Monatsarchiv: Dezember 2013

Hartz-IV News: Was ändert sich 2014? Und mehr

Karikaturen stuttmann

1. Politische Einmischung einer Behörde: Bundesagentur für Arbeit fordert Ausnahmen bei Mindestlohn

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt wieder einmal, dass sie nicht nur eine übergeordnete Behörde ist, sondern auch politisch agiert. Der BA-Vorstand Heinrich Alt warnte in einem weihnachtlichen Interview in dem „Darmstädter Echo“ vor einem flächendeckenden Mindestlohn. Alt begrüßt ausdrücklich die Position der CSU, Ausnahmen zu schaffen. Verschiedene Unionspolitiker pochen darauf, junge Menschen, Mini-Jobber, Rentner oder Hartz IV Bezieher von einer Mindestlohnregelung auszunehmen… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/ba-fordert-ausnahmen-beim-mindestlohn-900159030.php

Cartoon http://www.stuttmann-karikaturen.de/


2. Weil die Bürgerarbeit ein Flop war, wurde die Arbeitslosen-Statistik zusätzlich bereinigt

Ursula von der Leyen (CDU) wird derzeit als eine der wichtigsten Politikerinnen neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel angesehen. Bis heute hat sie eine vermeintlich weiße Weste an- jedenfalls nach Außen. Eines ihrer wichtigsten Projekte während der Zeit als Bundesarbeitsministerin war die sogenannte Bürgerarbeit. Doch diese floppte. Mit dem Ergebnis, dass Zehntausende keinen regulären Job fanden, aus der Statistik fielen und wieder Arbeitslos wurden. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/statistik-bereinigt-buergerarbeit-floppte-900159031.php


3. Weihnachtsgeschenke vor dem Jobcenter schützen
Heute ist Weihnachten. Auch die Augen von Kindern in Hartz IV Haushalten leuchten, wenn Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte unter dem Tannenbaum Geschenke überreichen. Doch Vorsicht: Die Jobcenter achten auch hier peinlichst darauf, ob die Geschenke sich im gesetzlichen Rahmen bewegen. Unter Umständen drohen Leistungskürzungen! Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-geschenke-vor-dem-jobcenter-schuetzen-900159029.php


4. Was ändert sich 2014?

Wichtige Änderungen beim Arbeitslosengeld II Regelsatz, Mehrbedarf, Barleistungen, Belastungsgrenze und der Prozesskostenhilfe. Bitte beachtet, dass wir einige Hinweise mit eingearbeitet haben und den Abschnitt Prozesskostenhilfe noch einmal geändert haben. An dieser Stelle ein Danke an die Erwerbslosen-Selbsthilfeinitiative MALZ:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/was-aendert-sich-bei-hartz-iv-und-sozialhilfe-900159006.php


5. Hinweis Harald Thomé (Tacheles ev.): Die 2. Auflage des: „Praxishandbuch für das Verfahren nach dem SGG“ der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht

Mit diesem Praxishandbuch aktualisiert die Bundesagentur für Arbeit ihr Handbuch und legt die Feinheiten der Rechtsverfolgung aus Behördensicht dar. Das Praxishandbuch ist auf jeden Fall lesenswert für Rechtsanwender und Menschen die ihre Rechte auch vor Gericht durchsetzen wollen. Das Handbuch gibt es hier:

http://www.harald-thome.de/media/files/Praxishandbuch-Verfahren-SGG-11-2013.pdf


— Tipps —

Fragen und Antworten in unserem Forum: http://hartz.info/

Fan werden von Gegen Hartz: http://www.facebook.com/gegenhartz

Mehr Urteile, Ratgeber und News: http://www.gegen-hartz.de/

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Informationen zum Thema –

Des Wahnsinns letzter Schrei (Hartz 4)

BRD 2005. Deutsche Unternehmen schreiben Rekordgewinne. Es wird so viel Geld verdient wie noch nie. Gleichzeitig gibt es immer mehr Arbeitslose, die durch Reformen wie Hartz IV immer stärker unter Druck gesetzt werden.
Sie werden per Gesetz gezwungen unterhalb der Armutsgrenze zu leben und fuer 1,50 Euro Arbeitsgelegenheiten wahrzunehmen. ‚Des Wahnsinns letzter Schrei‘ versucht zu erklären, wie diese Phänomene nebeneinander bestehen können. – Ein Film über die Arbeitsmarktreform und über die ideologische Neuausrichtung im Land, in Zeiten, da die Verteilung des produzierten Reichtums neu verhandelt wird.

