Monatsarchiv: August 2010

DIE LOHNSKLAVEN

Die Lohnsklaven – Was ist Arbeit in Deutschland wert?

Zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland arbeiten für Löhne, die noch nicht einmal das Existenzminimum abdecken. Mit welchen Tricks setzen die Arbeitgeber die Löhne auf solch niedriges Niveau? Arbeiten für einen Hungerlohn – was bedeutet das für die Menschen und auch für die Firmen? *** Nick R. hat einen Stressjob. Jeden Tag, acht Stunden, stellt er für den Berliner Senat die Behördenpost zu, wie zum Beispiel Bußgeldbescheide. Am Ende des Monats bekommt er dafür rund 800 Euro netto – zu wenig, um sich, seine Frau und das Baby zu ernähren.

Vielen Menschen geht es noch schlechter als Nick R. Zwischen zwei und vier Millionen arbeiten – nach unterschiedlichen Hochrechnungen – schon heute für Löhne, die das Existenzminimum nicht abdecken. Und das, obwohl sie es sich bequem machen und Hartz IV beantragen könnten. Diese Menschen sind oft hoch motivert, fleißig, aber auch verzweifelt darüber, wie es sein kann, dass man in Deutschland unter Umständen nicht mehr von seiner Hände Arbeit leben kann. Mit welchen Tricks setzen die Arbeitgeber die Löhne auf ein solch Niveau?

QUELLE  http://www.phoenix.de/die_lohnsklaven/2007/06/04/0/133227.1.htm

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Eingeordnet unter Deutschland

Leiharbeit in Deutschland

Kurzarbeit, Leiharbeit, Zeitarbeit

Ein nachhaltiger Aufschwung oder doch nur lautes Pfeifen im dunklen Wald?

Allenthalben titeln die Medien mit immer neuen Superlativen, wenn sie über die jüngste Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland berichten.
Von harmlos wie: „Der Aufschwung läuft“, „Deutlicher Aufschwung erkennbar“, über „Aufschwung XL“ und „German Jobwunder“ bis zum endgütigen Urteil „Die Krise ist beendet!“ hämmern uns die Medien den Aufschwung förmlich in die Köpfe. Wenn dem so ist, dann stellt sich schlicht die Frage, Aufschwung für wen?

mehr  http://www.scharf-links.de/43.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=11754&tx_ttnews%5BbackPid%5D=8&cHash=c1c47209ff

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INFORMATIVE LINKS

Flexibel, billig und schnell kündbar

http://www.stern.de/wirtschaft/job/leiharbeit-in-deutschland-flexibel-billig-und-schnell-kuendbar-1535065.html

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DEUTSCHE WIRTSCHAFT BOOMT DANK LEIHARBEIT

QUELLE  http://sharenews.twoday.net/stories/6474069/

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ENDLICH GUTE NACHRICHTEN!

Beschäftigte demonstrieren vor Airbus-Werk gegen Leiharbeit

Rund 800 Beschäftigte haben am Mittwoch nach Gewerkschaftsangaben vor dem Hamburger Airbus-Werk für eine Begrenzung der Leiharbeit demonstriert.

Rund 800 Beschäftigte haben am Mittwoch nach Gewerkschaftsangaben vor dem Hamburger Airbus-Werk für eine Begrenzung der Leiharbeit demonstriert. Der zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, warf den Arbeitgebern bei der Kundgebung vor, sie wollten über den Umweg der Leiharbeit Billiglöhne durchsetzen. Vor allem die junge Generation am Arbeitsmarkt leide wegen Leiharbeit zunehmend an Perspektivlosigkeit. „Für die Politik ist es höchste Zeit zu handeln. Wir brauchen mehr Sicherheit durch reguläre Jobs.“

http://www.stern.de/news2/aktuell/beschaeftigte-demonstrieren-vor-airbus-werk-gegen-leiharbeit-1594473.html

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Belegschaft protestiert

http://www.fr-online.de/wirtschaft/belegschaft-protestiert/-/1472780/4569078/-/index.html

