wandert zunehmend mehr Geld, das eigentlich für die Arbeitsvermittlung von Erwerbslosen vorgesehen ist, in die Töpfe zur Deckung von Lohn- und Betriebskosten der Behörde… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/jobcenter-zweckenfremdet-hartz-iv-gelder-7361637.php


5. Pflichtversicherung von Arbeitslosengeld II-Empfängern ab 2016

Nach Anfrage bei dem Bundeskabinett der Bundesregierung welche ich heute getätigt habe, wurde mir von einer Mitarbeiterin mitgeteilt Bereich Bürgerinfo: Um den Verwaltungsaufwand der Jobcenter niedrig zu halten und um eine Übersicht zu erhalten wer wo hingezogen und zu gezogen ist und in welchen Turnus die Krankenkasse gewechselt wurde, hat das Bundeskabinett der Bundesregierung entschieden dass ALG2 Bezieher die familienversichert sind.. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-pflichtversicherung-ab-7361639.php


6. Rechtsanwalt zeigt “unbekannte” Zuständige in der Bundesagentur für Arbeit wegen Erpressung an, weil laufende Verfahren mit Mahnungen sabotiert werden

Trotz laufender Widerspruchs- und Klageverfahren mahnen die Jobcenter im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit ihrer Meinung außenstehende Gelder ein, obwohl über die Rechtmäßigkeit nicht entschieden ist. Eine solche Vorgehensweise verunsichert Hartz IV-Betroffene, weil zusätzlich mit Androhungen und Mahnungen massiver Druck erzeugt wird… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-anwalt-zeigt-bundesagentur-fuer-arbeit-an-7361636.php

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Informationen zum Thema – Armut in einem reichen land?!

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Die zerklüftete Republik

Der Armutsbericht erscheint in diesem Jahr verspätet, doch dies aus gutem Grund. Durch die Umstellung und Revision der Daten des Statistischen Bundesamtes auf der Basis des Zensus 2011 war eine Veröffentlichung wie gewohnt im Dezember nicht möglich  (siehe: Öffnet einen internen LinkMethodische Anmerkungen). Gleichwohl tut diese Verzögerung der Brisanz der Erkenntnisse keinen Abbruch. Die Armut in Deutschland hat nicht nur ein neuerliches trauriges Rekordhoch erreicht, auch ist Deutschland dabei, regional regelrecht auseinander zu fallen. Zwischen dem Bodensee und Bremerhaven, zwischen dem Ruhrgebiet und dem Schwarzwald ist Deutschland, was seinen Wohlstand und seine Armut anbelangt, mittlerweile ein tief zerklüftetes Land.

Die wichtigsten Befunde im Überblick:

1: Die Armut in Deutschland hat mit einer Armutsquote von 15,5 Prozent ein neues Rekordhoch erreicht und umfasst rund 12,5 Millionen Menschen.

2: Der Anstieg der Armut ist fast flächendeckend. In 13 der 16 Bundesländer hat die Armut zugenommen. Lediglich Sachsen-Anhalt verzeichnet einen ganz leichten und Brandenburg einen deutlicheren Rückgang. In Sachsen ist die Armutsquote gleich geblieben.

3: Die Länder und Regionen, die bereits in den drei vergangenen Berichten die bedenklichsten Trends zeigten – das Ruhrgebiet, Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – setzen sich ein weiteres Mal negativ ab, indem sie erneut überproportionale Zuwächse aufweisen.

4: Die regionale Zerrissenheit in Deutschland hat sich im Vergleich der letzten Jahre verschärft. Betrug der Abstand zwischen der am wenigsten und der am meisten von Armut betroffenen Region 2006 noch 17,8 Prozentpunkte, sind es 2013 bereits 24,8 Prozentpunkte.

5: Als neue Problemregion könnte sich neben dem Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen auch der Großraum Köln/Düsseldorf entpuppen, in dem mehr als fünf Millionen Menschen leben, und in dem die Armut seit 2006 um 31 Prozent auf mittlerweile deutlich überdurchschnittliche 16,8 Prozent zugenommen hat.

6: Erwerbslose und Alleinerziehende sind die hervorstechenden  Risikogruppen, wenn es um Armut geht. Über 40 Prozent der Alleinerziehenden und fast 60 Prozent der Erwerbslosen in Deutschland sind arm. Und zwar mit einer seit 2006 ansteigenden Tendenz.

7: Die Kinderarmut bleibt in Deutschland weiterhin auf sehr hohem Niveau. Die Armutsquote der Minderjährigen ist von 2012 auf 2013 gleich um 0,7 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent gestiegen und bekleidet damit den höchsten Wert seit 2006. Die Hartz-IV-Quote der bis 15-Jährigen ist nach einem stetigem Rückgang seit 2007 in 2014 ebenfalls erstmalig wieder angestiegen und liegt mit 15,5 Prozent nun nach wie vor über dem Wert von 2005, dem Jahr, in dem Hartz IV eingeführt wurde.

