Monatsarchiv: Januar 2014

Thank you Edward !!

Snowden – ein Held gefangen zwischen den „Welten“

Washington hält Snowden für einen Verräter. Wahr ist aber: Er ist ein Kämpfer für echte Freiheit und echte Demokratie.

Edward Snowden exklusiv – Das Interview

http://www.ardmediathek.de/das-erste/ard-sondersendung/edward-snowden-exklusiv-das-interview?documentId=19287388

http://www.ardmediathek.de/das-erste/ard-sondersendung/edward-snowden-interview-in-english?documentId=19295624

_

Washington hält Snowden für einen Verräter. Wahr ist aber: Er ist ein Kämpfer für echte Freiheit und echte Demokratie.

text und foto  Wir für Edward Snowden

aktuell  Schnellverfahren am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Geheimdienst-Spionage

http://ccc.de/de/updates/2014/gchq-egmr

_

whistleblower schützen

und http://derstandard.at/1389858440692/Eine-Million-Brasilianer-fordern-Aufnahme-von-Edward-Snowden

_
Franz-Josef_Degenhardt_Sacco_Vanzetti
mit diesem lied erinnere ich an begangenes unrecht an sacco und vanzetti, die ohne gnade verfolgt und unschuldig zum tode verurteilt wurden. denn, so wie damals sacco und vanzetti auf der ganzen welt gehör fanden und menschen weltweit zu tausenden auf die strasse brachte, so bewegt snowden inzwischen mio menschen.

Sacco_Vanzetti http://www.youtube.com/watchv=P16dRmrasNg&feature=player_embedded

Liedtext

Euer Kampf, Nicola und Bart,
brannte weit und wurde Fanal.
Brannte rot und wurde zum Schrei:
„Gebt Sacco und Vanzetti frei!“
Und der Schrei lief rund um die Welt.
Und im Kampf hat jeder gefühlt
diese Kraft, die hinter euch steht,
die Kraft der Solidarität.

Diese Kraft, Nicola und Bart,
sie ist heute mächtig und stark
und sie hat Millionen erfaßt
wie blutig auch der Feind sie haßt.

Euer Kampf, Nicola und Bart,
und auch dein Kampf, Angela,
euer Kampf wird weitergeh’n
weil hinter euch Millionen steh’n.

Dieses Lied, Nicola und Bart,
ist für euch und Angela.
Hinter euch steht heute die Welt
in der das Volk die Macht schon hält.

Dieses Lied, Nicola und Bart,
ist für euch und Angela.
Hinter euch steht heute die Welt
in der das Volk die Macht schon hält.

Informationen zum Thema http://de.wikipedia.org/wiki/Sacco_und_Vanzetti

_

epilog

Washington hält Snowden für einen Verräter. Wahr ist aber: Er ist ein Kämpfer für echte Freiheit und echte Demokratie.

Foto  Wir für Edward Snowden

2 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland, Internationales, Schwerpunkt

Containern: Kriminalisierung und Wegwerfmentalität anklagen!

Solidarisiert euch mit den Angeklagten! Kommt zahlreich am 4. Februar um 11 Uhr zum Amtsgericht Eschwege und zeigt dem Gericht, was ihr von Kriminalisierung und Wegwerfmentalität haltet!

File:Dumpstered vegetables.jpeg  http://de.wikipedia.org/wiki/Containern

Flyer

Am 18. Juni 2013 gegen 23 Uhr wurde ein Auto mit drei Personen von der witzenhäuser Polizei angehalten. Im Rahmen der Allgemeinen Verkehrskontrolle beschlagnahmten die Beamtinnen alle im Auto mitgeführten Lebensmittel, wobei es sich hauptsächlich um unverpackte und unetikettierte Backwaren handelte. Obwohl es viele Gründe gibt, warum Menschen in ihrem Auto Lebensmittel mitführen, ist dies für die witzenhäuser Polizei nicht normal, sondern verdächtig. Die Beamtinnen erklärten den betroffenen Personen, dass gegen sie wegen Diebstahl und Hehlerei ermittelt werde. Anfang September wurden den drei Personen Strafbefehle über insgesamt 13500€ oder 9 Monate Knast zugestellt. Aus den Strafbefehlen geht hervor, dass der Geschäftsführer der witzenhäuser Tegut-Filiale Anzeige gegen die betroffenen Personen gestellt hat, da diese nicht mehr zum Verkauf gedachte Lebensmittel angeblich entwendet hätten. Ohne irgendeine „Tat“ beobachtet zu haben, geschweige denn Beweise anführen zu können, werden Menschen von Seiten der witzenhäuser Polizei, der Tegut-Geschäftsführung, der Staatsanwaltschaft und dem Eschweger Amtsgerichts auf absurdeste und willkürlichste Weise kriminalisiert.

