Monatsarchiv: November 2012

UPDATE! Zwei mal drei macht vier – fertig ist der ARMUTSBERICHT

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Bundesregierung redet sich die Realität schön

Die Bundesregierung hat entscheidende Passagen im Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts verändert. Ein Sprecher von CDU-Arbeitsministerin von der Leyen bestätigte am Mittwoch  entsprechende Medienberichten. FDP und Kanzleramt sollen treibende Kräfte hinter der Überarbeitung gewesen sein. Im ersten Entwurf aus dem September stieß insbesondere der Satz „Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt“ auf heftigen Widerstand der FDP. Die Koalitionspartnerin der Union sah darin eine mögliche Begründung für die Einführung einer Vermögensteuer. In der neuen Fassung ist der Satz nicht mehr zu finden.

Die Bundesregierung hat entscheidende Passagen im Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts verändert. Ein Sprecher von CDU-Arbeitsministerin von der Leyen bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichten. FDP und Kanzleramt sollen treibende Kräfte hinter der Überarbeitung gewesen sein. Im ersten Entwurf aus dem September stieß insbesondere der Satz „Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt“ auf heftigen Widerstand der FDP. Die Koalitionspartnerin der Union sah darin eine mögliche Begründung für die Einführung einer Vermögensteuer. In der neuen Fassung ist der Satz nicht mehr zu finden.

„Es fügt sich ins Muster der vergangenen Jahre, dass die Bundesregierung versucht, verheerende soziale Entwicklungen schön zu reden und die Realität ignoriert. Anstatt sich für soziale Gerechtigkeit und gute Arbeit einzusetzen, verfolgt die Regierungskoalition weiterhin ihre Politik der sozialen Spaltung und des Lohndumpings. Die Ausweitung von Niedriglöhnen nun in der neuen Fassung als strukturelle Verbesserungen am Arbeitsmarkt zu feiern, ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Menschen, die in Deutschland von ihrem Einkommen nicht mehr leben können. Es ist endlich an der Zeit, Niedriglohnbeschäftigung unter anderem durch einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und Abschaffung der Leiharbeit wirksam einzudämmen. Auch der zunehmende und ungleich verteilte Reichtum in unserer Gesellschaft muss stärker zur Finanzierung von gemeinwohlorientierten Aufgaben heran gezogen werden“, erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, zu den vorgenommenen Änderungen am Armutsbericht.“

Die Bundesregierung schließt außerdem die Betroffenenorganisationen, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften bei der Erstellung des Armuts- und Reichtumsbericht aus. Sie hatten lediglich eine Woche Zeit zur Stellungnahme auf den schriftlich übermittelten Entwurf zu reagieren. Eine Anhörung oder Debatte mit den Organisationen zum Entwurf erfolgte nicht. Dazu erklärt die Katja Kipping, Vorsitzende der Partei und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag: „Offensichtlich hat es die Bundesregierung nicht nötig, das Expertenwissen der Betroffenenorganisationen, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften bei der Erstellung des Armuts- und Reichtumsberichts zu nutzen. Diese Praxis zeigt die unerhörte Ignoranz der Bundesregierung gegenüber den Armutsproblemen und der skandalösen Ungleichverteilung in unserem Land. Das könnte die Stunde der Oppositionsparteien sein. Sie könnten gemeinsam den Betroffenenorganisationen, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften durch ein Hearing eine Plattform bieten, Kritik am Entwurf zum Armuts- und Reichtumsbericht und gesellschaftspolitische Strategien zur Bekämpfung von Armut und Ungleichverteilung öffentlich vorzutragen.“

QUELLE http://www.linksfraktion.de/

Armutsbericht zensiert: Bündnis Umfairteilen kritisiert Hofberichterstattung der Bundesregierung http://www.der-paritaetische.de/242/?tx_ttnews%5Btt

PDF http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Einkommen-Armut/Dokumente/Entwurf%204.%20Armutsbericht%20der%20Bundesregierung%2017.9.2012.pdf

Karikatur: Armutsmärchen @ Christiane PfohlmannKarikatur: Armutsmärchen @ Christiane Pfohlmann

