Was das Schwein nicht essen darf das frisst der Mensch oder tafeln wie in Deutschland!

Von Hans-Dieter Wege

Häufig dienen die Speisereste aus den Großstadtküchen als Schweinefutter. Nicht abgekocht, sind sie ein wahres Pulverfass und der Nährboden für Tierseuchen wie zum Beispiel der Schweinepest.

Aber wann ist was man isst Speise-Abfall?
Wenn es das Tier nicht bekommt, dann freut es den Transferempfänger???

Lebensmittelabfälle: https://www.gastro-competence.de/index.php?pid=305&gcn_id=21&cp=1&cs=A

Eine Entsorgung als Tierfutter ist tierseuchenhygienisch bedenklich, Speiseabfälle dürfen nur in verarbeiteter Form verfüttert werden, sie dürfen zum Zwecke der Verfütterung nur an Betriebe abgegeben werden, die dafür zugelassen sind. Für die Zukunft ist ein generelles, EU-weites Verfütterungsverbot vorgesehen. Es lohnt sich, sich einmal darüber klar zu werden, welche Abfälle in welchen Mengen anfallen, und welche unter Umständen vermieden werden können. Ein etwas größerer Aufwand rechnet sich womöglich, wenn bei der Entsorgung eingespart werden kann. Hierzu sind zusätzlich immer die genauen Regelungen der zuständigen Gemeinde zu beachten. Quellen: Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene und Speiseabfallverordnung

Für Tiere ist die EU zuständig! Wer für den Transferempfänger?

Verzehr abgelaufener Ware: Verbraucher selbst verantwortlich

Für Verbraucher gilt: Wenn in Farbe, Aussehen und Geruch keine Auffälligkeiten zu bemerken sind und die Dauer der Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums zur gesamten Haltbarkeitsdauer gering ist, ist eine Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums möglich, so die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES). Dies liegt jedoch nicht in der Verantwortung der Hersteller oder Vertreiber, sondern ausschließlich in der Verantwortung der Konsumenten.

Kritik

Die Umsetzung der sozialen Idee durch einen streng organisierten Bundesverband ist umstritten. Zumal dem im Hintergrund agierenden Unternehmen McKinsey vorgeworfen wird, mit den Tafeln politisch tätig zu werden: Es soll ein schlanker Staat propagiert werden, der nicht für Sozialleistungen aufkommen muss. Hierzu soll eine auf Spenden basierte, privatwirtschaftliche soziale Unterstützung aufgebaut werden. Gegenüber dieser haben Bedürftige keine einklagbaren Rechte.[3] Falsch ist auch die Vorstellung, die in der Öffentlichkeit propagiert wurde, es existierten Orte, an denen ein Schein-Bedürftiger erscheinen und sich gratis Essen abholen könne, so dass Wohlhabende dies missbrauchen könnten. Tatsächlich geben die Tafeln Lebensmittel ausschließlich an Multiplikatoren, wie Restaurants und Selbsthilfegruppen weiter, die dann eine zwar kleine aber existierende Gebühr von mindestens 1,50 EUR erheben. Immerhin ein Betrag für den ein Student schon in der Mensa essen kann. Absolut kostenloses Essen gibt es dann nur in Kirchen oder anderweitig an missionarischen Zielen interessierten Organisationen, was vom Hilfesuchenden möglicherweise große Verstellung verlangt.
de.wikipedia.org/wiki/Tafel_(Organisation)

Lebensmittelsicherheit
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lebensmittelsicherheit (auch: Lebensmittelhygiene) ist ein Oberbegriff für alle Maßnahmen und Konzepte, die sicherstellen sollen, dass Lebensmittel für den Genuss durch die Verbraucher geeignet sind und von ihnen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Schädigungen ausgehen können.
Neben Kontrollen und vorbeugenden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Hygiene bei der Produktion und im Umgang mit Lebensmitteln gehört auch die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln, die sicherstellen soll, dass der Verbraucher beim Erkennen einer Gefährdung z. B. durch Rückrufaktionen möglichst umfassend geschützt wird, zum Oberbegriff der Lebensmittelsicherheit. Das Hygienezentrum mit Sitz in Münster ist das bundesweit erste Hygienezentrum für die Lebensmittelbranche.
de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelsicherheit

Gerade zum letzten Absatz bezüglich der Lebensmittelsicherheit und gerade zum Punkt der Rückverfolgbarkeit dürfte der Schutz der Transferempfänger von den Tafeln in Deutschland kaum sichergestellt werden können. Man muss sich doch diesbezüglich die Frage stellen, ob eventuell für Transferempfänger die Lebensmittelsicherheit außer Kraft gesetzt wird und ob dies mit der deutschen und europäischen Gesetzgebung insgesamt vereinbar ist?
Schließlich müßte, was für Tiere gilt schon lange für die Menschen gelten und zwar für alle Menschen, auch wenn sie arm sind!
Ich persönlich habe diesbezüglich erhebliche Bedenken!
Aber so lang die Lebensmittelsicherheit für Hartz IV-Empfänger und andere finanziell benachteiligte Menschen anscheinend nicht gelten muss wird es wohl weiterhin wie folgt heißen:

„Was das Schwein nicht essen darf das frisst der Mensch oder tafeln wie in Deutschland!“

quellehttp://www.scharflinks.de/41.0.html&tx_ttnews5Bpointer5D=1&tx_ttnews5Btt_news5D=7140&tx_ttnews5Bcat%5D=38&cHash=a67a91d672

informationen zum thema

https://mantovan9.wordpress.com/2011/01/15/kritik-am-system-der-tafeln/

https://mantovan9.wordpress.com/2010/12/04/die-tafeln-nachstenliebe-oder-mit-almosen-zur-armenkontrolle/

https://mantovan9.wordpress.com/2010/05/08/ausgegrenzt-und-vertafelt/

5 Kommentare

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5 Antworten zu “Was das Schwein nicht essen darf das frisst der Mensch oder tafeln wie in Deutschland!