YouTube freidom4all·

mehr zum Thema

http://duckhome.de/tb/archives/11626-Weihnachstwunder-bei-der-Bundesagentur-fuer-Lohndumping.html

blogbeiträge https://mantovan9.wordpress.com/2013/12/28/politisch-gewollte-armut/

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Epilog:

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Fotomontage Solinetz.de

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Don Gallo: Partisan, Priester und Freund der Armen

“Priester der Strasse”

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Don Andrea Gallo

(* 18. Juli 1928 in Genua, Italien; † 22. Mai 2013 ebenda) war ein italienischer katholischer Priester und christlicher Sozialreformer. Er hat die Gemeinschaft San Benedetto al Porto in Genua gegründet und ist in Italien als der Priester der Straße bekannt.

quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Gallo

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ein Mensch der auszog mit dem ruf „ich bin geboren um zu dienen“ und dies bis zu seinem Tod mit tiefer bewegter Größe lebte, wurde von der Kirche verachtet und zwar über den Tod hinaus

hier zu lesen http://www.katholisches.info/2013/05/27/don-gallo-der-priester-der-fast-alles-leugnete-skandal-bis-ins-grab/

kleinlich und ohne jede emotionale Kenntnis seines  großen wirkens wird sein wunderbares wesen nicht erkannt.

wenn menschen jeden glaubens, jeden gesellschaftlichen standes sich ein Stelldichein zu einer „funerali“ geben, dann hat dieser überaus BEACHTETE einen  geistigen Fußabdruck für UNS alle hinterlassen.

ich persönlich danke diesem Mann für die allumfassende mutige Hilfe und Güte – für all die armen, die ausgegrenzten, die hoffnungslosen, die seinen weg suchten und fanden.

aufgelesen ein Kommentar unterm Pamphlet

„War Jesus nicht auch ein Revolutionär und würde er heute nicht auch das selbige tun und die Gier und Arroganz aus den Kirchen hinwegfegen? Selbst nach dem Tod dieses edlen Geistlichen, dem die Menschen in Armut wichtiger waren als eine kirchliche Kariere, tretet ihr nach und verspottet ihn. Ich habe mehr gemeinsam mit ihm als mit Katholiken, die meinen sich über andere Menschen erheben zu müssen. Das hat mit dem Wort Gottes nichts, aber auch garnichts zu tun. Ich bete für Euch.“

ein mutiger, ein gerechter Partisan und Priester kann nicht mehr selbst wirken, aber seine Ideen leben in unseren herzen weiter – Ciao Don Gallo “Priester der Strasse”

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links

http://www.dorette-deutsch.de/content/buon-compleanno-don-gallo

http://www.mein-italien.info/persoenlichkeiten/dongallo.htm

http://www.taz.de/Der-Revoluzzerpriester-von-Genua-/!126262/

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der junge Andrea Gallo verbrachte einige zeit bei den Partisanen. diese Erfahrung zog sich wie ein roter faden durch sein weiteres leben. – im Video singt er und seine gemeinde seine ganz persönliche „Hymne“.

Italian priest sings antifascist resistance song „Bella Ciao“

Bella Ciao – Deutsche Übersetzung

Eines Morgens bin ich erwacht (An diesem Morgen bin ich aufgestanden) Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade! Eines Morgens bin ich erwacht Und fand den Eindringling vor.
Oh Partisan, bring mich fort
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!
Oh Partisan, bring mich fort
Denn ich fürchte bald zu sterben
Und falls ich als Partisan sterbe
(Und falls ich in den Bergen sterbe)
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!
Und falls ich als Partisan sterbe
(Und falls ich in den Bergen sterbe)
Dann musst du mich begraben
Begrabe mich dort oben auf dem Berge
(Und du musst mich begraben)
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!
Begrabe mich dort oben auf dem Berge
(Und du musst mich begraben)
Unter dem Schatten einer schönen Blume
Und die Leute die daran vorbeigehen
(Und alle jene die daran vorbeigehen)
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!
Und die Leute die daran vorbeigehen
(Und alle jene die daran vorbeigehen)
Werden mir sagen: „Welch schöne Blume!“
(Und sie werden sagen: „Welch schöne Blume!“)
Dies ist die Blume des Partisanen
(Und dies ist die Blume des Partisanen)
Oh Schöne Ade, Schöne Ade, Schöne Ade! Ade! Ade!
Dies ist die Blume des Partisanen
(Und dies ist die Blume des Partisanen)
Der für die Freiheit starb

aufgelesen http://de.wikipedia.org/wiki/Bella_Ciao

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und der vielgeliebte und respektierte mutige Don Gallo bewegt seine gemeinde über den Tod hinaus! sie alle singen für ihn ein letztes mal seine ganz persönliche „Hymne“ !

