ALLE GEGEN BILD

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Hetzkampagne sofort beenden und „BILD“ die Rote Karte zeigen!

von DIE LINKE. Cochem-Zell
„Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“
Max Goldt über die BILD

Mit unverhohlener Rücksichtslosigkeit und Verdrehungen der Wahrheit hat Deutschlands Nr.1 in medialer Sachstandsverdrehung erneut die Schwächsten unserer Gesellschaft ins Visier genommen. Während „Mißbrauch“ und „Arbeitsverweigerung“ in Wirklichkeit deutlich zurückgegangen sind – die Hartz-4-Maschine also im Sinne der Niedriglohn-Logik bestens funktioniert – tritt BILD natürlich trotzdem nach!
Dem Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, ist zuzustimmen wenn er sagt: „Hier wird ohne jede empirische Grundlage auf unverantwortliche Art und Weise gegen Millionen Menschen gehetzt und ein Bild der schmarotzenden Massen geschürt, das mit der Realität nichts zu tun hat.“
Die asoziale Stoßrichtung der BILD -Kampagnen passt zu dem Vorschlag des Präsidenten des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft, Mario Ohoven, Hartz-IV-Leistungen für junge Erwachsene generell noch weiter zu senken. Er begründet dies mit der hohen Sanktionszahl bei jungen Erwachsenen im Hartz-IV-Bezug.
Wenn Jugendliche nicht den erstbesten Ausbildungs- und Arbeitsangeboten folgen, wird sofort die ohnehin geringere Regelleistung sanktioniert. Beim zweiten Mal kann bereits die Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung gestrichen werden. Mit Hartz IV ist für die Betroffenen aber bereits jetzt schon ein skandalöser und verfassungswidriger Zustand erreicht!
Die neuerliche Hetzkampagne zeigt: BILD ist kein harmloses Boulevardblatt, das hier und da etwas übertreibt. Die Bildzeitung zerstört und gefährdet nach wie vor das Leben von Gruppen und Einzelpersonen und hat kein Problem damit, Menschen in den Tod oder in den Untergrund zu treiben. Erst jüngst hetzte die „Bild“ in Emden einen Mob gegen einen unschuldigen Jugendlichen auf, den sie als Kinderschänder und -mörder brandmarkte. Der 17-Jährige muss dank der Bildzeitung heute an einem unbekannten Ort leben.
Zum Jubiläum ihres 60-jährigen Bestehens plant der Axel-Springer-Verlag am 23. Juni die Bild-Zeitung in sämtliche deutsche Haushalte kostenlos zu verteilen. Was wie eine milde Spenden- oder PR-Aktion zur LeserInnen-Akquise klingt, ist tatsächlich ein gewaltiges Geschäft für die Bildzeitung: Eine ganzseitige Anzeige in dieser Ausgabe lässt man sich mit vier Millionen Euro bezahlen.
DIE LINKE. Cochem-Zell sagt „NEIN“ zu dieser Meinungsmache, ist solidarisch mit den Opfern des unmenschlichsten deutschsprachigen Hetzblattes und ruft dazu auf, die Annahme der kostenlosen Ausgabe zu verweigern!

quelle www.dielinke-coc.de

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blogbeitrag

BILD-Auslieferung verhindern!

https://mantovan9.wordpress.com/2012/04/17/bild-auslieferung-verhindern/

4 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

4 Antworten zu “ALLE GEGEN BILD

  1. Auf http://www.innup.de/Sticker-Gegen-Bild_Verteilung gibt es 10 kostenlose Aufkleber für den Briefkasten.

  2. Ich bin BILDungsfern und Stolz darauf.

    😉

  3. Tango

    Grüße Dich Dieter,

    Du hast wie immer Recht. Trotzdem lese ich keine BILD-Zeitung, nicht mehr in diesem Leben. Mir reichen schon die Hetzkampagnen gegen Arme etc.
    Kann mir auch nicht verkneifen einen Kommentar abzugeben, sehe ich, dass eine Bild-Zeitung gekauft wird. Schmeiße dann meist hinter her….Blüm kauft sie ja auch.

    Gruß Tango

  4. Die Bild-Zeitung*, unsere Volkszeitung. Um wieviel wäre unser Alltag ärmer, hätten wir nicht unsere Bild am frühen Morgen des grauen Alltags. Sie bringt Farbe ins tägliche Morgengrauen. Sie bringt uns Lust am Leben und sie (ver)bildet uns.

    Eine Zeitung des Volkes, so wie sich dies die Großen dieser Weltvorstellen. Verdeckt artig und kuschend vor den Mächtigen dieser Erde. Aber die BILD ist sich ihrer Macht inzwischen so sicher, dass sie im großen Spiel der politischen Geschehnisse in einer Weise mitwirkt, die beim aufgeklärten Normalbürger schon mal Brechreize auslöst.