8: Bedrohlich zugenommen hat in den letzten Jahren die Altersarmut, insbesondere unter Rentnerinnen und Rentnern. Deren Armutsquote ist mit 15,2 Prozent zwar noch unter dem Durchschnitt, ist jedoch seit 2006 überproportional und zwar viermal so stark gewachsen. Keine andere Bevölkerungsgruppe zeigt eine rasantere Armutsentwicklung.

quelle http://www.der-paritaetische.de/armutsbericht/die-zerklueftete-Republik/

http://www.der-paritaetische.de/uploads/tx_pdforder/Kinderarmut_web.pdf

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Videos zum Thema

Arme Kinder in einem reichen Land

Rund 3 Millionen Kinder- und Jugendliche in Deutschland sind direkt oder indirekt von Armut betroffen. Es mangelt ihnen an Geld, an adäquater Winterbekleidung und die Wohnverhältnisse in denen sie aufwachsen, sind häufig beengt. Soziale oder kirchliche Einrichtungen wie zum Beispiel die Arche sind oftmals die einzige Anlaufstelle, die den Kindern jene Unterstützung bieten, die sie in ihrem unmittelbaren Umfeld entbehren.

quelle https://www.planet-wissen.de/

YouTube Michael molli

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Teil 1: Wenn das Geld nicht reicht

Immer mehr Menschen im Land Bremen sind arm oder armutsgefährdet. Jeder vierte Einwohner in Bremen, jeder dritte in Bremerhaven. Buten un binnen-Reporter Holger Baars stellt in unserer neuen Wochenserie eine Frau, vor, die aus ihrer Wohnung ausziehen muss. Die alleinerziehende Mutter hat ihren Job verloren. “So regelmäßig essen wie andere, das kann ich einfach nicht”, sagt sie. Ein Beitrag von Holger Baars.

Montag, 13. April 2015, buten un binnen, Radio Bremen TV

YouTube buten un binnen

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arm trotz arbeit

Das Jobwunder erreicht viele Deutsche nicht: Noch nie hatten so viele Menschen Arbeit, aber noch nie war die Gefahr so hoch, trotzdem arm zu werden und zu bleiben.

Deutschland erlebt seit Jahren zwar einen Beschäftigungsboom, nie zuvor gab es so viele Erwerbstätige. Trotzdem sind heute mehr Menschen von Armut bedroht und mehr Menschen bleiben dauerhaft arm – vor allem Frauen und Ältere zwischen 55- und 64 Jahre. Aber auch unter den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) gilt jeder Fünfte als armutsgefährdet.

Deutschland hatte 2012 mit 41,5 Millionen so viele Erwerbstätige wie noch nie, von 1991 bis 2012 ist das Bruttoinlandsprodukt um knapp 32 Prozent gewachsen. Doch Arbeit schützt vor Armut nicht: Denn gleichzeitig war das Arbeitsvolumen niedriger als 1991.

Die Zahl der Arbeitsstunden, die jeder Erwerbstätige durchschnittlich leistet, hat in den letzten 20 Jahren kontinuierlich abgenommen. Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit – gewollt oder unfreiwillig.

Obwohl immer mehr Menschen arbeiten, sind auch immer mehr Deutsche von Armut bedroht. 2011 lag der Anteil armutsgefährdeter Personen bei 16,1 Prozent (2007: 15,2 Prozent). Als arm galt 2011, wer weniger als 980 Euro im Monat zur Verfügung hatte. Gerade bei den 55- bis 64-Jährigen stieg das Armutsrisiko innerhalb von vier Jahren deutlich an: von 17,7 Prozent im Jahr 2007 auf 20,5 Prozent im Jahr 2011.

Unter den 18- bis 24-Jährigen galten 2011 bereits 20,7 Prozent als armutsgefährdet (2007: 20,2 Prozent). Auch die sogenannte dauerhafte Armut stieg den Auswertungen der Statistiker zufolge. 2011 waren demnach 40 Prozent der von Armut gefährdeten Menschen bereits in den vorangegangenen fünf Jahren arm. 2000 lag der Anteil der dauerhaft Armen bei 27 Prozent.

YouTube Doku-Master

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links zum Thema – aktuell

Berliner Sozialgericht stellt Klageverfahren von sanktioniertem Hartz-IV-Aktivisten »ruhend«

»Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen«, sagte der frühere Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) 2006 zu Hartz IV. Der seit 2013 vom Jobcenter Berlin-Mitte vollsanktionierte Aktivist Ralph Boes erfährt dies am eigenen Leib, denn er tut nicht, was das Amt verlangt. Inzwischen hungert er seit drei Wochen

mehr Hoffen auf Karlsruhe

und Bis unter die Brücke

Arbeitslosengeld zu hoch? Schelling schlägt Hartz-IV-Modell vor

ÖGB-Foglar: Hartz IV führt zu Lohndumping

Philosoph sucht Festanstellung: Hartz-IV nach der Hochschule

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Epilog – Ausgrenzung und Stigmatisierung

Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet

Vor dem “faulen Griechen” kam der “faule Arbeitslose”: Die Bilder von Menschengruppen, die angeblich dem hart arbeitenden deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen, haben schon den Abbau des Sozialstaats unter Rot-Grün begleitet. Warum entstehen und wie wirken sie?

Politik und Medien sind sich einig: Die Griechen machen sich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ein schönes Leben. Doch das Bild eines Typen, der der hart arbeitenden Bevölkerung auf der Tasche liegt, ist nicht neu.

YouTube   M. Molli

und Nichts dazugelernt: Altkanzler Schröder hält an neoliberaler …

 

 hartz iv muss weg !!!

Ein Kommentar

Eingeordnet unter AGENDA 2010, AKTUELLES, Deutschland

ACHTUNG!!!! Die Assis kommen!!! #Sapere_aude!

Echte Demokratie jetzt

Echte Demokratie jetzt

ACHTUNG!!!! Die Assis kommen!!! #Sapere_aude!

“Vor dem “faulen Griechen” kam der “faule Arbeitslose”: Die Bilder von Menschengruppen, die angeblich dem hart arbeitenden deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen, haben schon den Abbau des Sozialstaats unter Rot-Grün begleitet. Warum entstehen und wie wirken sie?”

