Deutschland verspielt die Zukunft der Kinder

Deutschland verspielt die Zukunft der Kinder

von Heidelinde Penndorf

… und somit die Zukunft des eigenen Landes/Das BGE als Grundrecht wäre eine Lösung gekoppelt mit Chancengerechtigkeit in der Bildung

Ich wohne im Bundesland Sachsen-Anhalt  Am Samstag, den 17.12.2011 stand in der Mitteldeutschen Zeitung, dass die Situation der Kinder in Sachsen-Anhalt schlechter ist, als in den meisten anderen Bundesländer. Zu diesem Ergebnis kommt der „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2011/2012″. Nur in Bremen ist die Lage der Kinder schwieriger! 

Schon in meiner Tätigkeit als Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt habe ich 2008 in meiner Fraktion und später auch im Plenum dafür geworben, in Sachsen-Anhalts Kitas und Schulen ein gesundes und kostengünstiges Mittagess vom Land zu gewährleisten. Am Anfang wurde ich von einigen Arbeitskreismitgliedern belächelt, dann stand das Projekt mit im Wahlprogramm 2011 der  Landtagswahl. Doch im Landtag (Sozialausschuss u. Plenum) wurde es auf Grund der Bildungscard abgelehnt.

In dem Bericht  der UNICEF werden Gesundheit und Sicherheit Bildung und Ausbildung, das materielle Wohlbefinden, Verhalten und Risiken, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen und das subjektive Wohlbefinden der Kinder untersucht. Die UNICEF-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es deutliche Unterschiede innerhalb Deutschlands gibt, die teilweise noch größer sind als wie zwischen den einzelnen OECD Staaten. Zur Studie wurden folgende Daten ausgewertet:

  • der Mikrozensus 2008,

  • die Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2008,

  • das Programme for International Assessment 2006 (PISA),

  • der LBS-Kinderbarometer 2009,

  • Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung (INKAR)

Bundesweit haben 2008 die Ergebnisse des 3. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung und auch die Studien z. B. des Robert-Koch-Institutes zum Ernährungszustand von Kindern und Deutschland zu heftigen Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt. Geändert hat sich aber wenig, und ändern wird sich auch kaum etwas durch diese UNICEF-Studie, davon bin ich überzeugt! Es ist ein kurzer Aufschrei- mehr nicht!

Kinderarmut in Deutschland - Globus Infografik

Dabei sind Kinder die Zukunft eines jeden Landes und müssten das Beste vom Besten bekommen –Chancengerechtigkeit in der Bildung und in allen Lebenslagen!

Es häufen sich Feststellungen in Schulen und Kindertagesstätten, dass Kinder ohne warme Mahlzeit bleiben. Eine häufige Ursache sind finanzielle Schwierigkeiten der Familien. Das ist für LehrerInnen, ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen nicht mehr zu übersehen. Denn immer mehr Kinder in der Bundesrepublik kommen ohne Frühstücksbrot in die Schule oder in die Kita und können dort auch kein warmes Mittagessen bezahlen. Wen Hunger quält, der kann nicht unbeschwert lernen und spielen. Und wer nicht mit am gemeinsamen Mittagstisch mit den KlassenkameradInnen oder den SpielgefährtInnen Platz nehmen darf, der oder die gehört auch nicht richtig dazu. Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen haben 2007/ 2008 mit Bundesratsinitiativen Druck auf die Bundesregierung ausgeübt, die Regelsätze für Kinder zu verändern, bezüglich der spezifischen mit Schule und Kita zusammenhängenden Bedarfe und deren Struktur. Auch viele Kommunen in den Bundesländern haben Initiativen ergriffen, um Kindern eine kostenfreie oder kostengünstige Teilnahme am Schulessen zu ermöglichen.

Und dann sprach das Bundesverfassungsgericht am 09.02.10 zu einer Regelsatzklage ein Urteil: Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Vorschriften des SGB II, die die Regelleistung für Erwachsene und Kinder betreffen, nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG erfüllen. Bestimmte Ausgabepositionen, zum Beispiel die Abteilung 10 (Bildungswesen), blieben völlig unberücksichtigt, ohne dass dies von der damaligen Bundesregierung begründet worden wäre.

