Monatsarchiv: Februar 2013

MERCI! Stéphane Hessel: EMPÖRT EUCH!

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„Empört Euch!“
DIE STREITSCHRIFT VON STÉPHANE HESSEL ALS FILM VON TONY GATLIF

Energie und Talent von Filmemacher Tony Gatlif tragen den Dokumentarfilm. „Empört Euch!“ steht in der Tradition des gleichnamigen, weltweiten Bestsellers des Lyrikers und ehemaligen Résistance-Kämpfers Stéphane Hessel und zeichnet das Bild einer Welt, die aus dem Ruder läuft, in der sich aber auch neue Hoffnungen und Wege auftun.

Die Krise des Finanzmarktes ist für viele Menschen längst zu einer persönlichen Krise geworden. Und aus dieser Krise hat sich zunächst ein Aufschrei „Empört Euch!“ entwickelt. Der ist dann zu einem Buch geworden, in dem der Lyriker und ehemalige Résistance-Kämpfer Stéphane Hessel seine Botschaft gegen den Finanzkapitalismus und für eine pazifistische Welt verkündet. Jetzt hat Tony Gatlif einen Dokumentarfilm gemacht, der diese Stimmung wiedergeben soll.

Gatlif fürchtet, dass die gegenwärtige düstere Zeit in noch Schlimmeres münden könne. Er fürchtet den Ausbruch fremdenfeindlicher und rassistischer Gewalt, gar einen Krieg der Zivilisationen, bei dem sich die Völker – sich auf ihren jeweiligen Gott berufend – gegenseitig bekämpfen.

Der Filmemacher ist der Ansicht, dass dieser furchterregenden Entwicklung auch mit künstlerischen Mitteln – sei es Film, Musik, Bildende Kunst oder Literatur – begegnet werden muss. Und diese Gegenbewegung muss bald wirksam werden, denn die Zeit wird knapp.

Empört Euch!

Dokumentation von Tony Gatlif
Mit: Stéphane Hessel
Coproduktion : ARTE France, Princes Production

QUELLE http://www.youtube.com/user/Piti117

PDF EMPÖRT EUCH! http://jerome-segal.de/empoert_euch.pdf

MEHR http://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_Euch!

FOTOMONTAGE Klimaschutz-Netz

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WIDMUNG von Weckerswelt

In Gedenken an einen grossartigen rebellischen Freund, der uns noch im hohen Alter gezeigt hat, dass keine Macht und kein Gott dem Individuum die Verantwortung abnehmen kann, sich zu engagieren, widmete ich ihm mein Lied.

VIDEO https://www.youtube.com/watch?v=Ynv18foo0Ok

R I P - AM ENDE DES REGENBOGENS SEHEN WIR UNS ALLE WIEDER

Trauer um Stephan Hessel:

Halten wir sein Denken aktuell: Empören, vernetzen, verändern, im weltweiten Zusammenschluss für die Umsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, an der er mitgewirkt hat!

Eine Ordung aufbauen mit Frieden und menschenwürdigem Leben für alle!

mehr http://blackandwhitenachrichten.wordpress.com/

und http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/wir-trauern-um-stephane-hessel/

http://norbertwiersbin.de/r-i-p-stephane-hessel-20-okt-1917-27-febr-2013/

FOTOMONTAGE Mika Risme

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EPILOG:

FOTOMONTAGE Par millions rendons hommage à Stéphane Hessel

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GUSTL MOLLATH: „Stadtbekannte Persönlichkeit“, Schwarzgeldgeschäfte und Rechtsbeugung

AUFGELESEN – KOMMENTARE – SZ

Rechtsstaat oder Rechts – Staat?