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die story: Leiharbeit undercover

Mein heimliches Leben in deutschen Fabriken

Seine gelbe Weste leuchtet schon von Weitem. Sie markiert ihn, zeigt, dass er anders ist als die anderen Arbeiter in der Werkshalle. Matthias P. ist Leiharbeiter. In vielen Betrieben arbeitet er Schulter an Schulter mit den Facharbeitern des Unternehmens. Matthias P. bekommt rund sieben Euro brutto pro Stunde – weniger als die Hälfte des Lohns, den die Festangestellten mit Tarifvertrag bekommen. Noch am Morgen saß Matthias P. in seiner Wohnung. In Hose und Leuchtweste hockte er neben dem Telefon. Er ist verpflichtet, bis eine Stunde vor Schichtbeginn zu warten, auf einen Anruf der Firma, die ihn verleiht. Matthias P. gibt es erst seit einem Jahr. Der Name ist ein Pseudonym, hinter ihm verbirgt sich Markus Breitscheidel. Der Undercover-Rechercheur und Autor arbeitete für diesen Film über ein Jahr lang mit falscher Identität in der Leiharbeitsbranche, im Niedriglohnsektor. Die Reportage begleitet Matthias P. bis zum Werkstor, seine Arbeitstage filmt er verdeckt. Nur so ließ sich dokumentieren, wie das Leben eines Leiharbeiters tatsächlich ist. „Viele aus der Stammbelegschaft behandeln mich, als hätte ich eine ansteckende Krankheit“, sagt Matthias P. die story dokumentiert die Erlebnisse von Matthias P. und spricht mit seinen Kollegen, den festen und den ausgeliehenen. die story geht aber auch in die Betriebe und konfrontiert die Verantwortlichen.
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Lohn mit Tricks gedrückt

Ein Zeitarbeitsmanager kritisiert die eigene Branche und mahnt Standards gegen Missbrauch an.

Ein Topmanager eines der größten europäischen Zeitarbeits-Unternehmen ist mit seiner eigenen Branche scharf ins Gericht gegangen. Viele Firmen bezahlten ihre Mitarbeiter schlecht und bedienten sich Tricks, um die Löhne zusätzlich zu drücken, sagte der Deutschland-Chef von Europas viertgrößter Zeitarbeitsfirma USG People, Marcus Schulz, laut Wirtschaftswoche.

Schulz monierte, es gebe nicht nur einige schwarze Schafe in der Branche, sondern systematisch genutzte „Tricks im Umgang mit Mitarbeitern“. So würden Mitarbeiter „vorsätzlich falsch eingruppiert, systematisch wird mit Krankenstand und Urlaubsansprüchen getrickst, um einsatzfreie Zeiten zu unterlaufen, die die Unternehmen eigentlich bezahlen müssten, oder um geringfügig Beschäftigte länger einzusetzen als erlaubt.“

Nötig seien „verbindliche Standards, die Missbrauch und Tricks im Umgang mit Mitarbeitern und Vorschriften endlich unterbinden“, sagte Schulz.

Die Debatte um die Drogeriekette Schlecker sei der „Albtraum unserer Branche“. Sie entlarve „schonungslos die Fehler in unserer Selbstwahrnehmung und -darstellung“, sagte der Insider. Schlecker hatte Mitarbeiter entlassen, um sie in einer firmeneigenen Leiharbeitsfirma zu niedrigerem Lohn wieder einzustellen. (afp)

QUELLE   http://www.fr-online.de/wirtschaft/lohn-mit-tricks-gedrueckt/-/1472780/4540874/-/index.html

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Arbeitnehmerüberlassung

Bei der Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit, Personalleasing, Zeitarbeit) wird ein Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer) von seinem Arbeitgeber (Verleiher, Zeitarbeitsunternehmen) einem Dritten (Entleiher) zur Arbeitsleistung überlassen. Arbeitnehmerüberlassung war bis 1971 verboten.