Frau von der Leyen glaubt, den Auftrag des Bundesverfassungsgerichts durch die Bildungscard erfüllt zu haben, doch sie irrt sich gewaltig. Denn die Bildungscard erfüllt nicht die zentrale Forderung der Karlsruher Richter nach einer Korrektur der Berechnungsgrundlage der Regelsätze. Und sie ändert auch nichts daran, dass die Kinderregelsätze insgesamt viel zu niedrig berechnet worden sind.

Frau Ursula von der Leyen hat die Chance verpasst, ein neues soziales Denken zu entwickeln. Die Regelsätze für Kinder wurden nicht auf den Prüfstand gestellt. Dabei sind die bisherigen Regelsätze völlig unzureichend, und zwar in allen Lebensbereichen, von gesunder Ernährung über ausreichende Kleidung bis hin zu kultureller Teilhabe. Doch diese Fragen hat die Ministerin mit ihrer Bildungscard nicht gelöst.

Die Regelsätze für Kinder sind insgesamt zu niedrig:

0-6 Jahre 79,55 € /Monat, das sind 2.65 € /Tag

6-13 Jahre 92,87 €/Monat, das sind 3.10 € /Tag

Ab 14 Jahre 106,91 €/Monat, das sind 3.54 € /Tag

Damit müssen alle Mahlzeiten und auch das Trinken eines ganzen Tages abgedeckt werden. Wirklich wenig Geld um den Nahrungsbedarf eines heranwachsenden Kindes abzudecken.

Das die Bildungscard insgesamt versagt hat, auch in Bezug auf das kostengünstige Mittagessen für „bedürftige“ Kinder, wird daran deutlich, weil die Bildungscard wenig beantragt wird. Nur etwa jede vierte Familie, die Anspruch auf Unterstützung hätte, beantragte bisher das Bildungspaket der Bundesregierung. Deshalb haben sich am 05.06.2011 die Politiker in Berlin schon zum zweiten Mal getroffen, um darüber zu sprechen, was man unternehmen muss, damit das Bildungspaket auch wirklich bei betroffenen Familien ankommt. Zum einem sind die Anträge viel zu kompliziert und zum anderen empfinden es viele betroffene Eltern als peinlich, weil sie sich und ihre Kinder dann als Familien in prekären Lebenslagen outen müssen. Auch das Abrechnen ist nicht einfach: Wenn z.B. ein Kind in einen Sportverein gehen will, dann muss es zum Beispiel sagen: Lieber Verein, meine Eltern beziehen Hartz IV – stell´ bitte eine Rechnung. Die wird dann von der zuständigen Stelle in der jeweiligen Stadt bezahlt. Und wenn man für sein Kind Nachhilfeunterricht über die Bildungscard beantragt, dann wird nur Nachhilfe gewährt, wenn die Kinder versetzungsgefährdet sind- sonst nicht!

Auch wenn Eltern für ihre Kinder das kostengünstige Mittagessen über die Bildungscard beantragen wollen, müssen sie sich outen. Das alles führt dazu, dass viele Familien keinen Antrag für das Bildungspaket stellen. Wissenschaftler sollen jetzt herausfinden, welche Familien das sind. Außerdem sollen Schulen, Kindergärten und Vereine besser über das Bildungspaket informiert werden. Zusätzliche Kosten also! Fakt ist auch, wenn Eltern z.B. das kostengünstige Mittagessen für einen Euro aus dem Bildungspaket beantragen und Land und Kommune haben sich selbst schon gekümmert (z.B. Sozialpass), dann wird diese Subvention von Land u. Kommune für die betroffenen Kinder als Einkommen angerechnet und konterkariert gesetzlich somit die Hilfen von Land und Kommunen.

Kompliziert für Eltern und Kommunen, der Verwaltungsaufwand ist enorm!

Keine Frage es gibt es zu den Einzelheiten derartiger Unterstützungsmaßnahmen noch viele Sachverhalte, die zu klären wären und die wahrscheinlich auch so manche Kontroverse auslösen können. Das fängt schon beim Kreis der einzubeziehenden Kinder und Jugendlichen an.