Es sieht so aus, als hat die bayerische Justiz vor das Wiederaufnahmeverfahren für Herrn Mollath mit juristischen Finten zu unterlaufen um ihn für immer in der geschlossenen Phychiatrie verschwinden zu lassen. Immerhin könnte bei einem Wiederaufnahmeverfahren herauskommen, dass eine wie Herr Mollath damals behauptete  “ Stadtbekannte Persönlichkeit“ an den Schwarzgeldgeschäften mit der Hypo – Vereinsbank beteiligt war. Auch wenn dies inzwischen verjährt ist, für den Generalstaatsanwalt eine unangenehme Sache, da er Jahre zuvor vielleicht auch durch Rechtsbeugung diese juristisch unappetitliche Sache mit eingebrockt hat und vielleicht einen Spezi?? aus der Schusslinie gebracht hat.
Es hat in diesem Fall durchaus den Anschein, dass es  sie noch gibt die furchtbaren Juristen wie zu Zeiten der Diktatur in Deutschland. Zumindest in Bayern scheint in diesem Fall so ziemlich alles undenkbare möglich zu sein. In der Bundesrepublik gibt es schon seit Jahrzehnten nicht nur eine Klassenjustiz, sondern auch noch eine Justiz die zunehmend sichtbar überhaupt nicht die Absicht hat Recht zu sprechen, sondern auch durch provokante Skandalurteile testet, wann es Widerspruch in der Gesellschaft gibt und wann nicht. Leider ist dem deutschen Michel an Rechtstaatlichkeit nicht besonders viel gelegen, den die Betroffenheit hält sich sehr in Grenzen. (rosleh)

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Fürwahr – ich hasse es, auf diesen Vergleich zurückgreifen zu müssen – doch das Verhalten der bayerischen Justiz und auch der CSU erinnert in diesem Fall stark an die Zeiten vor 1945.
Vor den Augen der Öffentlichkeit laufen Ungeheuerlichkeiten ab, ohne dass von den korrupten Obrigkeiten auch nur ein einziger mit der Wimper zuckt. Das Wort schämen kennen diese Leute gar nicht.

Kalte Herzen, kaltes Blut. Eiskalt. (Robert Milla)

zum artikel http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-generalstaatsanwalt-verdonnert-kollegen-zum-schweigen-1.1607387?commentspage=all%3A6%3A#comments

mehr zum thema

„Mollath wurde in einem Maße, wie es kaum zu beschreiben ist, Unrecht zugefügt“ http://www.heise.de/tp/artikel/38/38632/1.html

WEB http://www.gustl-for-help.de/

FACEBOOK Freiheit für Gustl Mollath

fotomontage http://sorgerechttv.files.wordpress.com/2013/02/20130213-041341.jpg

info ZUM FOTO http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740

Der Fall Gustl Mollath   Unschuldig in der Psychiatrie_

Leseempfehlung!

> Fall Mollath: Teil  1 bis Teil 9 – Seiten von Ex-Oberstaatsanwältin von Gabriele Wolff
– Kommentare ebenfalls sehr empfehlenswert!

Teil 1  http://gabrielewolff.wordpress.com/2012/12/01/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie/
Teil 2 http://gabrielewolff.wordpress.com/2012/12/07/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-ii/
Teil 3 http://gabrielewolff.wordpress.com/2012/12/14/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-iii/
Teil 4 http://gabrielewolff.wordpress.com/2012/12/21/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-iv/
Teil 5 http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/01/01/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-v/
Teil 6 http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/01/12/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-vi/
Teil 7 http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/01/26/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-vii/
Teil 8 http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/02/04/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-viii/

Teil 9 http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/02/19/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-ix/

(Fortsetzung folgt ….)

QUELLE http://paper.li/Muschelschloss/

UND http://www.twitlonger.com/show/kqtqc8

EPILOG: Gustl Mollath exklusiv: Das ausführliche Kontrovers-Interview

blogbeiträge https://mantovan9.wordpress.com/2012/12/28/gustl-mollath-lobby-medien-alarm/

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Offener Brief! „Zwangsräumung verhindern“

Offener Brief – Berlin, den 25.02.2013

von Bündnis Zwangsräumung verhindern

Offener Brief des Bündnisses „Zwangsräumung verhindern“ an Bezirksbürgermeister und Bezirksstadträte von Reinickendorf.