Zur Sendung:
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/kolumnen-sendungen/generator/generator-warum-unsere-gesellschaft-die-armen-verachtet-100.html

in unseren breiten hört sich das so an

https://www.freitag.de/autoren/fhp-freie-hartz-iv-presse/hartz-iv-volksverhetzung-durch-Politiker

quelle Echte Demokratie jetzt

links zum Thema –

Das Rätsel der „freiwilligen Knechtschaft“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26872

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Epilog – euch hetzern sei gesagt –

unser name ist mensch !

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Eingeordnet unter AGENDA 2010, AKTUELLES, Deutschland

Durchschnittsalter von Obdachlosen in den USA? 11 Jahre!

Das Klischeebild eines Obdachlosen in den USA ist ein 35-40 jähriger Mann, der unter einer Highway-Brücke lebt und um Geld bettelt. Tatsächlich aber sind ein Großteil der Obdachlosen Kinder und Jugendliche. Jedes 30. Kind in den USA lebt mittlerweile auf der Straße, Tendenz steigend. RT sprach mit Sozialarbeitern in Miami. Laut diesen beruht der große Anteil an Kindern auf den sich häufenden Zwangsräumungen sowie der enormen Schere zwischen Einkommen und Mietkosten für die Eltern.

Mehr http://rtdeutsch.com

quelle RT Deutsch

 

Ein Kommentar

2015/07/20 · 17:36

Hartz IV News: Bis zu 1200 Euro pro Jahr für überlange Verfahren – und mehr

gegen das vergessen…

1. Bis zu 1200 Euro pro Jahr für überlange Verfahren
Wer für seine Rechte eintritt, weil das Jobcenter mal wieder falsche Berechnungen anfertigte oder ungerechtfertigte Sanktionen aussprach, muss oft vor dem Sozialgericht klagen. Oft aber dauern die Verfahren einige Jahre. Für Hartz IV Bezieher sehr ärgerlich, wenn es Sozialleistungen geht, die einem zustehen. In vielen Fällen können Betroffene jedoch Entschädigungen für überlange Verfahren verlangen… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-geld-fuer-ueberlange-verfahrensdauer-90016651.php


2. Jugendliche müssen sich ab 2016 über das Jobcenter selbst krankenversichern
Ab dem 1. Januar 2016 soll es einen sogenannten versicherungsrechtlichen Statuswechsel für Hartz IV-Bezieher geben. Die Vorrangigkeit der Familienversicherung entfällt für Menschen im ALG II Bezug. Das bedeutet, dass Jugendliche ab 15 Jahren selbst versichert sind, wenn sie Leistungen nach dem SGB II beziehen. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-bald-selbstversicherung-fuer-jugendliche-90016652.php


3. Mahnungen der Bundesagentur für Arbeit – Keine Fälligkeit , keine Vollstreckung!
Der Rechtsanwalt Kay Füßlein macht darauf aufmerksam, dass Jobcenter Mahnungen mit Mahngebühren versenden, obwohl ein Widerspruchverfahren oder eine Klage vor dem Sozialgericht läuft. Ein Brief fängt dann meistens so an: Sehr geehrte Frau/Herr….- die am …. fällige Forderung des JobCenters ist bisher nicht vollständig eingegangen. Sodann wird dem Empfänger mit Vollstreckung und zwangsweisem Einzug gedroht und eine Mahngebühr festgesetzt. Die Empfänger sind meistens verunsichert und zahlen, obwohl zum Beispiel die „fällige Forderung“ des JobCenters immer noch streitig ist- also Widerspruch und Klage eingereicht worden ist… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/mahnungen-trotz-klage-oder-widerspruch-90016649.php


4. ErwerbslosenIni Meißen: “Kreativer” Umgang mit Wahrheit und Gesetz im Jobcenter Meißen. Ganze Familien werden Opfer von existenzvernichtenden Gebaren!
Hartz IV Bescheide kommen nur nach Gerichtsbeschluss (und ohne Bescheid fehlt nicht nur das Geld, man benötigt sie auch für KiTa-Plätze, Mittagessen in der Schule, etc.), es wird kreativ “Mitwirkung” eingefordert -… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/kreative-wahrheit-beim-jobcenter-meien-90016648.php


5. Wer zu schnell etwas unterschreibt, kann Nachteiliges erleben
Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass dieses Schreiben was man Ihnen vorlegt, der Wahrheit und Richtigkeit entspricht keine Unterschrift leisten, sondern es zur Prüfung einen Rechtsanwalt, Verbraucherzentrale oder Deutschen Mieterbund geben. Auch wenn sie von der Person unter Druck gesetzt werden mit gerichtlichen Verfahren.. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/vorsicht-beim-leisten-von-unterschriften-90016647.php


6. Kündigung nach Entwendung von 8 halben Brötchen unwirksam
In einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht Hamburg wehrte sich eine Krankenschwester gegen eine fristlose Kündigung. Sie wurde bei der Arbeitgeberin, welche in Hamburg mehrere Krankenhäuser betreibt, im Jahre 1991 angestellt.. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/kuendigung-nach-dem-verzehr-von-broetchen-90016646.php


7. Das letzte Stück Würde genommen: Korbflechten als verpflichtendes “Männerprojekt”
Das Projekt “Men fit for Work” der gemeinnützigen FAB (Frauen Arbeit Bildung) ist ein gemeinsames Projekt mit dem Jobcenter Wetterau. Es richtet sich an Hartz IV beziehende Männer im Alter von über 50 Jahre. “Damit werden seit Beginn des Jahres 2014 neue Akzente gesetzt.” In diesem Projekt sind „Männer unter sich“. Die neue Maßnahme dabei ist Korbflechten! Dieses soll den Erwerbslosen angeblich helfen in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-projekt-korbflechten-fuer-maenner-90016644.php

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Informationen zum Thema – hartz iv stigmatisiert

So denken Politiker über arbeitslose Menschen
Volksverhetzung – oder: die geistig-moralischen Grundlagen unserer Gesellschaft?…
Wir, von der FHP halten diese Aussagen für eine extrem- politisch motivierte, Wirtschaftsinteressen dienenden, sowie zutiefst unmoralische “geistige Brandstiftung” auf unsere gesellschaftlichen Grundwerte und Demokratie!