  • Sollen nur EmpfängerInnen von Transferleistungen bedacht werden oder müssen nicht auch die vielen NiedriglohnempfängerInnen, deren Arbeitseinkommen häufig nur knapp über den Grenzen für staatliche Unterstützung liegt, und die ebenfalls größte Schwierigkeiten haben, ihren Kindern alle für die Schule notwendigen Dinge und das Schulessen zu finanzieren, einbezogen werden.
  • Wenn ja, wo setzen wir die Einkommensgrenzen an?

  • Oder wollen wir für alle Kinder der Bundesrepublik eine Lösung finden?

  • Sollen die Kosten für das Mittagessen vollständig übernommen werden oder ist ein Zuschuss, der den Familien ein gewisses Maß an Würde und Eigenverantwortung lässt, besser?

Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, das Ganze ist ziemlich kompliziert. Doch Kinder sind die Zukunft eines jeden Landes- ohne Kinder hat kein Land eine Zukunft. Deshalb sollte wirklich alles getan werden, damit unsere Kinder unbeschwert, gesund und in Würde aufwachsen können. Dabei ist die Mittagessenversorgung für die Kinder, wo es die Eltern aus irgendeinem Grund (meist finanziell) nicht packen, nur eine der vielen Baustellen, die die Politik anpacken muss!

Eine weitere Baustelle :

In Deutschland sind laut IKK etwa 37 Millionen Erwachsene und rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder sogar fettleibig. Ein Viertel der Erwachsenen leidet an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und es gibt rund vier Millionen Diabetiker und Diabetikerinnen. Die Zunahme so genannter Zivilisationskrankheiten führt zu hohen Kosten im Gesundheitswesen. Allein Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen in Deutschland nach Angaben der Bundesregierung Behandlungskosten von 35 Milliarden Euro jährlich. 25 Milliarden Euro werden für die Behandlung von Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems gebraucht. 30 Prozent aller Gesundheitskosten gehen auf ernährungsbedingte Krankheiten zurück. Sie betragen jährlich mehr als 70 Milliarden Euro.

Aus diesen Gründen rückt eine gesunde Lebensweise, Esskultur und auch die Ernährungs- und Verbraucherbildung in Kitas und Schulen immer mehr in den Fordergrund. Zumal wir auch in der täglichen Werbung z.B. des Fernsehens mit ziemlichen irrrelevanten Werbespots zum Thema Ernährung für Kinder zu rechnen haben. Da wachsen Fruchtsaftflaschen an Bäumen, statt Obst, da sind Gummibärchen so gesund, weil sie nicht tropfen und viele Vitamine enthalten und bestimmte Sorten Schokolade erhalten viele gesunde Zerialien.

Außerdem gibt es immer mehr Menschen in unserem Land die eine defizitäre Bildung im Bereich gesunder Ernährung, das Kennen gesunder Lebensmitteln, gesundes Kochen und Haushaltsführung haben. Das Fehlen dieser Alltagskompetenzen zieht sich eigentlich durch alle Schichten der Bevölkerung. Jedoch können wirtschaftlich besser gestellte Familien dieses Defizit besser abfangen und kompensieren. Eine starke Ausprägung eines gestörten Essverhaltens und fehlende Grundkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen aus Familien mit niedrigem Sozialstatus und Migrationshintergrund wird in vielen Analysen herausgestellt.

Die Gesundheitsziele der einzelnen Bundesländer, diverse bundesweite Projekte und die Unterstützung der Schulen bei der Umsetzung der Qualitätsstandards der Schulverpflegung, sind zwar Schritte in die richtige Richtung, reichen aber bei weitem nicht aus. Wir brauchen eine gezielte Ernährungsberatung von Anfang an. Kinder und Eltern müssen von Anfang an spielerisch einbezogen werden. Gesundheitsförderung muss als ganzheitliche Aufgabe und Prävention verstanden werden.