Bezirksbürgermeister von Reinickendorf Frank Balzer (CDU)

Bezirksstadtrat von Reinickendorf Andreas Höhne (SPD)

Bezirksstadträtin von Reinickendorf Katrin Schultze-Berndt (CDU)

Bezirksstadtrat von Reinickendorf Martin Lambert (CDU)

Bezirksstadtrat von Reinickendorf Uwe Brockhausen (SPD)

Schwerbehinderte 67-jährige soll am Mittwoch, den 27.02.2013, zwangsgeräumt werden

Am Mittwoch, den 27.02.2013 droht die Zwangsräumung der schwerbehinderten 67-jährigen Rosemarie F., Aroser Allee 92, aus Reinickendorf. Rosemarie F. ist anerkannte politisch und konfessionell Verfolgte in der DDR und seit einem Wirbelsäulenbruch schwerbehindert. Ihr Arzt attestiert, dass „…der Streß einer Wohnungsräumung der Patientin absolut nicht zumutbar…“ ist.

Aufgrund dieser dramatischen Situation hat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ von den Politikern des Abgeordnetenhauses Berlin und öffentlichen Personen konkrete Unterstützung eingefordert. Wir fordern Sie ebenfalls auf sich für den Verbleib von Rosemarie F. einzusetzen. Konkrete Unterstützung wären eine Rücknahme der Kündigung durch die Eigentümerin, Zustimmung zum Antrag auf Räumungsschutz durch das Amtsgericht Wedding, Beschlagnahme der Wohnung durch den Bezirk.

Eine Übernahme vergangener Mietschulden sowie der zukünftigen Miete sicherte Sozialstadtrat Andreas Höhne am vergangenen Donnerstag schriftlich zu. Die Eigentümerin lehnte trotzdem eine Rücknahme der Kündigung ab, da es einen langen Konflikt mit Rosemarie F. gäbe. Allerdings ist sie erst seit 01.08.2012 Eigentümerin der Wohnung. Weiterhin beschuldigte der Ehemann das Bezirksamt nicht rechtzeitig gehandelt zu haben und sagte über Rosemarie F. „solche Leute sollten im Dschungel wohnen“ oder sich „umbringen“.

Aber seit der Zwangsräumung der Familie Gülbol aus der Lausitzer Str. 8 am 14. 02. 2013 in Berlin-Kreuzberg finden Zwangsräumungen nicht mehr still und leise statt, sondern werden von einer kritischen Öffentlichkeit begleitet. Wir finden, dass es nicht zu rechtfertigen ist eine schwerbehinderte 67-jährige Frau auf die Straße zu werfen. Die Menschen, welche Wohnungen besitzen, können mit den Mieterinnen und Mietern umspringen, wie sie wollen. Das Recht auf Profit steht in unserer Gesellschaft höher als das Recht auf Wohnen. Wir aber schauen nicht untätig zu, wie alte und schwache Menschen wegen dem Profitstreben von Wenigen auf die Straße gesetzt werden. Deshalb werden wir am Mittwoch, den 27. Februar früh um 9 Uhr vor dem Haus in der Aroser Allee 92 in Berlin Reinickendorf mit der Forderung stehen: Lasst Rosemarie F. hier wohnen!

von Bündnis Zwangsräumung verhindern 

mehr http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2013/02/22/schwerbehinderte-67-jaehrige-soll-in-5-tagen-zwangsgeraeumt-werden/

Kundgebung gegen Zwangsräumung von Rosemarie F.

foto und quelle http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

veranstaltung/facebook https://www.facebook.com/events/275037309293484/permalink/275861022544446/

titelfoto http://www.freitag.de/autoren/nekyia/eine-berliner-linie

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HARTZ-IV NEWS: Pferdefleisch-Skandal und MEHR

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1. Pferdefleisch-Skandal weitet sich zum Hartz IV Skandal aus

Im Rahmen der Pferdefleischskandal- Debatte hat der CDU Bundestagsabgeordnete und Entwicklungsexperte Hartwig Fischer eine schier unglaubliche Forderung aufgestellt. Statt die Produkte zu entsorgen, sollten diese an die Tafeln ausgeliefert werden.“Es handelt sich bei den in Deutschland gefundenen Artikeln um qualitativ hochwertige und nicht gesundheitsgefährdende Lebensmittel“, sagte der CDU-Entwicklungspolitiker in einem Interview. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-bezieher-sollen-pferdefleisch-essen-9001318.php