MEHR ZUM THEMA

http://de.wikipedia.org/wiki/Armuts_und_Reichtumsbericht_der_Bundesregierung

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/bundesregierung-faelscht-armutsbericht-9001225.php

Zwei mal drei macht vier – fertig ist der ARMUTSBERICHT

Satire statt Politik http://www.jungewelt.de/2012/09-21/042.php?sstr=GEF%C4LSCHTER%7CARMUTSBERICHT

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Zwei mal drei macht vier – fertig ist der ARMUTSBERICHT

CARTOON Klaus Stuttmann

VON realasmodis

Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.

(aus „Hey, Pippi Langstrumpf!“ von Jan Johansson und  Konrad Elfers; Originaltext Astrid Lindgren)

Das Pippi-Langstrumpf-Lied scheint bei unserer Regierung äußerst beliebt zu sein. Anders nämlich lässt sich der heutige Bericht „Bundesregierung schönt Armutsbericht“ in der „Süddeutschen“ nicht erklären. Worum geht’s? Um den aktuellen Armutsbericht für Deutschland. Der ist allerdings unter Missachtung von Art. 5 (1) GG seitens unserer auf unser aller Wohl bedachten Regierung zensiert worden, weil die ungeschönte Wahrheit „das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung verletze“ und „den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährde“. Aber mit dem GG haben die’s ja erwiesenermaßen ohnehin nicht so.

Komplett gestrichen wurde die Formulierung „Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt“. „Während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war, sind die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung hat zugenommen.“ So lautete eine andere Formulierung. Daraus wurde: „Sinkende Reallöhne sind Ausdruck struktureller Verbesserungen am Arbeitsmarkt“. Hat was, nicht wahr? Der ungeschönte Armutsbericht wäre vermutlich nicht nur das absolute Armutszeugnis und zugleich die ultimative Unfähigkeitsbescheinigung für diese Regierung gewesen, sondern hätte darüber hinaus sogar noch zu sozialen Unruhen, wie man sie aus Italien/ Portugal/ Griechenland/ England/ Spanien kennt, führen können. Aber sowas wollen wir doch – ungeachtet aller Notwendigkeit dazu – hier in Deutschland nicht haben, nicht wahr? Deswegen wird zensiert.

Ich weiß ja nicht, ob die Zensur von Ursula von der Langstrumpf oder von Pippi Merkel ausgegangen ist. Ich weiß nur eins: Wenn nicht sein kann, was nicht sein darf und Wegschauen auch nichts mehr nützt, dann gibt es hier in dieser, unserer Bananenrepublik Menschen, die machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Die wenden das Pippi-Langstrumpf-Prinzip an. Die verbiegen einfach die Realität, um weiterhin gemütlich und im Überfluss schwelgend auf ihrer rosa Wolke sitzen zu können.

Wird allmählich mal Zeit, besagte Wolke abregnen und gewisse Herrschaften hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen zu lassen! Ich finde derartiges Verhalten nämlich abgrundtief verlogen und unfair, um nicht zu sagen „Zum Kotzen“! Und wenn solche Leute sich dann auch noch hinstellen und über Zensur sowie Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern lamentieren, dann sind sie in meinen Augen nicht nur restlos unglaubwürdig, sondern einfach nur noch lächerliche Witzfiguren. Was im Umkehrschluss natürlich bedeutet, dass dieses Land von Witzfiguren regiert wird. BTW: Hatte ich nicht schon einmal einen Beittrag über das Kasperletheater in Berlin? Irgendwie wiederholt sich alles …

VON realasmodis

QUELLE http://realasmodis.blog.de/2012/11/28/pippi-langstrumpf-15257358/

CARTOON Klaus Stuttmann

mehr zum thema

lobby-medien – geschönter (nutzloser) Armutsbericht / Reichtumsbericht  Kommentar 28.11.2012 

