Kinderarbeit in den USA

Kleine Kinder, die schwere Lasten tragen, Teenager, die Tag für Tag auf dem Feld arbeiten müssen – solche Bilder verbindet man mit Ländern wie Kambodscha oder Mali, wo 63% der Kinder unter 14 Jahren Geld verdienen müssen. Doch auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es Kinderarbeit. In den USA müssen vor allem die Kinder illegaler Einwanderer mit für den Familienunterhalt sorgen.Laut einer Studie von Human Rights Watch gehen in den USA 2,3 Millionen Kinder und Jugendliche einer Arbeit nach. Ohne Ausbildung bleibt ihnen meist nur ein Aushilfsjob in der Landwirtschaft. Als Tagelöhner verdingen sie sich auf großen Farmen, vor allem in Kalifornien, Florida, Texas und Washington State. Schätzungen zufolge sind 9% der Farmarbeiter Kinder.
In der hochtechnisierten Landwirtschaft der USA haben sie es mit schweren Maschinen und einem exzessiven Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden zu tun. Ein Arbeitstag kann hier bis zu 16 Stunden lang sein, der Lohn beträgt im Durchschnitt die Hälfte des vorgeschriebenen Mindestlohns von $7,50. Und die Kinder müssen mobil sein – je nach Saison gehen sie dorthin, wo es gerade Arbeit gibt. Das macht es in einem so großen Land wie den USA schwierig, Kinderarbeit aufzudecken und zu bekämpfen.

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