Abschied – Don Gallo: Oh bella ciao – Genova – Carmine

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am ende des Regenbogens sehen wir uns alle wieder !

schade, schade, schade das ich jetzt erst von Andrea Gallos wirken erfahren habe, denn ich hätte mich bemerkbar gemacht ! doch so bleibt das „finden“ im Internet einer der bemerkenswertesten Persönlichkeit des 21.Jahrhundert die schönste Weihnachtsüberraschung 2013 !

in Facebook findest du don gallo  https://www.facebook.com/donandreagallo

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Politisch gewollte Armut !

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„Keynesianismus für die Reichen“

Werner Seppmann über Hartz IV und die politisch gewollte Armut in Deutschland – Teil 3

Vor der Bundestagswahl im April 2002 war im Wahlprogramm der SPD zu lesen: „Wir bekennen uns zur besonderen Verantwortung gegenüber den Schwächeren in unserer Gesellschaft. Deswegen wollen wir im Rahmen der Reform der Arbeitslosen- und Sozialhilfe keine Absenkung der zukünftigen Leistungen auf Sozialhilfeniveau.“ Nach der Wahl wurde im Dezember des gleichen Jahres mit Hartz IV genau das Gegenteil beschlossen. Begründet wurde dieser jähe Umschwenk der Sozialdemokratie seinerzeit mit wegbrechenden Steuereinnahmen. Nicht abgerückt wurde hingegen von dem Vorhaben, den Spitzensteuersatz von 53 auf 42 Prozent zu senken. Hierfür war im Haushalt offenbar genug Spielraum vorhanden. Was also auf der einen Seite weggenommen wird, wächst auf der anderen Seite hinzu.

weiterlesen http://www.heise.de/tp/artikel/40/40284/1.html

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Werner Seppmann über Hartz IV und die politisch gewollte Armut in Deutschland – Teil 1

Die Armut hat in Deutschland seit 2005 bedrohliche Formen angenommen: Laut offiziellen Angaben lebten 2013 in Deutschland 12 Millionen Menschen in Armut oder galten als armutsgefährdet. 2,5 Millionen Kinder befanden sich in Einkommensarmut. 8 Millionen verdienten sich ihren Lebensunterhalt im Billiglohnbereich. 25 Prozent der Beschäftigten lebten von sogenannten prekären Jobs.

Zu Teil 1: „Bettler und Obdachlose wurden wieder zu einem gewohnten Bild in den städtischen Zentren“

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Werner Seppmann über Hartz IV und die politisch gewollte Armut in Deutschland – Teil 2

Mit Hartz-IV wurde nach Ansicht von Werner Seppmann eine massive Armuts- und Entrechtungsspirale für Langzeitarbeitslose in Gang gesetzt, um die Lohnabhängigen kleinzuhalten, die von den Entwicklungen der unter den Namen Hartz subsummierten Arbeitsmarktreformen ebenfalls negativ betroffen sind. Es ist dem Sozialwissenschaftler zufolge das Herzstück eines politischen Kampfes von oben für einen von Arbeitnehmerrechten weitgehend befreiten Niedriglohnsektor.

Zu Teil 2: „Auf Basis der Steuergesetze von 1998 wären über 50 Milliarden mehr in den Staatskassen gelandet“

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Video von 2010 – Hartz4 = Die Enteignung des Mittelstandes!

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kommentar: aufgelesen –

Immer wieder erfrischend, die verrohte, emotional verarmte Mittelschicht

Harry Tuttle
Unfähig ihre eigenen Interessen zu erkennen, geschweige denn zu
artikulieren genügt es ihr von der parasitären Elite einen Sündenbock
vorgesetzt zu bekommen, auf dem herum getrampelt werden kann. Das
hilft etwas die Angst vor dem unausweichlichen eigenen Abstieg zu
kompensieren.

Wählt weiter die neoliberale Einheitspartei weil Helmut, Gerd und
Mutti so einen guten Job gemacht haben bei der Umwandlung einer
blühenden Republik in ein Land mit Einkommens- und
Vermögensverteilung wie in Entwicklungsländern, verrottender
Infrastruktur, einer dysfunktionalen Justiz, desolatem Bildungssystem
mit systematischer Verblödung durch die Bertelsmann Stiftung
und nicht zuletzt Arbeitsverhältnissen ähnlich der Sklaverei.

Die Auswirkungen auf sie selbst werden dabei in konsequenter
Realitätsverweigerung ausgeblendet und spätestens mit dem Eintritt in
den Ruhestand kommt das böse Erwachen.