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Globale Armut

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GEMACHTE ARMUT

ARTE – Sendung vom 27.11.12

Lange Zeit galt Armut in Westeuropa als überwunden; etwas, das aus den Industrieländern ein für allemal verbannt schien. Doch nun kehrt sie mit Schärfe zurück, als Folge der Umbrüche und Umstürze in der Wirtschaftswelt und dem „Umbau“ des Sozialstaates. Die neoliberalen Reformen, die größere ökonomische Effektivität und größeren Wohlstand bringen sollten, haben viele Menschen in eine existenzielle Sackgasse geführt. Und das nicht nur in sogenannten Problemländern wie zum Beispiel Spanien. Dort ist die Lage besonders bedenklich. Ein Viertel der Bevölkerung ist arbeitslos, Millionen Kinder leben in Armut oder drohen dahin abzusteigen.
Aber auch im reichen Deutschland, dem europäischen Wirtschaftswunderland, nimmt die Zahl der Armen zu, ebenso wie in Frankreich. Und nichts deutet darauf hin, dass diese Situation sich in absehbarer Zukunft zum Besseren wenden wird. Ganze Bevölkerungsgruppen fühlen sich zunehmend ausgegrenzt. Und die Armut wird „vererbt“. Das stellt auch die Gesamtgesellschaft vor ernste Herausforderungen: Denn die Kinder sollten eigentlich die Zukunft sein. Wenn diese aber in den Kreislauf von sozialer Abhängigkeit, Mutlosigkeit und Perspektivlosigkeit geraten, werden sie nicht in der Lage sein, an der Zukunft mitzuwirken.
Lourdes Picareta beschreibt und analysiert in ihrem Film die Situation in Spanien, Deutschland und Frankreich. Und lässt darin unter anderem Sozialforscher und Politikwissenschaftler zu Wort kommen, die von der „gemachten Armut“ sprechen, von einer Entwicklung, die keineswegs natürlich entstanden ist und vermeidbar gewesen wäre.

quelle http://www.arte.tv/de/gemachte-armut/6984358.html

und http://videos.arte.tv/de/videos/gemachte-armut–7075488.html

Arte-Dokumentation – Wie Armut gemacht wird

Das Elend vor unserer Haustür:

Arte widmet sich in einer Doku-Reihe dem Thema globale Armut. Den Auftakt macht ein Film, der eindringlich zeigt, wie neoliberale Reformen Menschen in ganz Europa langsam ins Abseits treiben – und wie Deutschland dabei mit schlechtem Vorbild voran geht. In der achtteiligen Doku-Reihe “Why Poverty?” beleuchtet Arte dankenswerterweise das Phänomen der “Armut – eine globale Herausforderung”. Gezeigt werden in der Themenwoche unter anderem die Arbeit von Lobbyisten des guten Willens wie Bono und Bob Geldof, die Ausbeutung des afrikanischen Kontinents und seiner Einwohner, eine Bewegung engagierter Mütter im indischen Rajasthan, die Kluft zwischen Haben und Nichthaben in New York oder die Sackgasse des chinesischen Bildungssystem. […] Butterwegge nennt dies “ein Konzept”, es sei “kein politischer Betriebsunfall”. Offen lässt der Film leider, wo genau da das Konzept ist und welche Überlegungen zu diesen verheerenden Maßnahmen geführt haben. Es wird viel Schuld zugewiesen, dem Finanzsystem, der Sozialdemokratie, dem Kapitalismus eben – ohne dass jene, die diese Armut “gemacht” haben, zu Wort kämen und versuchen würden, ihr Handeln zu rechtfertigen. Ist wirklich alles “alternativlos”? Wo beispielsweise stünde Deutschland heute, hätte es die Agenda 2010 nie gegeben? Was wären die Alternativen gewesen? Darüber hätte man gerne mehr erfahren, gerne auch von einem kaltblütigen Schurken in Nadelstreifen.