2. Schrottessen für Menschenschrott?

Zu Recht empören sich seit gestern zahlreiche Sozialverbände über den famosen Vorschlag des Göttinger CDU-Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (by the way: Lebendgewicht dieses „großen“ Politikers weit über zwei Zentner), die Pferdefleischprodukte sollten doch bitteschön an die „Bedürftigen“ in diesem Lande weitergeleitet werden. Unübersehbar die Logik: was den normalen Konsumenten – auch Fischers Auffassung nach! – nicht mehr zugemutet werden kann, das ist immer noch gut genug für die Armen im Land… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/schrottessen-fuer-menschenschrott-9001319.php

3. Wer sich nicht verprügeln lassen will, wird sanktioniert

Wer sich nicht verprügeln lassen will, wird sanktioniert: Leipziger Verkehrsbetriebe und Jobcenter Leipzig setzen Hartz IV Bezieher als Sicherheitsleute ein.. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-wer-keine-pruegel-mag-wird-sanktioniert-9001316.php

4. Kein Zwang nach Ablehnung einer Eingliederungsvereinbarung, wenn kein Gespräch stattfand
Zu Beginn des Hartz IV-Bezugs werden Leistungsberechtigte zu einer sogenannten Eingliederungsvereinbarung genötigt. Dabei werden Eckpunkte festgelegt, die künftig seitens des Betroffenen umgesetzt werden sollen. Im Besten Falle verpflichtet sich auch das Jobcenter zu unterstützenden Maßnahmen. Alle diese Punkte werden in einem Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter besprochen. Eine Eingliederungsvereinbarung löst aber immer wieder Ärger, Kummer und Stress aus… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/eingliederungsvereinbarung-nicht-ohne-gespraech-9001315.php

5. Jobcenter kürzt Schwangeren den Mehrbedarf komplett

Das Jobcenter Essen streicht (Mehrbedarf-) Hartz IV Leistungen einer schwangere Alleinerziehende und Kind vollständig „von jetzt auf gleich“ auf Null. Statt dessen soll der zukünftige Vater zahlen – ohne Ermittlung der Leistungsfähigkeit und Leistungspflicht… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-amt-streicht-schwangeren-mehrbedarf-9001317.php

6. Scheidung rechtfertigt Umzug

Hartz IV Bezieher die sich von ihrem Ehemann/Ehefrau trennen und scheiden lassen, haben einen Anspruch auf Erstattung der Wohnungsbeschaffungs- und Umzugskosten. Das beschloss das Landessozialgericht Sachsen im Urteil: Az. L 3 AS 943/12 B PKH…. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/urteile/scheidung-rechtfertigt-umzug-bei-hartz-iv-18950.html

Weitere Nachrichten, Urteile und Ratgeber: http://www.gegen-hartz.de/

Gegen Hartz bei Twitter: http://twitter.com/hartz4

Gegen Hartz bei Facebook: http://www.facebook.com/gegenhartz

Gegen Hartz Forum: http://hartz.info

quelle http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/index.php

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EPILOG: Das darf nicht vergessen werden

eines tages werdet ihr verantwortung für eure taten übernehmen müssen, wir kennen eure namen!

Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit.

FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“.

Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger den Kopf.

Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

CDU- Philipp Mißfelder meint: Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie.

FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

CDU-Vorsitzende Roland Koch meint: Hartz IV eine „angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint:  Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

Gesundheitsexperten, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren. So muss er seiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

Die bayrische Arbeits- und Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU)  meint: fordert härtere Sanktionen bei Hartz IV. Nach ihrer Ansicht, gebe es bei Hartz IV noch „zu wenig Leidensdruck“ für die betroffenen Menschen.

Frank Steffe CDU-Politiker meint: „Hartz IV-Familien“ die Bildungsgutscheine aus dem Bildungspaket nicht wollen, weil diese sich nicht „zu Bargeld machen lassen“ „Die Bildungsgutscheine sind ausschließlich für das Wohl der Kinder, man kann sie nicht für Nikotin und Alkohol benutzen. Sie lassen sich eben nicht verrauchen und versaufen.“

Die bayrische Arbeits- und Sozialministerin Christine  Haderthauer (CSU)  meint: fordert härtere Sanktionen bei Hartz IV. Nach  ihrer Ansicht, gebe es bei Hartz IV noch „zu wenig Leidensdruck“ für die  betroffenen Menschen.