Die Kinder und auch die Eltern müssen wieder lernen ihren eigenen Körper positiv wahrzunehmen. Kinder und Eltern können in verschiedenen geförderten Projekten gesunde Ernährung lernen, ohne es selbst zu bemerken, nämlich spielerisch. Dadurch sind sie dann durchgängig mit Freude bei der Sache. Beiläufige Lernprozesse wirken am nachhaltigsten und können Verhaltensweisen grundlegend ändern. Das ist besonders wichtig mit Blick auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Kinder und auch Eltern müssen gerade in Sachen gesunder Ernährung heutzutage neu lernen, weil eben in dieser Frage häusliche oder zivilisatorisch bedingte Defizite vorliegen. Hier bietet sich ein pädagogisch verantwortungsvoller Medieneinsatz an, um Themen der Gesundheitsförderung spielerisch und kindgerecht umzusetzen:

  • Was macht mich krank?

  • Was erhält mich körperlich und geistig fit?

  • Rohkosterlebnisse

  • Wie schmeckt ein Apfel?

  • Trinkerlebnisse

  • Kräutersammeln und gesund verwerten

Solche verschiedenen Projekte, unter Einbeziehung der Eltern, Kitas und Schulen, können zu einer neuen und gesunden Sichtweise führen. Nur wenn sich der Kreis gesunde Ernährung, Bewegung, Eltern Kinder, Kitas und Schule schließt, werden Synergieeffekte erzeugt die langlebig sind und zukunftsweisend Prävention für ein gesundes langes Leben einschließen. Charme hätte es natürlich, nicht nur projektbezogen in den einzelnen Bundesländern finanziell zu fördern, sondern die Förderung bundesweit für alle Schulen und Kitas auszuweiten, um so eine bundesweite Prävention in Sachen Gesunder Ernährung, kostenloses oder kostengünstiges Mittagessen und Bewegung von Anfang an zu erreichen.

Und zum Schluss noch ein Kommentar Neues Deutschland, 7. Juli 2011

Jammern auf hohem Niveau, könnte man meinen, wenn man den UN-Bericht zur sozialen Lage in Deutschland überfliegt. Schließlich ist die reiche Bundesrepublik nur eines von 192 UN-Mitgliedern. Und wenn man an Armut und Diskriminierung denkt, fallen einem zuerst Staaten wie Afghanistan, Burkina Faso oder Ruanda ein. Aber Deutschland? Die Armut hier hat andere Gesichter. Dennoch gibt es sie. Armut hierzulande ist nicht Unterernährung, sondern Fehlernährung. Ungesundes Junk Food statt Bio-Lebensmittel. Armut hierzulande ist nicht unbedingt Analphabetismus. Armut hier heißt Hauptschule oder Schulabbruch. Und Diskriminierung macht sich hier nicht in Form von Vertreibung oder Bürgerkrieg bemerkbar. In Deutschland erfolgen Benachteiligung und soziale Ausgrenzung von Minderheiten viel subtiler. Jeder türkischstämmige Deutsche in der zweiten oder gar dritten Generation kann ein Lied davon singen. Mal ist es eine Hauptschulempfehlung, die trotz guter Noten ausgesprochen wird. Mal ist es eine Polizeikontrolle, in die man gerät, weil man irgendwie anders aussieht. Sicher kann man die Zustände in Deutschland nicht mit denen in Burkina Faso vergleichen. Es ist eine andere Art von Armut, deren Auswirkungen hier jeden Tag Millionen Kinder zu spüren bekommen. Aber Armut muss in all ihren Formen bekämpft werden. Hier und in Burkina Faso.“

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen, liebe Leserinnen und Leser.

Heidelinde Penndorf

Quellen:

http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/mediathek/I_0020_Lage_der_Kinder_in_Deutschland_2011-12.pdf

http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/intra/landtag3/ltpapier/drs/5/d1258pan_5.pdf

http://www.dielinke-fraktion-lsa.de/fileadmin/Fotos/Konzept2011/2011_chancen_kurz.pdf

http://www.dielinke-fraktion-lsa.de/fileadmin/Fotos/Konzept2011/0910-BildungChancen-Broschuere-Endf.pdf (Seite 12)

QUELLE http://ndsdresden.wordpress.com/2012/05/17/deutschland-verspielt-die-zukunft-der-kinder/