Quelle 1: SPIEGEL Online

Quelle 2: Why Poverty? – Armut, eine globale Herausforderung – arte TV

Anmerkung JB: Die Schlussbemerken, die sich die SPIEGEL-Online-Schreiber wohl nicht verkneifen konnten, zeugt wieder einmal davon, dass SPIEGEL Online intellektuell ausgeblutet ist und es nicht schafft, einmal über den neoliberalen Tellerrand zu blicken.

quelle http://www.nachdenkseiten.de/?p=15268#h15

“Why Poverty?” http://www.arte.tv/de/why-poverty/6955092.html

YouTube Hilmi Lostar

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Kapitalismus wirkt – auch in Frankreich

20.000 Menschen sind allein in Paris obdachlos

Kapitalismus wirkt… auch in Frankreich

von Edith Friedl

Kürzlich gehört: 20.000 Menschen sind allein in Paris obdachlos, davon haben etwa ein Drittel keine Wohnung, obwohl sie arbeiten und durchaus nicht schlecht verdienen, sich jedoch die horrenden Mieten nicht mehr leisten können.
So verdient beispielsweise ein Dachdecker 2.000 Euro netto, findet aber keine halbwegs günstige Wohnung, sodass er sich einen alten Bus kaufte, den er zu seiner Behausung umfunktionierte.
Er ist damit nicht allein, immer mehr hausen in Wohnwägen oder in Slums, die sich rasant rund um die Hauptstadt Frankreichs ausbreiten.

Edith Friedls Fotos

quelle https://www.facebook.com/photo.php

links zum thema

http://www.epochtimes.de/protest-gegen-wohnungsnot-in-paris-420378.html

http://www.epochtimes.de/Obdachlose_thema.html

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Der Sanktionsmotor

steinbrueck

von realasmodis

Unsere Medien haben sich ja so ziemlich einhellig über die „arbeitsscheuen Sozialschmarotzer“ das Maul zerrissen, nachdem ein neuer Rekord bei den Sanktionen gegen die armen Schweine gemeldet wurde, deren Menschenwürde seit der Einführung von Hartz-IV mit Füßen getreten wird. Ein Herr Joseph Goebbels wäre über diese hirnzersetzende, gleichgeschaltete Propaganda entzückt gewesen. Durch Gespräche mit den Glücklichen, die noch nicht von Hartz-IV betroffen sind (was aber unweigerlich noch kommen dürfte) weiß ich, dass kaum jemandem von denen bekannt ist, wie die Geschichte mit den Sanktionen wirklich funktioniert. Deswegen will ich das hier mal verdeutlichen, wobei ich mich auf zahllose Berichte Betroffener und nicht zuletzt auf eigene, leidvolle Erfahrungen mit der Bundesagentur für Menschenrechtsverletzung stütze. Besagte Agentur tarnt sich mit dem Feigenblatt der Legalität und verschanzt sich hinter Gesetzen. Es sind immer wieder zwei Paragraphen, die dabei genannt werden.

WEITERLESEN http://realasmodis.blog.de/2012/11/24/sanktionsmotor-15241888/

QUELLE UND FOTOMONTAGE realasmodis

 

EPILOG: HARTZ IV Sanktions-Tombola! ZIEH ODER STIRB!

Unser Lied für Berlin: Beiß doch in den Chip
Text, Musik und Gesang: Ruth-Maria Sander
quelle http://www.hartz4-plattform.de/

UND https://mantovan9.wordpress.com/2011/11/08/jobcentermitarbeiter-gratulieren-sich-zu-verhangten-hartz-iv-sanktionen/

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HARTZ-IV NEWS: Jobcenter zwingt zur Rauchentwöhnung UND MEHR

ERZIEHUNGSANSTALT Jobcenter zwingt zur Rauchentwöhnung

NEWSLETTER  – VON gegen-hartz.de/

1. Hartz IV: Jobcenter zwingt zur Rauchentwöhnung

Im Rahmen des Projekts „Perspektive 50plus“ lädt das Jobcenter der niedersächsischen Region Nienburg derzeit Hartz IV Bezieher zu einem sogenannten Rauchentwöhnungskurs ein. An sich ist es eine tolle Sache, wenn derartige Gesundheitskurse angeboten werden. Doch wer sich weigert, bekommt weniger Sozialleistungen. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-jobcenter-zwingt-zur-rauchentwoehnung-9001219.php