Frank Steffe CDU-Politiker meint: „Hartz IV-Familien“ die  Bildungsgutscheine aus dem Bildungspaket nicht wollen, weil diese sich  nicht „zu Bargeld machen lassen“ „Die Bildungsgutscheine sind  ausschließlich für das Wohl der Kinder, man kann sie nicht für Nikotin  und Alkohol benutzen. Sie lassen sich eben nicht verrauchen und  versaufen.“

Dr. Dietmar Bartsch Die Linkenmeint: In Zeiten schlechter Wahlergebnisse die Mandate knapper seien, würden  sich die Abgeordneten der Linkspartei um die Posten streiten wie die“  die Hartz-Vierer um den Alkohol“.

Hessischer Justizminister Dr. Christean Wagner meint: Die elektronische Fußfessel bietet damit auch Langzeitarbeitslosen und  therapierten Suchtkranken die Chance, zu einem geregelten Tagesablauf  zurückzukehren und in ein Arbeitsverhältnis vermittelt zu werden. Viele  Probanden haben es verlernt, nach der Uhr zu leben, und gefährden damit  gerade auch ihren Arbeitsplatz oder ihre Ausbildungsstelle. Durch die  Überwachung mit der elektronischen Fußfessel kann eine wichtige Hilfe  zur Selbsthilfe geleistet werden.“

In einem Interview gibt der scheidende Vorsitzende des  Vermieter-Arbeitskreises „Stadtspuren“, Ulf Hahn, zu, dass durchgespielt  wurde, „wie es wäre, alle Potsdamer Hartz-IV-Empfänger“ umzusiedeln und  in leer stehenden Plattenbauten unterzubringen. Auf Nachfrage, gibt er  zu, dass dieses Gedankenspiel zwar „absurd“ sei, aber angesichts der  Tatsache, dass in Potsdam „jährlich 2.000 Menschen zuziehen“ und es an  entsprechenden Wohnungen mangele, sei „querdenken“ erlaubt und Lösungen  müssten gesucht werden. Durch eine Umsiedlung der Hartz-IV-Empfänger, so  Hahn, würden dann wieder Wohnungen in Potsdam frei und die  Umgesiedelten hätten es von Brandenburg/Havel auch nicht allzu weit nach  …

quelle http://grilleau.blog.de/2011/11/15/darf-vergessen-12173543/

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„CDU macht Arme zu Müllschluckern“

FRISS ODER STIRB !

VON Karin Binder

„Der Vorschlag des christlich-demokratischen Politikers Hartwig Fischer ist verwerflich und zutiefst zynisch“, erklärt Karin Binder, Verbraucherpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Forderung des CDU-Politikers, die mit Pferdefleisch versetzten Lebensmittel Bedürftigen vorzusetzen. Binder weiter:

„Arme Menschen haben aus der Not heraus oft keine Wahl und sollen nun essen, was vielleicht mit Medikamenten oder Schadstoffen belastet ist. Die christliche Union verweigert ein menschenwürdiges Grundeinkommen, wirft Bedürftigen aber die Brocken hin, die sonst keiner will. So schiebt die CDU das Problem der Lebensmittelverschwendung den Tafeln und Armen zu, anstatt selbst eine würdige Sozialpolitik zu machen. Diese Politik nach dem Motto friss oder stirb ist menschenverachtend.“

Dummschwätzer des Tages: Hartwig Fischer will Pferdefleisch für Hartz IV-Bezieher

http://www.elo-forum.net/politik2/2013022272873.html

und http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-bezieher-sollen-pferdefleisch-essen-9001318.php

fotomontage Inge Jurk-Prommersberger

update http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8967/schrottessen-fur-menschenschrott

und http://norbertwiersbin.de/fischers-horsepower-gebt-den-armen-was-den-armen-ist/

 

EPILOG: CDU: Hartwig Fischer will Pferdefleisch an Bedürftige abgeben! Rinderwahn?