Fazit: Die Mittelschicht stellt die nützlichen Idioten für die
parasitäre Elite

quelle http://www.heise.de/tp/foren/S-Immer-wieder-erfrischend-die-verrohte-emotional-verarmte-Mittelschicht/forum-272086/msg-24569665/read/

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EPILOG

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mehr zum Thema

Neoliberale Agenda der Großen Koalition – Prof. Heinz Bontrup

https://www.youtube.com/watch?v=gBoEdv5ofhM

Anregung: Flugblatt – weil es wieder gesagt werden muss http://www.gshonline.de/datein/Weisse_rose_Flugblatter.pdf

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„Asyl für Obdachlose“ ?

Kurt Tucholsky – Asyl für Obdachlose!

Und stehst du einmal am Ende
und hast keine Bleibe, kein Brot
dann falte zufrieden die Hände,
man sorgt für deine Not.
Es gibt für solche Zwecke
ein Asyl  da findet der Mob
ein eisernes Bett, eine Decke
und einen alten blechernen Topp.

Hast du dein ganzes Leben
geschuftet wie ein Vieh;
und gehts dir im Alter daneben,
entläßt dich die Industrie :
dann heißt es noch lang nicht: Verrecke!
Der Staat gibt dir sachlich und grob
ein eisernes Bett, eine Decke
und einen alten, blechernen Topp.

Manche auf diesem Planeten
leben bei Sekt und Kapaun.
Ja, solln sie vielleicht dem Proleten
einen Palast aufbaun ?
Andre verrecken im Drecke.
Du hasts noch gut  na, und ob!
Du hast im Asyl eine Ecke,
ein eisernes Bett, eine Decke
und einen alten blechernen Topp!

Wohltaten, Mensch, sind nichts als Dampf.
Hol dir dein Recht im Klassenkampf !

Kurt_Tucholsky

Foto http://upload.wikimedia.org/

Informationen zum Thema

Obdachlos – Leben auf der Straße

quelle http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/beckmann/sendung/05122013-obdachlos-leben-auf-der-strasse-100.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/videos/schicksalobdachlos107.html

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wichtige Informationen

Wohnungsloser Mann in Rostock erfroren –  BAG Wohnungslosenhilfe fordert verstärkte Anstrengungen zur Kältehilfe

Die BAG Wohnungslosenhilfe bekräftigt deswegen ihre Appelle und Forderungen an die Kommunen:

– Streetwork und andere Formen aufsuchender Arbeit auf- oder ausbauen, um vom Kältetod bedrohte Wohnungslose auf der Straße aufsuchen zu können

– Notrufnummern einrichten bzw. die 110 propagieren, damit Bürger gefährdete Menschen melden können

– Keine menschenunwürdigen Asyle, sondern Ermöglichung eines Mindestmaßes an Privatsphäre und Selbstbestimmung

– Schutz und Sicherheit vor Diebstahl und Gewalt in den Unterkünften gewährleisten

– Für wohnungslose Frauen muss es die Möglichkeit einer separaten und sicheren Unterbringung geben

– Dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten für kleinere Gruppen von Wohnungslosen (auch mit Hunden)

– Großzügige Öffnungszeiten der Unterkünfte, d. h. auch tagsüber und nachts

– Keine Befristung des Aufenthaltes auf wenige Tage pro Monat

– Öffnung von U-Bahnstationen, Bahnhöfen und anderen geeigneten öffentlichen Gebäuden

– Ausreichend viele niedrigschwellige Tagesaufenthalte

– Notfalls zusätzliche Anmietung von geeigneten Räumlichkeiten, bspw. leerstehende Gewerbeimmobilien, die beheizbar sind und über sanitäre Einrichtungen verfügen

An die Bürgerinnen und Bürger appelliert die BAG Wohnungslosenhilfe eindringlich:

„Seien Sie aufmerksam! Wenn Sie wohnungslose Menschen sehen, die hilflos oder in einer Notsituation sind, setzen Sie die Polizei in Kenntnis, wählen Sie den Notruf 110! Alarmieren Sie bei akuter gesundheitlicher Gefährdung den Rettungsdienst 112!“

quelle http://www.bagw.de/de/presse/index~86.html

Wohnungslosenhilfe fordert Nationale Strategie gegen Wohnungsnot und Armut http://www.bagw.de/

strassenmagazin  http://www.hinzundkunzt.de/

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Epilog –

Obdachlose führen einen unmenschlichen Überlebenskampf und die Kräfte werden schnell aufgezehrt. Dies hat viele Gründe – unregelmäßige Nahrung, kaum medizinische Hilfe und immer die Angst, zb vor aggressiven Mitmenschen, Ordnungshütern und und und.