Wer nach diesen Aussagen noch immer nicht, die eigentliche Wahrheit erkennt und nicht in den offenen Widerstand gegen Hartz IV geht, weiterhin die Solidarität mit den Betroffenen verweigert:
Dem wäre zu wünschen, dass es ihn ganz schnell selbst trifft!
Denn, eigene Erfahrung soll ja bekanntlich “klüger” machen!

Das sagen und denken “eure Volksvertreter” über euch…”Hartzer”

1) Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize:
“Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen”

2) SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering:
“Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen” (Nazispruch u.a. von Adolf Hitler)

3) Altkanzler Gerhard Schröder:
“Es gibt kein Recht auf Faulheit”

4) FDP-Chef Guido Westerwelle:
“Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV-Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt, und bezeichnete diesen Zustand als “spätrömische Dekadenz”

5) Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie:
“Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden”

6) Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn:
“Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger den Kopf”

7) Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling:
“Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden”.

8) Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD):
“Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit”.

9) CDU-Philipp Mißfelder:
“Kinder von ALG II BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie”.

10) FDP-Dr. Oliver Möllenstädt:
“Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren”.

11) CDU-Vorsitzender Roland Koch:
“Hartz IV eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose zur Not in Billig-Jobs”.

12) Wolfgang Clement SPD …
“vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten”.

13) Heinz Buschkowsky Ex-Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD:
“Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für die Unterschicht”

14) Gesundheitsexperten, Peter Oberender:
“Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er seiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern”.

15) Frank Steffe CDU-Politiker:
“Hartz IV-Familien” die Bildungsgutscheine aus dem Bildungspaket nicht wollen, weil diese sich nicht “zu Bargeld machen lassen” “Die Bildungsgutscheine sind ausschließlich für das Wohl der Kinder, man kann sie nicht für Nikotin und Alkohol benutzen. Sie lassen sich eben nicht verrauchen und versaufen.”

16) Die bayrische Arbeits- und Sozial-ministerin Christine Haderthauer (CSU):
Fordert härtere Sanktionen bei Hartz IV. Nach ihrer Ansicht gebe es bei Hartz IV noch “zu wenig Leidensdruck” für die betroffenen Menschen.

17) Dr. Dietmar Bartsch, Die Linke:
“In Zeiten schlechter Wahlergebnisse die Mandate knapper seien, würden sich die Abgeordneten der Linkspartei um die Posten streiten wie “die Hartzvierer um den Alkohol”

18) Ehemaliger Hessischer Justizminister
Dr. Christian Wagner:
“Die elektronische Fußfessel bietet damit auch Langzeitarbeitslosen und therapierten Suchtkranken die Chance, zu einem geregelten Tagesablauf zurückzukehren und in ein Arbeitsverhältnis vermittelt zu werden. Viele Probanden haben es verlernt, nach der Uhr zu leben, und gefährden damit gerade auch ihren Arbeitsplatz oder ihre Ausbildungsstelle. Durch die Überwachung mit der elektronischen Fußfessel kann eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden”.

19) FDP-Politiker Lars Lindemann meint,
dass Sozialhilfe-Empfänger aus der City ziehen müssen, denn – “man könne nicht den Ehrgeiz haben, Botschafter und Hartz-IV-Empfänger in einer Straße unterzubringen. „Jemand, der von Sozialhilfe lebt, kann nicht denselben Anspruch haben, wie jemand, der sein Geld selbst verdient”!

20) Bundestagsabgeordnete und Jurist Stephan Stracke, CDU/CSU meint:
“Erwerbslose seien faule Krippel”.

21) In einem Interview gibt der scheidende Vorsitzende des Vermieter-Arbeitskreises “Stadtspuren”, Ulf Hahn, zu, dass durchgespielt wurde:
“wie es wäre, alle Potsdamer Hartz-IV-Empfänger” umzusiedeln und in leer stehenden Plattenbauten unterzubringen.
Auf Nachfrage gibt er zu, dass dieses Gedankenspiel zwar “absurd” sei, aber angesichts der Tatsache, dass in Potsdam “jährlich 2.000 Menschen zuziehen” und es an entsprechenden Wohnungen mangele, sei “querdenken” erlaubt und Lösungen müssten gesucht werden.
Durch eine Umsiedlung der Hartz-IV-Empfänger, so Hahn, würden dann wieder Wohnungen in Potsdam frei und die Umgesiedelten hätten es von Brandenburg/Havel auch nicht allzu weit nach …

22) Jobcenter Pinneberg:
“Hartz IV-Empfänger sollen zum Sparen Leitungswasser trinken, auf Fleisch verzichten und ihre Möbel verkaufen”.

