Über-Leben mit Hartz IV

Im Jahr 2005 wurde die größte deutsche Sozialreform eingeführt. Seitdem kämpfen Bedürftige, Fallmanager in Jobcentern und Sozialrichter mit den Gesetzen und Regeln der Neuorganisation von Arbeits- und Sozialamt. Mehrfach wurden in den vergangenen Jahren Korrekturen vorgenommen. In Berlin lebt jeder zehnte Hartz-IV-Bezieher der Bundesrepublik. Viele von ihnen sind „Aufstocker“, Menschen, die durch ihre Arbeit den Lebensunterhalt nicht decken können. Sie sind auf ergänzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen. 5.200 Mitarbeiter der zwölf Berliner Jobcenter kämpfen täglich an der Hartz-IV-Front. 612.000 Erwerbslose fordern das ihnen zustehende Geld. Familie Michael gehört zu den so genannten Aufstockern. Sie arbeitet als Friseurin, er hat einen Putzjob und beide bekommen zusätzlich Hartz IV. Auch Petra Grüttner ist Hartz-IV-Empfängerin und arbeitet ehrenamtlich für die „Berliner Tafel“. Sie beliefert u. a. das Familienzentrum Meerbaumhaus mit Lebensmitteln. Hat sich Hartz-IV bis heute bewährt? Ist die Sozial- und Arbeitsmarktreform ein Instrument, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen? Was ist sinnvoll und was nicht?

quelle

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