Deshalb müssen wir mit Ihnen Ihr Recht auf ein würdevolles Leben einklagen. Und das nicht nur an Weihnachten sondern jeden Tag – jede Stunde – jede Minute!

DAS RECHT AUF LEBEN
Dieses Recht auf Leben, Nahrung und Unterkunft, auf medizinische Versorgung, Bildung usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht, das unter keinen Umständen eingeschränkt werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf, ob der Betreffende für die Gesellschaft „von Nutzen ist“. (Erich Fromm)

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland enthält in Art. 2 Abs. 2 Satz 1 1. Alt. das Grundrecht des Rechts auf LebenRecht_auf_Leben

Dieses Foto soll daran erinnern wie weit die Entsolidarisierung in unserem Land, einem der reichsten dieses Planeten, voran schreitet. Es ist beschämend, das Menschen auf der Straße leben müssen.BITTE TEILEN!
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blogbeiträge zum Thema

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Update: STRASSENKINDER HEUTE WIRD`S NICHTS GEBEN

Obdachlose Jugendliche in Deutschland

An der Häuserwand sitzt ein kleines Mädchen, eingehüllt in eine alte Decke, sie ist vielleicht gerade mal 14 Jahre alt. Es ist ein kühler Nachmittag und so sitzt sie zusammengekauert und zitternd und vor ihr ist ein Becher, mit höchstens 10 Cent Inhalt. Die Passanten laufen an ihr vorbei, würdigen sie keines Blickes, selten guckt sie einer mit mitleidigem Blick an. Keiner fragt sich, wieso sie da sitzt, wieso sie kein Zuhause hat. Denn immerhin ist es ja nichts ungewöhnliches; obdach-lose Kinder und Jugendliche sieht man ja immer öfter, man hat sich an den Anblick gewöhnt.

Tatsächlich steigt die Anzahl der sogenannten Straßenkinder in Deutschland. Noch 1993 hieß es, in Deutschland gäbe es keine jugendlichen Obdach-losen und jedes Kind besäße eine Adresse unter der man es erreichen könne. Heute weiß man, dass es deutschlandweit ca. 50.000 Jugendliche ohne festen Wohnsitz gibt. Ab 13 Jahren ist jedes Alter vertreten, sogar 10jährige sind unter ihnen. Die Zahl der betroffenen Mädchen steigt, dennoch ist die Anzahl der Jungen höher. Sie leben in der Großstadt, obwohl viele von ihnen aus ländlichen Gegenden stammen, denn hier suchen sie Anonymität und haben hier bereits ihre Freunde gefunden. Aber eines haben sie alle gemein, sie sind aus ihrem Leben geflüchtet. Denn dieses bestand früher aus Misshandlungen, Missbrauch und Vernachlässigung. Viele von ihnen wurden beschimpft, geschlagen, manchmal mit einem Kabel, einem Knüppel oder mit Gürteln. Einige haben mittlere bis schwere Verletzungen, Brandmale, Narben oder sind Opfer sexueller Übergriffe ihrer Schutzbefohlenen. Manche leiden unter der Scheidung der Eltern, haben Probleme mit Stiefvater oder Mutter, sie haben Druck von der Schule, wurden aus der Familie oder einem Heim geworfen oder leiden unter materieller Not.

Nun leben sie auf der Straße, verbringen ihre Nächte unter freiem Himmel, in Parks, unter Brücken oder in Hauseingängen, eventuell auch in Bauwagen, leerstehenden Häusern oder Wohnungen oder bei Freunden und Verwandten. Manchmal sind sie auch auf Notschlafstellen angewiesen, doch es gibt wenige, in denen eine anonyme Übernachtung möglich ist. Den Tag verbringen die Jugendlichen in ihrer Clique oder sie versuchen Geld zu beschaffen. Ihr Leben besteht aus Betteln, Diebstahl und Prostitution.

Während ein Teil der Jungen in der Öffentlichkeit auf den Strich geht, finden Mädchen zum Teil schnell einen „Freund“, der sich meistens als Zuhälter entpuppt. Ihre „Dienstleistungen“ gehen von Masturbation, über sadistischmasochistische Praktiken, öfter posieren sie für Foto- oder Videoaufnahmen. Und vielleicht ergeht es dem kleinen Mädchen an der Hauswand genauso, vielleicht greift es irgendwann nach starken Drogen, wie Kokain oder Heroin, um sich zu betäuben und so die monate- oder sogar jahrelangen Erfahrungen zu verarbeiten.