23) “BILD-Zeitung, nennt Betroffene u.a. : “Hartz IV Schmarotzer” + “Sozialschmarotzer” und “faule Stütze-Empfänger”
@FHP

quelle FHP: Freie Hartz IV Presse

links zum Thema

Hartz IV wird als Stigma empfunden

Das Schreckgespenst Hartz IV. – der Freitag

empfehle Hartz-IV News – IGEL

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Videos zum Thema

Studie belegt Einmal Hartz IV- immer Hartz IV vom 29.08.2013

Wissenschaftler der Uni Jena haben über sieben Jahre die Biografien von Langzeitarbeitslosen verfolgt. Ihr Ergebnis ist ernüchternd: Hartz IV stigmatisiert und grenzt aus.

YouTube Michael molli

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Das Hartz IV Experiment – Selbstversuch einer Journalistin

YouTube Michael molli

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von der Wiege bis zur BahreKinder im sozialen Abseits

Angelinas Familie lebt seit zehn Jahren von Hartz IV. Ihre Mutter ist Frührentnerin, und der Malerbetrieb, in dem der Vater arbeitete, meldete vor zehn Jahren Insolvenz an. Seitdem trägt er nachts Zeitungen aus und arbeitet als Ein-Euro-Fahrer für die Lebenshilfe – das reicht nicht für eine Familie mit fünf Kindern.

Angelina bekommt kein Taschengeld. Und sie kann auch nicht viel dazu verdienen: Nach der Hartz-IV-Regelung wird sie zur Erwerbsgemeinschaft ihrer Familie zugerechnet. Verdiente sie Geld, würde das Amt es den Eltern wieder abziehen.
“Arm sein ist Mist!”, fasst sie ihre Situation zusammen, die sich vor zwei Jahren nochmals zuspitzte: Da kristallisierte sich eine starke Laktose-Intoleranz heraus, Milchprodukte verursachen bei ihr Magenkrämpfe: Die Medikamente werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Zusammen mit den laktosefreien Lebensmitteln kommen im Monat an die 100 Euro Mehrkosten zusammen. Geld, das ihren vier Geschwistern fehlt – Angelina weint manchmal deswegen.

Angelina hat sich ihren Herzenswunsch, das Reiten, nun selbst erfüllt: Sie assistiert bei der Therapie von behinderten Kindern auf einem Pferdehof und darf im Gegenzug kostenlos reiten. Angelinas Schwester, die elfjährige Hanna würde gerne Geige spielen, aber wie sich den Unterricht leisten? Auch die Geige kostet Geld.

Laut Statistischem Bundesamt lag die Armutsquote von Kindern und Jugendlichen in Deutschland 2012 bei 18,9 Prozent. Knapp 2,46 Millionen Kinder und Jugendliche sind von Armut betroffen.

Insofern erlebte ich den Moment, wo die 37 Grad-Redaktion mir den Auftrag zu einer Reportage gab, die das Phänomen Kinder- und Jugendarmut abbilden sollte, erstmal als Befreiungsschlag. Von Anfang an aber zeigte es sich, dass es ganz schwer werden würde, Familien zu finden, die im Fernsehen vor einem Millionenpublikum über ihre Situation sprechen möchten. Rund einhundert Institutionen sprachen wir an. Viele bemühten sich ehrlich um Mithilfe, dass wir in Kontakt kommen mit armen Eltern und Kindern. Doch die Rückmeldungen waren fast alle negativ. Die Hemmschwelle ist enorm groß. Arme Eltern wollen die Probleme nicht öffentlich machen. Sie wissen bereits, wie es ist, in der Nachbarschaft, im Umfeld, stigmatisiert zu werden. Armut ist ein Thema, das mit viel Scham behaftet ist und das viele vertrauensbildende Vorgespräche benötigt. Andere Fernsehformate, in denen arme Menschen bloß gestellt werden, tragen leider nicht zu einem Grundvertrauen bei.

Deshalb dauerte es ein knappes halbes Jahr, ehe wir endlich zwei Familien fanden. Dass die beiden Familien uns von Anfang an einen unverstellten Blick in ihr Leben gewährten, war für uns ein Glücksfall. Ihre Armut ist nicht direkt sichtbar, das soziale Netz in Deutschland funktioniert weitestgehend. Doch es ändert nicht, dass diese Familien sich permanent strecken müssen. Auch die Hilfe muss organisiert werden und fällt einem nicht zu. Und dieses “Strecken” laugt aus, es ist eine große Anstrengung zum normalen Alltag, die ihre Spuren hinterlässt. Dass die armen Familien im Vergleich mit der Mehrheit stets unterliegen, ist ein Gefühl, dass sich jeden Tag aufs Neue als Demütigung herausstellt.

Anfang des Jahres bekam Ravi Karmalker von der 37 Grad-Redaktion den Auftrag, eine Reportage über Kinder- und Jugendarmut in Deutschland zu drehen. Für den Autor und Regisseur ein Befreiungsschlag, wie er selber sagt, denn das Thema war in den letzten Jahren in seinem Alltag präsenter als er es wahrhaben wollte:

Was die Kinder allerdings gespürt haben, war eine Spaltung innerhalb der Kita-Gruppe, die sich unter anderem vor den Toren der Kindertagtesstätte darstellte, wo kurz nach Mittag Karossen der oberen Mittelklasse vorfuhren, in denen wohlhabende Eltern wohlhabende Kinder zu ihren zahlreichen Kursen chauffierten. Natürlich entstand so ein Netzwerk derer, die sich das leisten können, und der Kreis derer, bei denen es nicht geht – eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Ohne Geld kleine Welt – Kinderarmut

YouTube Michael molli

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links zum Thema  aktuell

Ab Januar 2016 will der Gesetzgeber das Jugendliche ab 15 Jahren selber versichert sind wenn sie Leistungen nach dem SGB 2 bekommen. Der Jobcenter muss diese dann selber versichern und sie sind nicht mehr wie bisher in der Famlienversicherung der Eltern /Vater / Mutter versichert. Jugendliche unter 15 Jahren bleiben in der Familienversicherung versichert.