2. Bundesagentur für Arbeit warnt vor höheren Hartz IV Regelsätzen

Neuerdings macht die Bundesagentur für Arbeit (BA) auch Politik. Diese warnte heute vor der Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze. In einer eigens hierfür angefertigten Berechnung, würden laut der BA die Folgekosten um 7,4 Milliarden Euro steigen, wenn die Regelleistungen im Schnitt um 50 Euro angehoben werden würden. Nach Ansicht der Linkspartei überschreitet die Bundesagentur mit ihrer Warnung in polemischer Art und Weise das Neutralitätsprinzip. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/ba-warnt-vor-hoeheren-hartz-iv-regelsaetzen-9001218.php

3. Seit 21 Tagen hungern gegen das Hartz IV-System

Seit 21 Tagen befindet sich Ralph Boes aus Berlin im „Sanktionshungern“, wie er selbst sagt. Das Jobcenter hat den Aktivisten um 90 Prozent den Hartz IV Regelsatz für insgesamt drei Monate gekürzt. Das bedeutet, dass Boes nunmehr nur noch 37,40 Euro statt 374,00 Euro monatlich zum Leben zu Verfügung hat. Boes hat die Sanktionen selbst herbeigeführt, um einen Präzedenzfall gegen das Sanktions-System bei Hartz IV zu schaffen. Wir haben den Aktivisten zum aktuellen Stand der Dinge und zu den Hintergründen seiner Aktion befragt… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/seit-21-tagen-hungern-gegen-das-hartz-iv-system-9001217.php

4. Eine Million Hartz-IV-Sanktionen

Bereits vor einer Woche berichteten wir, dass die Sanktionen bei Hartz IV im 12 Monatstrend bereits die „eine Million-Marke“ überschritten hat. Nun hat auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) anhand einer neuen Statistik diesen Angaben bestätigt. So heißt es, innerhalb eines Jahres wurden die „staatlichen Leistungen bei Pflichtverstößen über eine Million mal sanktioniert“. Das sind etwa 38 Prozent mehr Sanktionen, als vor drei Jahren.. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/eine-million-hartz-iv-sanktionen-9001216.php

5. Viele erhalten Hartz IV vor der Arbeitslosigkeit

Viele Hartz IV Bezieher bekamen schon der Arbeitslosigkeit aufstockende Leistungen, wie das Arbeitsmarktinstitut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) berichtet. Demnach erhalten rund 30 Prozent derjenigen, die erwerbslos werden, keine Arbeitslosengeld-I-Leistungen, sondern gleich Hartz IV. Jeder zweite der Betroffenen bezog schon vor der Erwerbslosigkeit Hartz IV. Als sogenannte Aufstocker bekommen sie während der Beschäftigungszeit bereits Grundsicherungsleistungen, da das Gehalt nicht ausreicht, um über das Hartz IV-Niveau zu kommen… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/viele-bekommen-hartz-iv-vor-der-arbeitslosigkeit-9001215.php

6. Jobcenter verhängten 10400 Totalsanktion

Laut einer kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion „Die Linke“ an die Bundesregierung, wurden im Jahr 2011 rund 10.400 Menschen die Hartz IV Regelleistungen um 100 Prozent als Sanktion gekürzt. Das bedeutet, die Betroffenen haben mindestens drei Monate keine Sozialleistungen mehr erhalten. Obwohl das Bundesverfassungsgericht Sozialleistungen unter dem Existenzminimum untersagt, sieht die schwarz-gelbe Regierung „keinen Handlungsbedarf“… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-jobcenter-verhaengten-totalsanktion-9001203.php

7. Halbwahrheiten des BA-Chefs Berlin-Brandenburg

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Dieter Wagon, beantwortete Fragen der B.Z. zur Nichtausschöpfung der Eingliederungsmittel durch die Berliner Jobcenter und zu den Kürzungen dieser Mittel durch die Bundesregierung… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/halbwahrheiten-des-ba-chefs-berlin-brandenburg-9001202.php