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GRUSELKABINETT DER BÖSEN ART –
Das darf nicht vergessen werden http://grilleau.blog.de/2011/11/15/darf-vergessen-12173543/

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„Das Märchen der Deutschen“

– eine Dokumentation von Ralph T. Niemeyer

Der Dokumentarfilmer Ralph T. Niemeyer hat auf eigene Faust einen Film über „Rente, Pflege, soziale Unsicherheit“  produziert. Sehenswert. Hier finden Sie einen Trailer zur Doku.

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Niemeyer hat eine Reihe von Interviews geführt. Siehe dazu die Pressemitteilung im Anhang. Auf die Langfassung des Interviews mit A.M. hatten wir schon verlinkt. Die weiteren Termine für Filmvorführung und Diskussion mit dem Autor finden Sie in Anlage 2. Wenn Sie für Ihren Verein oder Club, für Ihre Partei oder Gewerkschaft einen Termin für eine Veranstaltung in Kinos oder Konferenzzentren vereinbaren wollen, ist das möglich. Genaueres siehe am Ende der Pressemitteilung (Anlage 1). Albrecht Müller.

weiterlesen http://www.nachdenkseiten.de/?p=16280

blogbeiträge https://mantovan9.wordpress.com/2013/02/05/albrecht-muller-das-interview/

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Und die Bundesagentur für Arbeit schaut zu

von altonabloggt

Sehr geehrte Bundesagentur für Arbeit

Wie viele Tote, Geschädigte und geschändete Hartz IV-Bezieher wollen Sie noch auf Ihr Konto laden? Wie viele Dauerkranke, frustrierte und von subtiler Gehirnwäsche geprägte Mitarbeiter wollen Sie in Ihrem Konstrukt Jobcentermaschine durchschleusen?

Fragen, die mich als Jobcenter-Mitarbeiterin bewegen. Fragen, auf die ich keine Antwort erhalte. Und Fragen, die öffentlich Ihrerseits diskutiert werden sollten. Das Internet quillt über von Meldungen über verhungerte, selbstmörderische und schwerst gekränkten „Hartzern“. Nicht geringer sind anonyme Aussagen und Berichte über Jobcenter-Mitarbeiter zu finden, welche den Druck, die gewollte Unmenschlichkeit gegenüber den Leistungsberechtigten und die Erfüllung von Quotenkollonen nicht mehr gewachsen sind. Anonym, aus Angst vor Repressalien und Kündigung durch die Zentralen der Jobcenter oder Ihrer Behörde. Sind doch gerade einzelne Projekte mehrheitlich mit befristeten Arbeitsgehilfen besetzt. Ein Umstand, der jedem Befristeten eine eigene Unsicherheit beschert und diese nach Außen trägt. Wie soll ein selbst Befristeter innere Sicherheit vermitteln? Und wie soll ein Befristeter mit der ständigen Unsicherheit umgehen, der morgige Tag könnte der Letzte sein? So agieren sie linientreu, kopf- und statistikgesteuert – immer mit der Hoffnung, noch am letzten Tag ihrer Befristung eine begnadete Verlängerung zu erhalten.

Dieses könnte natürlich auch Kalkül darstellen. Frischfleisch, ohne die Chance zu erhalten, das System zu durchschauen und die Angst vor der eigenen Arbeitslosigkeit, lässt Menschen agieren – ohne Sinn und Verstand. Ein bundesweites Marionettenspiel für mehr als sechs Millionen Erwerbslosen. Nur komisch, dass kaum – außer Sie selbst – klatscht. Auch Zugaben werden nicht gefordert.