  1. Pingback: WOHLTÄTIGKEIT MIT VERFALLSDATUM | mein name ist mensch

  2. Pingback: DIE TAFELN – WOHLTÄTIGKEIT MIT VERFALLSDATUM | mein name ist mensch

  3. C. M.

    Ich habe total andere Erfahrungen bei der Tafel gemacht. Ich zahle pro Kopf für die Lebensmittel. Jeder Käufer bzw. jede Familie hat dann bereits eine große Kiste mit Lebensmitteln abgepackt von den ehrenamtlichen Helfern. Die sehr darauf achten, dass es gerecht verteilt ist. Außerdem hatte ich noch nie abgelaufene Lebensmittel. Fleisch war immer gefroren und somit auch „frisch“. Lebensmittel, die ich nicht esse, stelle ich wieder zurück oder tausche sie. Ich bin dankbar für die Tafel und habe selten in meinem Leben so hochwertige Lebensmittel für so kleines Geld bekommen.

  4. Pingback: Hartz IV System: Tafeln spalten die Gesellschaft | mein name ist mensch

  5. Ich betrete einen Laden in dem es viele Lebensmittel gibt, ohne Preisschild, ich muss nur einen kleinen Eintrittspreis bezahlen, und darf mir dafür etwas zu essen mitnehmen, da ich eine „Bedürftige Person“ bin. Beim anschauen der ganzen Produkte fällt mir auf, das dort viele Markenwaren liegen, die teure Butter und der Käse aus der Werbung, den ich mir nie leisten konnte.
    Dann schaue ich genauer hin, und stelle fest, diese Waren sind unverkäuflich da sie nicht mehr frisch sind, es sind Waren die in den Supermärkten übrig geblieben sind, und anstelle im Müll zu landen, darf ich und viele andere die nun essen.
    Es liegen auch Süßigkeiten rum, Schokoladeneier von Ostern, schade zwar das nun bald Weihnachten ist, aber den armen Kindern macht das ja sicher nichts aus, die sind ohnehin so ungebildet das sie keine christlichen Feste kennen, die freuen sich über alles, und wenn ihnen schlecht davon wird, dann durften sich die Eltern ja das Geld für die Süßigkeiten einsparen, und haben daher das Geld für die Medikamente übrig ….

    Dieser wunderbare Laden mit dem reichhaltigen Angebot nennt sich die Tafel, diese sammelt das übrig gebliebene Essen der Supermärkte ein und verteilt es an die armen Menschen. Eine gute Tat die hier ausgeübt wird, mit dem Hintergrund das sich die Supermärkte die Entsorgungskosten sparen können, das die Regierung behaupten kann, es würde allen gut gehen und dadurch die Armut verdeckt werden kann.
    In den Supermärkten dürfen die Tafeln öfter Aktionen veranstalten um auf sich aufmerksam zu machen, z.b. 2 für 1, Kunden kaufen 2 Produkte und spenden eines davon der Tafel, der Supermarkt kassiert natürlich das Geld für beide Produkte ein, oder Werbungen auf 2 Euro Münzen, die durch Ein Euro Jobber mit einem Aufkleber versehen werden, um darauf hinzuweisen, das mit 2 Euro ein Mensch satt gemacht werden kann, und damit zu Spenden aufzurufen.
    Aber außer den großen Supermärkten, gibt es auch kleinere Geschäfte, die einfach Waren spenden möchten, die sie sogar teilweise extra dafür herstellen, wie auch Privatpersonen, die dort was abgeben, um anderen Menschen zu helfen.
    Es sind also alles Waren aus der freien Wirtschaft die von Mitarbeitern der Tafeln in den Geschäften abgeholt werden, die Tafeln sind privat bzw. über die Kirchen organisiert, und der Staat hat mit der Organisation und den Waren nichts zu tun.
    Bei den Tafeln arbeiten viele Ehrenamtliche, vor allem alte Damen deren Rente nicht ausreicht und die daher selbst bedürftig sind. Es arbeiten dort Ein Euro Jobber für die an die Träger, welche meistens die Kirchen sind Geld bezahlt wird.
    Die Kirchen predigen Nächstenliebe und wahrscheinlich handeln die kleinen Christen dort auch aus Nächstenliebe, denn jeder denkende Mensch erkennt das Elend in Deutschland inzwischen, jeder weiß das es hier hungernde Menschen gibt, Menschen die sowenig Rente bekommen, das sie sich davon nicht ernähren können, die von den Argen sanktioniert werden, und sich deswegen ihr täglich Brot nicht mehr leisten können, allerdings haben sich die Kirchen dem Kapitalismus immer mehr untergeordnet, denn ihr Aufschrei gegen die immer mehr um sich greifende Armut ist kaum zu hören.

    Ich habe einige Menschen die Tafelkunden sind oder waren, oder auch dort mitgearbeitet haben nach ihren Erfahrungen gefragt, und diese sind sehr unterschiedlich.

    weiterlesen: http://www.deepvamp.de/DEEPVAMP/Forum1/content.php?196-Wann-f%E4lllt-die-Mauer

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