Den Passanten muss bewusst werden, dass Straßenkinder nicht aus Freude auf der Straße leben, sondern dass jeder Jugendliche seine eigene Geschichte hat und dass das immer noch Menschen sind, die sie da vor sich haben. Alle von ihnen wollen „Normalität“ und haben sich ihr Leben anders vorgestellt, ihre Träume und Wünsche sind die von uns allen. Sie wollen einen festen Arbeitsplatz, eine eigene Wohnung und später eine eigene heile Familie mit Kindern.

Ich persönlich bin dankbar, nicht unter diesen 50.000 zu sein, aber man kann nie wissen was kommt und ich bin der Meinung, dass das jedem einmal passieren kann. Bei jedem kann sich das Leben plötzlich ändern und dann ist man auf die Hilfe anderer angewiesen. Wer helfen oder sich zum Thema informieren möchte findet Informationen unter http://www.karuna-berlin.de unter http://www.offroadkids.de oder in dem Buch „Straßenkinder in Deutschland“ von Markus H. Seidel, Ullstein.

Josephin Kurowski

quelle http://www.strassenfeger-archiv.org/article/606.0015.html

mehr https://mantovan9.wordpress.com/2011/12/24/strassenkinder-heute-wirds-nichts-geben/

Cartoon http://fr.toonpool.com/cartoons/Collateral%20damage_150018

Informationen zum Thema – aktuell

blogbeiträge zum Thema

https://mantovan9.wordpress.com/2012/06/15/jugendarmut-in-deutschland-ignoriert-und-ausgegrenzt/

https://mantovan9.wordpress.com/2012/07/27/deutschlands-verlorene-kinder/

aktuell  – Sanktionen bei Jugendlichen_

Jugendarmut in Deutschland — IGNORIERT UND AUSGEGRENZT_

Epilog –

Gemäß der Armutsquote in Deutschland von derzeit 18,9% leben 2.457.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren unterhalb der Armutsschwelle.
Erich Kästner schrieb diesen Text 1928, leider hat er an Aktualität nichts verloren.

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Erich Kästner –

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben! Nur wer hat, kriegt noch geschenkt. Mutter schenkte euch das Leben. Das genügt, wenn man’s bedenkt. Einmal kommt auch Eure Zeit. Morgen ist’s noch nicht so weit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden, Reiche haben Armut gern. Gänsebraten macht Beschwerden, Puppen sind nicht mehr modern. Morgen kommt der Weihnachtsmann. Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bisschen durch die Straßen! Dort gibt’s Weihnachtsfest genug. Christentum, vom Turm geblasen, macht die kleinsten Kinder klug. Kopf gut schütteln vor Gebrauch! Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen – lernt drauf pfeifen! Werdet stolz! Reißt die Bretter von den Stirnen, denn im Ofen fehlt’s an Holz! Stille Nacht und heilge Nacht – Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben! Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld! Morgen, Kinder, lernt fürs Leben! Gott ist nicht allein dran schuld. Gottes Güte reicht so weit . . . Ach, du liebe Weihnachtszeit!

aufgelesen http://www.deutschelyrik.de/index.php/morgen-kinder-wirds-nichts-geben.html

YouTube Uwe Schildbach

3 Kommentare

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Hartz-IV News: Armut und soziale Ausgrenzung steigen und mehr

AUSGEGRENZT UND VERTAFELT – ES ARMUTET SEHR _

…die Petition war ein voller Erfolg. Wir alle konnten mehr Unterzeichnungen sammeln, als erforderlich. Dazu gleich unser erster Bericht + Bilder von der Übergabe. (gegen hartz)

aufgelesen Inge Hannemann

Lutz Große schreibt

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter, liebe Mitlesende und alle Solidarischen!

Endstand der Petition: 89.786 Stimmen
Anzahl Online-Mitzeichner: 55.271
Anzahl Offline-Mitzeichner: 34.515
(Anmerkung Hannemann: und noch mehrere hundert zu Hause, welche per Post die Tage an den Ausschuss gehen! Und damit kommen wir gut über  90 000!) Die Zahl der Offline-Mitzeichner ist nun auch auf der Seite der Petition ersichtlich.