Sie starten Kampagnen wie „ich-bin-gut“, Gelder aus Berlin für Weiterbildungen oder sonstigen Maßnahmen werden verteilt, Erwerbslose erhalten in Berlin einen persönlichen Coach, „Lauffaule“ Hartzer in Brandenburg bekommen einen Schrittzähler, Bendorf verlost Langzeitarbeitslose auf dem Weihnachtsmarkt und Nienburg droht mit Leistungskürzungen bei Verweigerung von Nichtraucherkursen. Absurditäten, die keine Beschreibung benötigen. So werden Gelder verschwendet für Kuriositäten, die unmenschlicher und entwürdigender nicht sein können. Ebenso wie bekannt und nicht ausgesprochen, werden Fördergelder, wie der Eingliederungszuschuss (Egz), für Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, die eine kurzfristige Beschäftigung gewährleisten. Aber ebenso, nach dem Auslaufen dieser Bezuschussung, eine oftmals erneute Arbeitslosigkeit zur Folge hat. Allerdings spottet genau dieser Eingliederungszuschuss jeglicher Vernunft, wenn Niedriglohnausbeuter wie die Zeitarbeitsfirmen diesen erhalten. Eine, durch die Autorisierung unserer Regierung, geldliche Unterstützung für laufende Armut und Beibehaltung von Sklavenarbeit. Gewollte, geknechtete, erniedrigte und kontinuierliche Bittsteller in den Jobcentern. Subventioniert durch Ihre Behörde und der Bundesregierung.

Selbstverständlich gibt es immer wieder erfolgreiche Vermittlungen in unbefristete Jobs, von denen ein Mensch auch leben kann. Diese möchte ich nicht unerwähnt lassen. Auffällig ist nur, dass die Dauer der Langzeitarbeitslosigkeit nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) stetig steigt. Demnach waren über die Hälfte der Betroffenen über 50 Jahre im Jahr 2011 länger als 12 Monate im Bezug von Arbeitslosengeld II. Ein kaum geringerer Anteil betrifft die Erwerbslosen unter 50 Jahren. Die Anzahl derer, die nach kurzfristiger Beschäftigung, weil ja zumeist nur noch befristet wird, stieg im Jahr 2011 ebenso stetig an. So sind über 2/3 der Bezieher von Arbeitslosengeld, Bezieher der Transferleistungen nach Hartz IV. Eine Zahl, die sich seit der Einführung von Hartz IV (2005) nicht zum Positiven gewandelt hat. Waren es zu Beginn rund 60 Prozent, sind es nun über 70 Prozent. Von einer Reduzierung der Arbeitslosigkeit im Bereich des SGB II, kann nach meiner Berechnung nicht gesprochen werden.

Gesucht werden die Gründe für gewollte Willkür, für menschenverachtende Aussagen durch die Jobcenter-Mitarbeiter, für ein System, welches es zulässt, dass Erwerbslose genau dadurch immer kränker werden. Dass die Schuld jedoch beim Erwerbslosen gesucht wird, ohne an die eigene Kappe zu fassen, zeigt eine gewisse Mentalität der Ignoranz. Menschenunwürdiges und denkenloses Handeln, wie tagtäglich in den Jobcentern passiert, macht krank. Bedrohungen, Angst vor Sanktionen und die Behandlung als Mensch zweiter, dritter, vierter Klasse durch die Jobcenter führen nicht in Arbeit, sondern in die totale Verweigerung, in ständige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, in die Resignation, in die Wut bis zum Suizid.

Mir ist bewusst, das ich mich mit diesen Fragen und dem Artikel weiteren Repressalien durch Ihre Behörde aussetze, vielleicht sogar meinen Arbeitsplatz riskiere. Mir ist aber auch bewusst, dass Menschlichkeit nur entstehen kann, wenn aufgerüttelt wird, wenn sich kritische Stimmen, auch aus den eigenen Reihen, erheben. Und ebenso als freie, anerkannte Journalistin nehme ich mir das Recht der vierten Staatsgewalt heraus und mache auf Missstände aufmerksam. So will ich nichts anderes, als Veränderung in Ihren Köpfen für mehr Menschsein und Beachtung der Menschenwürde nach dem Grundgesetz. Nicht Verwalten ist das Ziel, sondern das humanitäre Handeln. Oder sind wir schon so weit, dass jedes Erklimmen einer beruflichen höheren Stufe, das menschliche Denken und Handeln außer Kraft setzt?

altonabloggt

Quellen: Statistik BA; Arbeitsmarktpolitik weiter auf Talfahrt; Sozialpolitik aktuell; Geschäftsanweisung Egz gültig bis 31.12.2013 – 217.02

fotomontage/quelle https://altonabloggt.wordpress.com/2013/02/19/und-die-bundesagentur-fur-arbeit-schaut-zu/

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