Spekulieren mit weltweiten Hunger

Geldschwemme fördert Aufstände 

Es ist fast in Vergessenheit geraten, aber schon im Jahr 2008 kam es in Ägypten zu Tumulten und Protesten. Innerhalb weniger Monate hatten sich die Preise für Brot mehr als verdoppelt. Ägypten muss mehr als die Hälfte seines Getreideverbrauchs importieren. Der Weltmarktpreis war rapide gestiegen, und in Ägypten, wo fast die Hälfte der Bevölkerung an der Armutsgrenze lebt, konnten viele Familien das tägliche Brot nicht mehr bezahlen. Die Regierung begann zwar, den Getreidepreis zu subventionieren, trotzdem gärte es monatelang. Erst die weltweite Finanzkrise machte dem ein Ende.

Die Getreidepreise fielen weltweit, auch in Ägypten kehrte wieder Ruhe ein. Doch als jetzt die Bevölkerung gegen ihre Regierung aufbegehrte, waren zuvor wieder über Monate die Getreide- und Brotpreise drastisch gestiegen. „Die Unruhen in den arabischen Ländern haben viele Gründe, aber eine Gemeinsamkeit“, sagt Ralf Südhoff vom UN-Welternährungsproramm. Die Nahrungsmittelpreise seien überall sehr hoch. Das bilde einen Nährboden für Unzufriedenheit. Das bringe die Menschen auf die Straße. Die Ursache dafür lag weiter westlich.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES, Internationales

2 Antworten zu “Spekulieren mit weltweiten Hunger

  1. mantovan9

    so sehe ich das auch!
    WEG MIT DEN BÖRSEN! dann haben wir wieder was in den taschen 🙂

  2. kuddels

    Seit Jahren plädiere ich für ein Verbot von Börsen und Religionen!!!!!!!Dann erledigt sich alles von selbst.

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