quelle https://www.facebook.com/

1. Über 83.000 Unterschriften gegen das Hartz IV-Sanktionssystem

Lief es anfangs noch etwas schleppend, nahm die Petition gegen die Sanktionen im Hartz-IV-System am Ende richtig Fahrt auf. Bereits am Montag zeichnete sich ab, dass die geforderten 50.000 Stimmen locker erreicht werden. Jede Minute kamen 10-20 Unterschriften hinzu. Nicht nur die kritische Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann sondern auch viele Erwerbslosen-Gruppen und Beratungsstellen hatten online und vor Ort aktiv gesammelten und mobilisiert. Während die Mainstreampresse sich ausschwieg… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/ueber-83000-gegen-hartz-iv-sanktionen-900159027.php

mehr zum Thema http://altonabloggt.wordpress.com/2013/12/20/petition-zur-abschaffung-sanktionen-hartz-iv-und-grundsicherung-erreicht-mehr-als-90-000-stimmen/


2. Jobcenter lehnte einen Antrag für ein Kinderbett, weil das erste Bett vom Sperrmüll stammte
Nicht selten lassen sich Jobcenter-Mitarbeiter abenteuerliche Argumente einfallen, um wichtige Anträge zu verwehren. So stellte eine Mutter, die auf Hartz IV-Leistugen angewiesen ist, einen Antrag auf ein neues Kinderbett. Schließlich war das alte Bett kaputt gegangen, weil es in aller Not vom Sperrmüll aufgesammelt wurde. Doch genau dieser eigentlich trauriger Umstand veranlasste das Jobcenter den Antrag abzulehnen. Die Familie musste also klagen und bekam vom Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Recht zu gesprochen. (Az: AZ: L 19 AS 999/13 B, LSG Nordrhein-Westfalen).. Lesen Sie weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-behoerde-verweigerte-kinderbett-900159028.php


3. Armut und soziale Ausgrenzung steigen
„Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes machen nicht nur betroffen, sondern auch wütend. Es steht schwarz auf weiß fest, dass Armut in Deutschland ein drängendes Problem ist und nicht mehr wegdiskutiert werden darf. Armut führt auch zu sozialer Ausgrenzung. Das kann und darf sich unsere Gesellschaft nicht leisten. Deshalb muss die Vermeidung und Bekämpfung von Armut ganz nach oben auf die politische Tagesordnung der neuen Bundesregierung“, mahnt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK.. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/armut-und-soziale-ausgrenzung-steigen-900159026.php


4. Jetzt bis 31. Dezember 2013 bei der gesetzlichen Krankenversicherung melden!
Wer noch keine Krankenversicherung hat, sollte sich bis 31.Dezember 2013 bei einer Krankenkasse anmelden. Auf diese Weise werden Beitragsschulden vermieden… Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/bis-jahresende-krankenkasse-anmelden-900159025.php


5. Folgebehandlungen bei Kiefertherapien werden nicht vom Jobcenter gezahlt
Sogenannte Mehrbedarfsleistungen im Härtefall sind nicht auf kieferorthopädische Behandlungen anzuwenden. Das urteilte aktuell das Bundessozialgericht in Kassel und wies damit eine Klage eines Hartz IV Beziehenden ab… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/urteile/hartz-iv-kein-haertefall-bei-kieferbehandlung-190003.html


6. Mitten in Europa: Arme Familie stirbt an schlechten Nahrungsmitteln
Mitten im wohlhabenden Europa streben Menschen an den Folgen ihrer Armut, während einige Wenige vor lauter Reichtum ersticken. In Südspanien sind am Wochenende drei Mitglieder einer notleidenden Familie nach dem Verzehr von verdorbenen Lebensmitteln verstorben. Die erwerbslosen Opfer aus der andalusischen Stadt Sevilla sind nach Angaben spanischer Medien ein 14Jähriges Kind und ein Ehepaar. Eine weitere Tochter (13) wurde laut Behördenangaben in eine Klinik eingeliefert… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/notleidende-familie-stirbt-an-verdorbenem-essen-900159023.php