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Stigmatisierung im Kindesalter

ARMUT?  DIE FREIHEIT NEHM ICH MIR!

geschrieben am 12. August 2010 von Spiegelfechter

Schon im nächsten Jahr wird Deutschland ganz anders aussehen. Vorbei die Zeiten, in denen alkoholabhängige Langzeitarbeitslose ihren Kindern das Taschengeld stibitzten, um sich mit Wodka von Feinkost Albrecht einzudecken. Im schönen neuen Deutschland des Jahres 2011 wird die kleine Mandy aus der Eisenhüttenstädter Platte entspannt ihren Bratschen-Unterricht genießen, während der kleine Kevin aus Hamburg-Mümmelmannsberg sich endlich seinen Traum vom Reitunterricht auf einem edlen Lipizzaner-Hengst erfüllen kann. Ursula von der Leyen hat sich durchgesetzt, Deutschland hat endlich die Hartz-IV-Karte eingeführt und so anachronistische Dinge wie Kinderarmut gehören endgültig der Vergangenheit an.

Dieser feuchte Traum eines PR-Verantwortlichen aus dem Bundesarbeitsministerium wird sich so freilich nicht erfüllen. Im realen schönen neuen Deutschland wird der kleine Kevin immer noch einer „bildungsfernen Schicht“ angehören und die kleine Mandy wird von ihren Freundinnen scheel angeguckt, weil sie sich beim Schwimmbadbesuch mit ihrer Hartz-IV-Karte als Angehörige der Unterschicht outet. Das Konzept des „Bildungs-Chips“, wie die Hartz-IV-Karte euphemistisch im Ministerium bezeichnet wird, ist die Antwort von der Leyens auf das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und soll am 19. August regierungsintern vorgestellt werden.

mehr  http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3857/armut-die-freiheit-nehm-ich-mir

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Wer sind hier die Sozialschmarotzer?

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Wer sind hier die Sozialschmarotzer? – 50 Milliarden für Hartz IV-Aufstockungen

Donnerstag, den 12. August 2010 um 10:25 Uhr

Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland richtet schwere Vorwürfe an Unternehmen und die Bundesregierungen. Hartz IV habe es möglich gemacht, dass Unternehmen in einer Selbstbedienungsmentalität ihre Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit subventionieren lassen, indem sie „Hungerlöhne“ bezahlen und die Betroffenen auf Hartz IV verweisen. Für die Initiative ist es gerade zu ein Hohn, wenn gleichzeitig auf das Lohnabstandgebot gepocht wird. Neben den Konjunkturpaketen hätte somit die Wirtschaft nochmal zusätzlich 50 Milliarden erhalten, ohne dass sie sich an den Folgen dieser immensen Verschuldung beteiligen muss.

mehr  http://prekaer.info/index.php/neuigkeiten/wirtschaft/3906-wer-sind-hier-die-sozialschmarotzer-50-milliarden-fuer-hartz-iv-aufstockungen-.html

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USER MEINUNGEN

Wohin das alles noch führt?!

25qm Zellen

„Bürgerarbeit“

Millionen werden als Bittsteller/Abzocker behandelt

und die da oben werden immer fetter und fetter….

Einen Volkszorn kann ich bis dato nicht wirklich erkennen…

Gäbe es einen Mindestlohn könnte man die Armen der Armen doch nicht meh gängeln….hätten wir nur ein Scherbengericht !!

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Mindestlohn als Fundament für ein späteres Grundeinkommen .. gefällt mir .. Durch einen Mindestlohn würde der Staat viel Geld einsparen. Nur versuchen uns die Neoliberalen für dumm zu verkaufen und behaupten sogar, dem Staat würd’s besser gehen bei niedrigen Löhnen .. von wegen Wirtschaftswachstum und so .. ha ha ha  –

Ehrlich gesagt, ich mag mir nicht vorstellen, wie das alles in 20 Jahren aussieht, wenn der politische Wille weiter diesen Weg Agenda 2010, als Heilbringer hochhält.