8. Neuer Ratgeber: Einmalige Leistungen bei Hartz IV

Hartz-IV-Berechtigte können neben der generellen Sicherung des Lebensunterhaltes in besonderen Lebenssituationen auch einmalige Leistungen beanspruchen… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/einmalige-leistungen-bei-hartz-iv-9001220.php

VON gegen-hartz.de

Weitere Nachrichten, Urteile und Ratgeber: http://www.gegen-hartz.de/

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26.11.2012: Sanktionshungern, Tag 25:

Gestern zwei kleine Filme gedreht – und eine Diskussionsrunde alla Maischberger geübt (Hammer, schneide ich da schlecht ab …)

Mails abgearbeitet, Fragen geklärt, viele Telefonate … Dann natürlich auch viel Denken und Schreiben …

Unübersehbar „arbeitslos“! Gewicht heute: 78,2 Kg

mehr http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/BUKA-berichte-ereignisse.htm#23.11.2012

Die „Eingliederungsvereinbarung“ – ein Dokument deutscher Schande!

hier lesen http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/

 

BLOGBEITRÄGE

HARTZ IV AKTUELL – DER TURM STÜRZT EIN!
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WIEDER WERDEN MITTELSCHICHT UND NOCH LOHNEMPFÄNGER GEGEN HARTZ IV BEZIEHER IN STELLUNG GEBRACHT! BETROFFENE WERDEN ALS ABHÄNGER UND NICHTSTUER DIFFAMIERT. JEDOCH MÜSSTE INZWISCHEN BEIM LETZTEN „HARTZ IV HETZER“ ANGEKOMMEN SEIN, DAS KNAPP 6 MIO MENSCHEN IM NIEDRIGLOHNSEKTOR AUSBEBEUTET WERDEN. https://mantovan9.wordpress.com/2010/09/29/hartz-iv-aufstocker-arm-trotz-arbeit/

https://mantovan9.wordpress.com/2010/09/26/hartz-iv-5-euro-mehr-banker-verdienen-wieder-millionen/

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Sanktionen zurückgenommen! „Im Medienrummel bekommt das Jobcenter kalte Füße“

Sanktionshungern, Tag 23:

Im Medienrummel bekommt das Jobcenter kalte Füße – Zwei Sanktionen wegen krasser Formfehler zurückgenommen. Möglich, dass die Formfehler aus Unerfahrenheit oder Überlastung des JC-Personals entsprangen.

Aber auch möglich, dass sie bewusst hineingearbeitet wurden, um mir den Weg nach Karlsruhe zu verbauen. Sie wären so gleich in der ersten Instanz kassiert worden. Wer will`s entscheiden. Vor meiner Begegnung mit Heinrich Alt bei Maischberger wollte man das aber ausräumen.

– Meine Antwort auf diesen Schritt folgt in Kürze. Ich brenne schon darauf, sie niederzuschreiben.

– Gestern sehr freundliche Begegnung mit Katja Kipping und Ronald Blaschke. Sie hielten die Aktion dem Grunde nach für berechtigt, wenn sie mich aus verständlichen Gründen auch nicht zum Sanktionshungern befeuern wollten. Mit dem Blick auf die nächsten Schritte sagte Katja: „Das kann ja noch spannend werden…“

Zum Ende verabschiedete sie mich mit der Mahnung, bitte auf mich aufzupassen.

Heute kommt die ZEIT zu mir.  Dafür nehme ich mir natürlich Zeit, so dass ich heute doppelt so viel Zeit wie sonst zur Verfügung habe 😉
Gewicht heute: 78,8 kg.

und http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/A.Roth.pdf

fotomontage https://www.facebook.com/AufdieStrassen

und https://www.facebook.com/ArbeitsloseaufdieStrasse

 

HARTZ4 POLITISCHE SANKTION – SANKTIONSHUNGERN MIT RALPH BOES

VON videoatonale

und HARTZ4 ZIVILER UNGEHORSAM MIT RALPH BOES

http://youtu.be/hc-banXWUs4

mehr zum thema http://wir-sind-boes.de/newsticker.html

BITTE MITZEICHNEN UND TEILEN AVAAZ Petition

 

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