Weitere Nachrichten, Urteile und Ratgeber: http://www.gegen-hartz.de/

Gegen Hartz bei Twitter: http://twitter.com/hartz4

Gegen Hartz bei Facebook: http://www.facebook.com/gegenhartz

Gegen Hartz Forum: http://hartz.info

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Informationen zum Thema –

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Armut auf Rekordhoch: Paritätischer und Nationale Armutskonferenz warnen vor sozialer Verödung ganzer Regionen
Vor der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich und der sozialen Verödung ganzer Regionen warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichts 2013. Mit 15,2 Prozent habe die Armut in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht, die soziale und regionale Zerrissenheit habe dabei dramatisch zugenommen. Gemeinsam mit der Nationalen Armutskonferenz fordert der Verband die gezielte finanzielle Förderung notleidender Kommunen sowie ein Paket von Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zum Erhalt der sozialen Infrastruktur vor Ort.
„Sämtliche positive Trends aus den letzten Jahren sind zum Stillstand gekommen oder haben sich gedreht. Die Kluft zwischen bundesdeutschen Wohlstandsregionen auf der einen und Armutsregionen auf der anderen Seite wächst stetig und deutlich. Deutschland war noch nie so gespalten wie heute“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
Seit 2006 habe die Armut in Deutschland besorgniserregend von 14 auf nunmehr 15,2 Prozent zugenommen. Der Abstand zwischen dem Bundesland mit der geringsten Armutsquote (Baden-Württemberg: 11,1 %) und dem Letztplatzierten (Bremen: 23,1 %) habe sich vergrößert und betrage mittlerweile 12 Prozentpunkte. Auch das Ausmaß der regionalen Zerrissenheit innerhalb der Bundesländer habe eine neue Qualität erreicht. Keine Entwarnung gebe es insbesondere für die „armutspolitische Problemregion Nummer 1“, das Ruhrgebiet. „Ganze Regionen befinden sich in Abwärtsspiralen aus wachsender Armut und wegbrechender Wirtschaftskraft. Hier brauchen wir eine gezielte finanzielle Förderung und soziale Programme, um der Verödung entgegenzuwirken“, so Schneider.
Die Nationale Armutskonferenz (nak) bewertet die Befunde als alarmierend. „Der Bericht zeigt, dass wir in Deutschland weiter von einer chancengerechten Gesellschaft entfernt sind, als je zuvor“, so Sprecher Joachim Speicher. In einem Sechs-Punkte-Katalog fordert die Nationale Armutskonferenz zur Armutsbekämpfung unter anderem eine bedarfsgerechte Erhöhung der Regelsätze, Beschäftigungsangebote für Langzeitarbeitslose sowie eine Stärkung des sozialen Wohnungsbaus.
Gemeinsam kritisieren Schneider und Speicher den Verzicht der neuen Bundesregierung auf solidarische Steuererhöhungen für große Vermögen und Einkommen, um entsprechende Maßnahmen zu finanzieren.
Quelle 1: Pressemitteilung des Paritätischen vom 19.12.2013
Quelle 2: Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2013 [PDF – 1.8 MB]

aufgelesen http://www.nachdenkseiten.de/?p=19747#h01

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Wichtig für alle Betroffenen ! ! ! – Petition 47373

Arbeitslosengeld II – Kosten für den Haushaltsstrom vom 26.11.2013

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das im SGB II und im SGB XII bei den Kosten der Unterkunft auch die Kosten für den Haushaltsstrom aufgenommen werden.

Begründung

Die Stromarmut nimmt immer mehr zu. Viele Bezieher von Grundsicherungsleistungen können sich den Strom nicht mehr leisten. Da nützen auch keine Prepaidzähler   Die Stromarmut nimmt immer mehr zu. Viele Bezieher von Grundsicherungsleistungen können sich den Strom nichtmehr leisten. Da nützen auch keine Prepaidzähler o.ä., denn woher soll das Geld kommen.
Im Gegenzug werden immer mehr Energieintensive Unternehmen priviligiert und so die kosten auf die Privaten Haushalte abgewält.
Der Deutsche Bundestag möge daher beschliessen, das umgehend Strom in voller Höhe als Kosten der Unterkunft durch die Träger der Grundsicherung zu berücksichtigen ist.
Jede Stromsperre ist Unrecht,. Wir müssen dagegen etwas unternehmen. Und als einziges Mittel sehe ich hier die überfällige Änderung der SGBII und SGBXII Regelungen.
Bitte handeln Sie einmal zum Wohle des Volkes und ändern Sie die Gesetze umgehend. weiter lesen

hier bitte mitzeichnen https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_11/_26/Petition_47373.nc.html

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Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

10 Jahre Hartz IV – eine Schadensbilanz

Pressekonferenz – Katja Kipping und Inge Hannemann

Vor 10 Jahren, am 19. Dezember 2003, wurde Hartz IV von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Das Kernstück der Agenda 2010 sorgt seit dem für eine eklatante Demontage des Sozialstaats. Damit einher ging zugleich auch eine beispiellose Entwürdigung der Leistungsberechtigten. Allein im Jahr 2012 wurden über eine Million Mal Sanktionen und Leistungskürzungen vorgenommen. Auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus legte Katja Kipping eine „Schadensbilanz von 10 Jahren Hartz IV“ vor. Inge Hannemann, deutschlandweit bekannte „Hartz IV-Rebellin“ und suspendierte Arbeitsvermittlerin des Jobcenters Hamburg, informierte über die mit mehr als 83.000 Unterschriften erfolgreiche Bundestagspetition zur Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen.

quelle DIE LINKE

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2013/12/18 · 16:20