    Dabei sollte man doch meinen, die Psychologie dieses Blattes wäre für jedermann leicht durchschaubar. Aufreißerische Titelgestaltung, deren Schlagzeilen sich Wochen später dann meist ganz anders lesen.

    Das Ansprechen der Sexualinstinkte durch die tägliche Platzierung einer fast nackten Frau auf der Titelseite (inzwischen hat man dies still und leise fallen gelassen – dafür aber treibt man es auf der letzten Seite „Promiseite“ um so doller), mit an Dämlichkeit kaum zu überbietenden Texten und die Unterstützung von einer oberflächlich und einfach gestrickten Weltanschauung, durch entsprechende Schlagzeilen-gestaltung, das ist das Erfolgsrezept dieses „meistgelesenen“ Boulevardblättchens.

    Da ist die Welt doch in Ordnung! Und dies geht nun schon so über 50 Jahre. Das nenne ich eine Leistung!

    Aber das Interessanteste sind die Meldungen, die unscheinbar zwischen den mit heißer Luft aufgeblasenen Sensationsluftballons stehen. Der geübte Leser kann hier oft wahre Goldschätze an zukünftigen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen entdecken, die man der Öffentlichkeit nur sukzessive beibringen möchte.

    Um die Rolle der BILD zu verstehen, muss man sich mit ihrer Entwicklungsgeschichte befassen. Ursprünglich durfte sich die BILD nicht einmal „Zeitung“ nennen. Die großen Köpfe aus der Literatur und dem Journalismus machten sich jahrzehntelang lustig über die BILD. Heute liest sich die Liste der Vorstandsmitglieder der Bildzeitung wie das „Who is who“ der mächtigsten Kapitalgiganten dieser Erde.

    Trotzdem wird mit der Gestaltung der BILD versucht, den Eindruck zuerwecken, als handele es sich hier um ein Volksblatt. Oft wird mir die Fragegestellt: „Bist Du Bildzeitungsleser?“. Von der Antwort hängt, in der Betrachtungsweise des Fragenden, dann die Beurteilung ab, inwieweit man nun zur Elite der politisch Gebildeten gehört oder nicht. Eine simple Betrachtungsweise, die sicherlich für eine eingebildete Bildung steht. Auf diese Frage antworte ich immer: „Natürlich lese ich die BILD!“.

    Leute, die mich nicht genau kennen, schauen dann immer etwas verblüfft. Klar, das Lesen der BILD ist für mich so etwas wie eine Pflichtübung, die ich gerne ausübe. Ist die Bild doch ein Blättchen der Revolverpresse, das mir am frühen Morgen bereits ein breites Grinsen abringt und zu meiner Erheiterung beiträgt. Einige meiner Bekannten behaupten, dies läge an meiner sarkastischen Betrachtungsweise des hierin dargestellten politischen Alltags.

    Eben darum, weil die BILD die Vorstellungen der breiten Masse erfüllt. Sie ist beständig und leicht lesbar. Sie enttäuscht ihre Konsumenten nicht. Sie biedert sich ihnen an!

    Und dann sind da noch die treuen und unterwürfigen Diener der Hochfinanz, mit wohlklingenden Namen, aus der geistigen Führungselite des Journalismus. Diese geben sich den Anstrich der Moralapostel unserer Republik und verfassentäglich ihre Artikel, die oft an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten sind. Ausgebildet wurden sie meist in Axel Springers Journalistenschule.

    Eine Probe aufs Exempel sollte jeder interessierte Bürger einmal machen. Bewahren Sie sich die Bildzeitung einer ganzen sechsmonatigen Reihenfolge einmal ein halbes Jahr auf und vergleichen Sie dann die Realität mit dem geschrieben Text dieses Blattes. Es wird sicherlich zu Ihrer Erheiterung einerseits und zu erstaunlichen Erkenntnissen hinsichtlich eines beeinflussenden Journalismus andererseits führen.

    Aber irgendwie habe ich mich an sie gewöhnt, an unsere BILD. Sie hat sich genauso in den Alltag geschlichen wie so vieles in unserer Konsumgesellschaft. Irgendwie ahnen wir es ja, dass dieses oder jenes nicht so gut ist für unsere Gesellschaft, aber wir gewöhnen uns einfach daran, weil uns der aufgezwungene alltägliche Ablauf kaum noch Kraft zum Protest lässt. Langsam aber stetig werden wir an das gewöhnt und zu dem gemacht, was den Lenkern der Macht genehm ist. Ich glaube die treffende Bezeichnung wurde in den 60er Jahren geboren: „KONSUM-IDIOTEN“.

    Herzliche Grüße
    Dieter Krogmann

    *Auszug aus einem Beitrag aus dem Jahre 2008 – D.K.

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