 Veränderungen der Krankenkassenbeiträge bei Jugendlichen in

Austerity & Hartz-IV Manfred Fröhlich

Apologie des Bestehenden

Deutschland: Presse: Zahl rechtswidriger HartzIV-Sanktionen steigt

Jobcenter kürzen das Existenzminimum durch dubiose Bußgelder

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Epilog – ausgegrenzt und stigmatisiert !

HARTZ IV Sanktions-Tombola! ZIEH ODER STIRB!

 

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Bertolt Brecht

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Update: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen

Wegen 50 Euro ins Gefängnis

Nach einem vierjährigen Streit um einen Personalausweis und eine Geldbuße von 50 Euro wurde ein 82-Jähriger aus St. Georgen im Schwarzwald verhaftet. Wenn er nicht zahlt, drohen ihm sechs Monate Haft.

mehr http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Wegen-50-Euro-ins-Gefaengnis;art1158742,3083348

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Epilog

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blogbeiträge zum Thema

https://mantovan9.wordpress.com/2013/06/20/die-kleinen-hangt-man-die-grosen-lasst-man-laufen/

Ein Kommentar

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Krefeld: Tod eines Obdachlosen

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von Nothilfe Mensch e. V.
Die Bewohner hausen dort unter erbärmlichsten Umständen, ohne jegliche soziale Betreuung und teilweise völliger Verwahrlosung.

Nach dem Tod des 86 Jahre alten, kranken obdachlosen Mann, der erst nach einer Woche Liegezeit in seinem Zimmer in der Notunterkunft in Krefeld aufgefunden wurde, hat heute ein Team der Nothilfe Mensch e. V. aus Krefeld (auf Bitten und Einladung dort untergebrachter Menschen) die in Rede stehende Notunterkunft besucht. Was wir dort vorfanden, schockiert uns zutiefst.
Die Notunterkunft in der Philadelphiastraße ist geprägt von beklemmender Tristesse und menschunwürdigen Zuständen.

Die Bewohner hausen dort unter erbärmlichsten Umständen, ohne jegliche soziale Betreuung und teilweise völliger Verwahrlosung.

Eine „medizinische Versorgung“ (sofern man diese so nennen möchte) findet nur 1x wöchentlich jeweils an den Donnerstagen für nur 1 Stunde statt, was für die vielen Bewohnern natürlich völlig unzureichend ist.
Für „Ruhe und Ordnung“ sorgen jeweils ein diensthabender „Hausmeister“ (sogenannte “1-Euro-Jobber”), die dort mehr oder weniger lustlos ihre Zeit ableisten müssen. Dementsprechend sind die hygienischen Zustände, die wir in diesen Unterkünften angetroffen haben.
Ein regelmäßiger Putzdienst existiert dort ebenfalls nicht.

Aufgrund der derzeitigen Flüchtlingsproblematik sind nun -neben den hilfsbedürftigen obdachlosen Menschen- auch zahlreiche Flüchtlinge dort untergebracht worden.

Der Tod aufgefundene obdachlose alte Mann, hatte auf seiner Zimmertür mehrfach seine Prepaid-Handynummer angeschrieben, wohl als Aufforderung dafür, ihn doch darüber zu kontaktieren.
Wir werten dies als Hilfeschrei zumal er aufgrund seines hohen Alter und schlechten Gesundheitszustands mutmaßlich nicht mehr in der Lage war, selbst Hilfe für sich zu erbitten. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie der arme, kranke obdachlose Mann seine letzten Tage verbringen musste.

http://www.aktion-obdachlosenhilfe.de/

aufgelesen unterm beitrag http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/toter-obdachloser-in-unterkunft-tagelang-unbemerkt-1.1976076#comments

und http://www.bagw.de/de/themen/zahl_der_wohnungslosen/

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Epilog – leider ist das traurige Schicksal kein Einzelfall…

ENDSTATION OBDACHLOS

blogbeiträge zum Thema

https://mantovan9.wordpress.com/?s=obdachlosigkeit

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Hartz IV News: 1,5 Milliarden Euro aufgrund von Hartz IV Sanktionen geklaut – und mehr

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1. Rechtsanwälte Fritz und Kollegen: Bundessozialgericht entscheidet gegen Tilgung von Mietkautionsdarlehen nach dem SGB II durch Aufrechnung gegen den Regelbedarf
Seit nunmehr vier Jahren rechnen die Jobcenter die Tilgung von Mietkautionsdarlehen wieder gegen den Hartz IV Regelbedarf auf. Wenn Bezieher von Leistungen nach dem SGB II umziehen, führt das regelmäßig zu einer längerfristigen Unterdeckung des Bedarfes. Dieser Praxis ist das Bundessozialgericht (BSG) jetzt entgegengetreten und hat entschieden, dass das Jobcenter die Tilgungsraten für das Mietkautionsdarlehen nicht einbehalten durfte… weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-keine-tilgung-von-mietkautionsdarlehen-90016640.php


2. 1,5 Milliarden Euro aufgrund von Hartz IV Sanktionen geklaut

Hartz IV Sanktionen wirken sich Haushaltsentlastend aus. Etwa 1,5 Milliarden Euro wurden nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurden in den letzten sieben Jahren den Leistungsberechtigten vorenthalten. Im Schnitt bekam 2014 ein Hartz IV Bezieher etwa 107 Euro weniger. Das ergeht aus einer Antwort einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/15-milliarden-euro-hartz-iv-beziehern-geklaut-90016638.php