Auch unter einem grünen Deckmäntelchen lässt sich Lebensmittelverschwendung nicht verstecken

Nun behauptet Tegut, ohne irgendwelche Beweise liefern zu können, dass die meisten Lebensmittel, welche sich im Auto befanden, von ihrer Filiale gestohlen wurden und eigentlich für die Tafel bestimmt gewesen seien. Mit dieser Behauptung versucht die Tegut-Geschäftsführung ihr Gesicht zu wahren. Generell profitieren viele Supermärkte in Form eines Imagegewinns und geringeren Müllentsorgungskosten von dem Tafel-Prinzip. Auch wenn unbestritten ist, dass die Tafeln eine im Moment wichtige Unterstützung für viele Menschen darstellen, sind sie Teil eines zunehmend almosenbasierten Armutsverwaltungssystems. Dies ermöglicht den Sozialstaat immer weiter abzubauen. Sie leisten keinen Beitrag dazu Armut und die gesellschaftlichen Verhältnisse, die diese produzieren, zu bekämpfen. In unserem Fall benutzt Tegut sogar seine Spendentätigkeit an die Tafel als Begründung, um Menschen, die Lebensmittel aus den Supermarktmülltonnen herausgenommen haben sollen, zu kriminalisieren und in Misskredit zu bringen. Es kommt häufig vor, dass Supermarktbetreibende behaupten, dass die Lebensmittel, die bereits in ihren Mülltonnen entsorgt wurden noch für die Tafel bestimmt seien, was natürlich nicht stimmt und dreiste Lügen sind.

Tegut ist eine Einzelhandelskette, die Wert auf ihr soziales und ökologisches Image legt und vom Vertrauen in dieses Image profitiert. Natürlich werden bei Tegut, wie in allen anderen Supermärkten auch, viele Lebensmittel weggeworfen. Wir finden es sehr bezeichnend und entlarvend, dass ausgerechnet der laut Eigenwerbung soziale und ökologische Supermarkt sehr daran interessiert ist, vermeintliche Lebensmittelmülldiebstähle zu verfolgen und hart zu bestrafen. Wenn ihr es nicht in Ordnung findet, dass tonnenweise Lebensmittel weggeworfen werden und ausgerechnet vom Geschäftsführer des angeblich so nachhaltigen Teguts vermeintliche Lebensmittelmülldiebe angezeigt werden, dann telefoniert, schreibt Faxe und E-Mails, hinterlasst eure Meinung auf Teguts Facebook Pinnwand oder besucht die witzenhäuser Tegut-Filiale und bringt euren Unmut und eure Beschwerde gegenüber den Mitarbeiter_innen und der Geschäftsleitung zum Ausdruck!

4. Februar Gerichtsprozess in Eschwege

Gegen den absurden Vorwurf des „schweren Diebstahls“ und die daraus resultierenden Strafbefehle haben die betroffenen Menschen Widerspruch eingelegt. Daher wird der Fall am Dienstag, den 4. Februar 2014 um  11 Uhr vor dem Amtsgericht Eschwege verhandelt. Wie allein schon anhand des Tatvorwurfs zu sehen ist, geht es in dem Rechtsstaat, in dem wir leben, nicht darum gleiche Entfaltungsmöglichkeiten, gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen und Bedürfnisbefriedigung für alle Menschen zu gewährleisten, sondern darum ungleiche Eigentumsverhältnisse und die einseitige Akkumulation von Kapital in den Händen weniger abzusichern. Auch wenn die Aufgabe von Staat und Justiz die Aufrechterhaltung dieser Gewaltverhältnisse ist, werden die Betroffenen sich vor Gericht gegen ihre Kriminalisierung zu Wehr setzen und das Umfeld des Prozesses nutzen, um auf den Irrsinn kapitalistischer Vergesellschaftung – insbesondere deren Lebensmittelverschwendung – aufmerksam zu machen.