BILD http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1551667/Armut-in-Deutschland.html

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blogbeiträge zum thema

KINDER KLAGEN AN

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https://mantovan9.wordpress.com/2011/07/11/kinderarmut-kinder-haben-hierzulande-keine-lobby/

https://mantovan9.wordpress.com/2011/07/06/un-kritik-an-deutschland-trifft-ins-schwarze/

https://mantovan9.wordpress.com/2011/05/20/regierung-enthullt-wahres-ausmas-der-kinderarmut/

3 Kommentare

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3 Antworten zu “Deutschland verspielt die Zukunft der Kinder

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  3. Tango

    Hallo,

    von dem BGE halte ich gar nichts. Möchte es auch kurz erklären.

    Während es Menschen gibt die sich dafür stark machen, wird die GRV immer weiter dereguliert, aber Arbeitnehmer müssen trotzdem Monat für Monat GRV-Beiträge entrichten. Der Staat entlässt uns nicht daraus, sonst hätte er nichts mehr wo er sich bereichern kann.

    Ein anderer, schon etwas älterer Vorschlag wäre, dass jeder Bürger mit seinen Einkommen (auch aus Vermietung/Verpachtung, sowie Aktien und aus Börsengeschäften) in GRV einzahlt, ohne Schönrechnungen und ohne Beitragsbemessungsgrenze.
    Das Gleiche wäre auch auf die KV und Pflegeversicherung anzuwenden. Diese Beiträge sollten staatlich bleiben, mit der Auflage, dass keine Regierung sich mehr an den Sozialkassen bedienen darf. Hier muss ein Riegel davor geschoben werden!
    Ich halte es für wichtig sich hierfür stark zu machen, als für ein BGE, für die Arbeitnehmer hohe (GRV)Beiträge abführen müssen, von denen jeder profitiert. Wieder lastet es nur auf den Schultern derer, die Beiträge zahlen.
    Es ist nicht richtig, dass Menschen, die ALG II beziehen, keine GRV Beiträge abgeführt bekommen. Sie haben eine doppelte Kürzung.

    Ihr helft mit das Sozialsystem zu deregulieren. Macht nicht alles kaputt, was unsere Vorfahren mühselig aufgebaut haben und was der Staat schlecht redet.

    Man könnte Wohngemeinschaften bilden in der jeder seine abgeschlossene Wohnung hat. Statt englischen Rasen, wieder zurück zur Blumenwiese, auch der vielen wertvollen Kräuter wegen, legt Nutzgärten an und macht wieder ein. So weiß man auch was man isst.
    Macht Euch doch mal Gedanken, wie man im Kleinen Arbeitsplätze schaffen könnte, z. B. in einer Genossenschaft. Vielleicht wird man nicht reich, aber man kann zufrieden leben.
    Lasst das Handwerk wieder aufleben. Es müssen auch Kleinigkeiten repariert werden könnten, z. B. eine Dichtung ohne gleich eine ganze Armatur kaufen zu müssen. Wieder selber Brötchen backen und wissen was drin ist. Unverändertes Korn anbauen, damit wir wieder gesundes Brot haben. Sich mehr bewegen in der Natur in dem man anpflanzt von dem Mensch leben kann, gleichzeitig lernt man auch etwas über die Natur. Ich meine auch damit, mit der Natur leben, statt sie auszubeuten. Sich gegenseitig helfen wie in einer Großfamilie die fast ausgestorben ist.
    In einer Großfamilie beaufsichtigen die, die bereits in Rente sind, die Kinder. Lasst uns wieder alte Märchen vorlesen und Kinderlieder singen, statt TV zu schauen und Stunden am PC zu verbringen mit irgendwelchen Spielen.
    Den Bedarf eines Kindes nicht an einem Regelsatz festmachen, sie sind individuell und sollten auch so gefördert werden.
    Das ist nur ein Rohgedanke, der weiter entwickelt werden soll.

    Fortschritt ist gut, aber nicht auf Kosten der Menschen. Was wäre uns diese Arbeit wert?

    Wir haben es in unseren Händen !

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