3. Drei Kugeln Eis aus der Eisdiele sind teurer als der Hartz IV Tagessatz für Essen und Trinken für kleine Kinder

Drei Kugeln Eis aus der Eisdiele sind teurer als der Tagessatz für Essen und Trinken von ca 2,79 EUR mit dem Kinder unter 6 Jahren, die in Hartz IV Bedarfsgemeinschaften leben, versorgt werden müssen, von Eltern (gerne auch mal berufstätig und alleine Erziehend) welchen das Kindergeld als Einkommen der Bedarfsgemeinschaft angerechnet wird… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/3-kugeln-eis-kosten-mehr-als-hartz-iv-kindersatz-90016637.php


4. Immer weniger sind gegen Arbeitslosigkeit versichert

Immer weniger Selbständige sind gegen Arbeitslosigkeit durch das „Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag (§ 28a SGB III) versichert. Dies ergibt sich aus der Antwort des BMAS auf eine Anfrage von Brigitte Pothmer (MdB/Bündnis 90/Die Grünen). Waren im Jahr 2010 noch rund 260.000 Selbständige im Versichertenbestand, betrug die Zahl Anfang 2015 noch nicht einmal 100.000 Versicherte… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/immer-mehr-selbstaendige-rutschen-in-hartz-iv-90016634.php


5. Bundesverfassungsgericht: Mündliche Ablehnung eines Antrag auf Beratungsschein reicht nicht aus

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in seinem Beschluss (Aktenzeichen: 1 BvR 1849/11) klargestellt, dass ein Antrag auf anwaltliche Beratung nach dem Beratungshilfegesetz (Beratungsschein) nicht durch die mündliche Aussage eines Rechtspflegers abgelehnt werden darf. Vielmehr muss über den Antrag förmlich entschieden werden, um dem Gebot der Rechtsschutzgleichheit zu genügen. Darüber hinaus ist es laut BVerfG unzumutbar, auf eine Beratungsstelle der Behörde, gegen die Widerspruch eingelegt werden soll, zu verweisen… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/ablehnung-einer-beratungshilfe-nur-mit-begruendung-90016635.php


6. Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz gab Kläger Recht: Keine Pflicht in einer Kita zu arbeiten

Es ist an der Tagesordnung, dass Hartz IV Bezieher in Jobs vermittelt werden, für die sie sich selbst nicht befähigt fühlen. Wer sich weigert eine zugewiesene Arbeitsstelle anzunehmen, wird meistens mit empfindlichen Sanktionen belegt. Doch das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz machte nun damit Schluss. Die Richter machten deutlich: Wer Hartz IV bezieht, muss nicht jede zugewiesene Arbeit annehmen (Az.: L 3 AS 99/15 B ER)… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-keine-pflicht-in-der-kita-zu-arbeiten-90016632.php


7. Hartz IV Zuschlag Alleinerziehend trotz neuer Heirat 
Eine Mutter kann auch dann einen Hartz IV Anspruch auf den Alleinerziehendenzuschlag haben, wenn sie erneut verheiratet ist. Im entschiedenen Fall hatte die Klägerin einen russischen Staatsbürger geheiratet, woraufhin das Jobcenter den Alleinerziehendenzuschlag nicht mehr weiter bewilligte. Im Widerspruchs- und Klageverfahren machte die Klägerin geltend, dass ihr Ehemann sich an der Erziehung ihrer vor der Eheschließung geborenen Tochter.. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-zuschlag-alleinerziehend-trotz-heirat-90016631.php


8. Hartz IV Anrechnung von nachgezahltem Arbeitsentgelt

Eine Nachzahlung von Arbeitsentgelt ist nicht als einmalige, sondern als laufende Einnahme zu beurteilen. Laufende Einnahmen sind solche, die auf demselben Rechtsgrund beruhen und regelmäßig zu erbringen sind oder zu erbringen wären. Bei einmaligen Einnahmen erschöpft sich das Geschehen in einer einzigen Leistung… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-anrechnung-von-nachgezahltem-lohn-90016629.php


— Tipps —

Fragen und Antworten in unserem Forum: http://hartz.info/

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Mehr Urteile, Ratgeber und News: http://www.gegen-hartz.de/

— Tipps —

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Informationen zum Thema – Sanktionen

hartz4Haushaltssparmaßnahmen durch Sanktionen

Sanktionen bei den Arbeitslosengeld-II-Berechtigten führen zu 1,5 Milliarden Euro Ersparnissen im Bundes- und Kommunenhaushalt

Eine Anfrage der Bundespartei Die Linke ergab das ernüchternde Ergebnis, dass Arbeitslosengeld-II-Berechtigte in den letzten sieben Jahren 1,5 Milliarden Euro weniger staatliche Leistungen erhielten. Verbände, Initiativen, Wissenschaftler und Politiker weisen sei Jahren darauf hin, dass Geldkürzungen oder die Androhung auf Geldkürzungen weder in eine dauerhafte Tätigkeit führen, noch die Kommunikation zu den Jobcentern positiv beeinflussen. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Abkehr, auch wenn damit die eigene Existenz bedroht ist, ist die Folge. Gut für die Staatskasse und für die Arbeitslosenstatistik. Wenn der CDU Politiker Karl Schiewerling meint, dass für junge Menschen die Sanktionen nicht wegfallen, aber „vernünftig“ gestaltet werden sollen (nd v. 9. Juli 2015), ist das zynisch und relativiert die Auswirkungen.