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Eine absoluter Verzerrung der freien Marktwirtschaft…werden doch die anständigen Unternehmer, die ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und ordentlich bezahlen…hart und unfair abgestraft.

Unsere Politiker sind allesamt ein inkompetenter Sauhaufen…einzige Ausnahme ..die Linke.

SPD und die Grünen…ist an den Elend ja Schuld, lächerlich dieses dümmliche Geschwafel.

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Hartz IV ist das Bürgergeld und die gleichzeitige Stigmatisierung eines jeden. Wer H.IV hat, wird entrechtet, entmenschlicht, gilt als Untermensch. Was soll man machen? Selbstmordpille wie in Holland? 1.Arbeitsmarkt wie in Fantasialand? Nein. Bleibt H.IV , eine weiche Masse, jederzeit abrufbereit. Wir kaufen uns goldene Briefbeschwerer, ihr kriegt Essensgutscheine wie im zweiten Weltkrieg.
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Wir sind doch auch im Krieg: Ober- und Mittelschicht gegen die sog. „Unterschicht“.Erinnert mich aus eine Begebenheit aus meiner Zivi-Zeit – als zwei Behinderte eine Herde Kühe auf die Weide trieben – mit kleinen Stöckchen. Da sagte mein damaliger Chef nur: „die Rindviecher wenn nur wüssten was für eine Kraft sie haben, würden sie sich nicht so behandeln lassen.“ Finde ich im übertragenden Sinn irgendwie passen 😉

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Da frage ich nicht mehr, sondern weiß genau, dass sie am oberen Ende, völlig abgehoben vom normalen Leben, zu finden sind! Die wahren Sozialschmarotzer sind Ackermann, Henkel, Esser, Hartz u.v.m. Von unseren Volkszertretern ganz zu schweigen! Auch wenn sie heute andere Farben auf ihren Fahnen haben, so sind sie unter ihren Anzügen immer noch schwarz/braun.

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ARBEITEN BIS MAN TOT UMFÄLLT

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Rente erst ab 70 ist fies, gemein und hinterhältig

„Aussetzen statt anheben muss angesichts der Arbeitsmarktlage Älterer die Sofortmaßnahme lauten. Angesichts der absehbaren schlimmen Folgen der Rente erst ab 67 die Altersgrenze noch weiter anheben zu wollen, ist fies, gemein und hinterhältig. Wer das fordert muss schon besonders sozial kalt sein“, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagfraktion DIE LINKE, die Forderung des Direktors des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Prof. Dr. Michael Hüther, das Rentenalter auf 70 anzuheben.

mehr   http://www.dielinke-nrw.de/1103.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=14573&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1103

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informative links

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE67A06220100811

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USER MEINUNGEN

Die Arbeitslosen werden in Suizid getrieben, und die die Arbeit noch haben sollen von Staatlicher seite solange arbeiten bis sie bestenfalls und kostengünstig von alleine in die Grube fallen.

Oder müssen andererseids mit dicken Rentenabstriche rechnen !

HELLAUF !

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Um marode Banken „retten“ und sinnlose Kriege führen zu können, werden die Statistiker bald zu dem Schluss kommen, dass wir eigentlich erst ab 140 in Rente gehen können!

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Ich hab’s heut morgen schon im Frühstücksmagazin gehört.

Mir fällt dazu nix mehr dazu ein – immer weniger Erwerbsarbeit in Deutschland,

aber Hauptsache bis 70 arbeiten. :-S

Na ja, aber was erwartet man von jemandem der mit der INSM unter einer Decke steckt?

Welcher Vorschlag kommt als nächstes von denen? Gar keine Rente mehr, sondern arbeiten bist man tot umfällt?

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gestern die rente ab 67, heute ab 70 und morgen ab achtzig! asoziale erbenszähler berechnen mit kaltem kalkül die „endlösung“. schuften  sollen sie, bis sie umfallen. nach dem motto, nur ein toter rentner ist ein guter rentner.

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DAS VOLK MUSS ENDLICH ENTSCHEIDEN!

 

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