Bei all den derzeitigen Diskussionen um den vermeintlichen Sinn von Sanktionen im Bundestag lässt sich eines feststellen: Die Parteien, mit Ausnahme der Linken, krallen sich am Neoliberalismus, Leistungsgedanken und Kapitalismus fest. Dass der Mensch dabei im Mittelpunt steht, sucht man vergeblich. Vielmehr geht es darum, Menschen, insbesondere die Jüngeren zu „züchtigen“, um sie mit aller Gewalt in einen Arbeitsmarkt zu pressen, den es schon lange nicht mehr gibt. Es widerspricht jeder Logik, alle Erwerbslosen in nicht vorhandene Arbeitsstellen zu zwingen. Es widerspricht jedoch nicht der Logik der Bundesagentur für Arbeit und dem Arbeitsministerium, Menschen auch nur kurzfristig in den prekären Arbeitsmarkt zu verfrachten, um die Arbeitslosenstatistik hübsch aussehen zu lassen. Ob eine Sanktion nun vollzogen wird oder nicht – die Gefahr einer drohenden Geldkürzung bis auf Null, ist genauso menschenverachtend und menschenunwürdig, wie der Vollzug derer.

Statt mit Geldkürzungen zu drohen, sie als Normalität zu sehen und die Hartz-IV-Empfänger als Schuldige zu titulieren, müssen endlich Arbeitsmarktprogramme her, die den Erwerbslosen gerecht werden. Unternehmen gehören ebenso in die Verantwortung genommen, wie die Politik. Zeitarbeitsunternehmen, die sich über Steuergelder finanzieren, in Form von ständigen Eingliederungszuschüssen, und so den Mindestlohn halbieren können, dürfen nicht gesund hochgepuscht werden. Die Regierung sollte sich vom Gedanken verabschieden, dass alle Menschen arbeiten können oder wollen. Das gab es noch nie und wird es auch nicht geben. Eine Regierung oder Gesellschaft, die sich fragt, ob sie sich das leisten kann, sollte sich vielmehr fragen: Was ist ihnen der einzelne Mensch wert?

Ein Existenzminimum kürzt man nicht – es ist und bleibt ein Minimum! Das derzeitige Sanktionsregime ist an Perversität nicht mehr zu überbieten. 12 Monate trennen die Menschen von Hartz IV.

quelle http://altonabloggt.com/2015/07/09/haushaltssparmassnahmen-durch-Sanktionen/

mehr http://altonabloggt.com/2015/07/04/offener-brief-an-die-bundesagentur-fur-arbeit-alles-weise-oder-was/

brandaktuell Linke: Hartz IV Sanktion aussetzen!

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Videos zum Thema

das märchen vom fachkräftemangel – vorhang auf!

Wenn die „Profis“ der Arbeitsagentur auf Fachkräfte treffen

Wenn die „Profis“ der Arbeitsagentur auf Fachkräfte treffen
Quelle: panorama3 / NDR

YouTube dresdnersozialwacht

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Einmal Hartz IV – immer Hartz IV

Auch zehn Jahre nach dem Start ist Hartz IV so umstritten wie eh und je: Die einen verurteilen das “Vierte Gesetz zur Modernisierung des Arbeitsmarktes” als staatlich verordnete Armut. Die anderen feiern die Reform als Jobwunder und Grund für den massiven Rückgang der Arbeitslosigkeit.
Fakt ist: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg Ende 2014 erstmals auf über 43 Millionen. Deutschland hat die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Fakt ist aber auch: Nahezu jeder zehnte Deutsche ist auf Hartz-IV angewiesen. Und: Die Kinderarmut hat sich inzwischen verdoppelt.
Seit der Einführung der Arbeitsmarktreform begleitet exakt – die Story Hartz-IV-Empfänger und schaut, wie es ihnen ergangen ist: Haben sie den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft oder hat sich ein Teufelskreis entwickelt aus Arbeitslosigkeit, befristeten und schlecht bezahlten Jobs und immer wieder Hartz IV? Waren die Hartz-IV-Gesetze wirklich der versprochene Jobmotor oder ist Arbeit durch die Reform entwertet worden? exakt – die Story befragt Kritiker und Befürworter und begleitet einen Richter am Sozialgericht und zieht Bilanz: Gibt es zehn Jahre nach der Einführung tatsächlich Grund zur Freude?

YouTube Michael molli

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doku – Ausgeträumt – 5 Jahre Hartz IV und das Resultat

und Hartz IV – Aus den Innenleben einer Hartz IV Behörde …

YouTube Michael molli

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links zum Thema – aktuell

Zweieinhalb Jahre auf Null: Hartz-IV-Aktivist Ralph Boes hungert erneut öffentlich

Vor zwei Monaten fasste Richter Jens Petermann am Sozialgericht Gotha einen Beschluss: Hartz-IV-Beziehern für das Nichtbefolgen von Auflagen die existenzsichernden Leistungen zu kürzen oder streichen, sei verfassungswidrig. Er leitete sein Urteil nach Karlsruhe weiter.

mehr »System lebt von Angst«

Verfassungsgericht verhandelt Linke-Klage

Augsburg: Monatelang kein Geld: Empfänger von Hartz IV ziehen zum Gericht

Die Zahl rechtswidriger Hartz-IV-Sanktionen steigt / Linke – Finanzen.net

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Epilog – sanktionen und die folgen

Zur Erinnerung an die Opfer der Agenda 2010

http://www.Die-Opfer-der-Agenda-2010.de

 

go2_mm_com

hartz iv muss weg

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