In diesem Sinne: Solidarisiert euch mit den Angeklagten! Kommt zahlreich am 4. Februar um 11 Uhr zum Amtsgericht Eschwege und zeigt dem Gericht, was ihr von Kriminalisierung und Wegwerfmentalität haltet!

quelle http://containerprozesswiz.blogsport.de/prozess/

Foto http://de.wikipedia.org/wiki/Containern

links zum Thema

https://mantovan9.wordpress.com/2012/01/10/update-%e2%80%9ekeksprozess-berufungsverhandlung-am-9-1-2012/

https://mantovan9.wordpress.com/2012/02/17/absurd-aber-wahr-der-keksprozess-nimmt-kein-ende/

freispruch 🙂 http://www.redglobe.de/deutschland/repression/6702-freispruch-im-lueneburger-keksprozess

Epilog

272472

Ein Kommentar

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

Hartz-IV News: Jobcenter verhängen immer härtere Sanktionen und mehr

599915_335700286506995_2013732690_n

1. Jobcenter verhängen immer härtere Sanktionen
Die Jobcenter verhängen immer härte Sanktionen in Form von Geldkürzungen gegen Hartz IV-Bezieher. Das berichtet die „Bild“-Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Demnach wurden die Leistungen für Langzeitarbeitslose von einigen Jobcentern im Schnitt um mehr als 200 Euro gekürzt. Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/jobcenter-immer-haertere-hartz-iv-sanktionen-900159056.php


2. Recht auf einen Beistand bei einem Hausbesuch

Bei einer Hartz IV Betroffenen wollte das Jobcenter gleich zwei unangemeldete „Hausbesuche“ unternehmen. Die Betroffene ließ die Jobcenter-Außendienstmitarbeiter jedoch nicht in die Wohnung, da die Herren erstens keine Ausweise vorlegten, zweitens keinen Prüfauftrag mit dabei hatten und drittens die Betroffene allein war und somit kein Zeuge bzw. Beistand im Hause war. Weil die Frau ihre Grundrechte in Anspruch nahm, kürzte das Jobcenter „als Strafe“ just die Arbeitslosengeld II Leistungen… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-recht-auf-beistand-beim-hausbesuch-900159058.php

video zu Thema Wie Behörden Hartz IV Empfänger überprüfen 
http://www.youtube.com/watch?v=Bh6oDHuX9Go

3. Jeder 10. Akademiker von Niederiglohn betroffen

Niedriglöhne betreffen nicht nur Menschen mit geringer fachlicher Qualifikation. Neue Berechnungen des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg und Essen zeigen, dass fast jeder zehnte Akademiker im Niedriglohnsektor beschäftigt ist. Vor allem Frauen mit Hochschulabschluss arbeiten häufig für geringe Löhne… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/jeder-zehnte-akademiker-arbeitet-fuer-niedriglohn-900159055.php

K)ein Leben mit Hartz IV

blogbeiträge https://mantovan9.wordpress.com/2013/08/22/wenn-unrecht-zu-recht-wird-wird-widerstand-zur-pflicht/


4. Hartz IV auszahlen lassen ohne Konto

Wer kein Girokonto hat, kann sich die Hartz IV Leistungen auszahlen lassen. Dafür erhält der ALG II Bezieher einem Scheck vom Jobcenter, den er bei der Deutschen Post einlösen kann. Sowohl für die Ausstellung als auch für die Auszahlung des Schecks werden jedoch Gebühren erhoben… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-auszahlen-lassen-ohne-konto900159054.php


5. Piraten führen Telefonlisten-Projekt von Harald Thomé fort
Die Piratenpartei Deutschland setzt das Projekt von Harad Thomé fort und veröffentlicht die Telefonlisten mit den Durchwahlnummern der Sachbearbeiter von derzeit 134 Jobcentern auf ihrer Internetseite. Thomé trug zuvor 150 ihm bekannte Jobcenter-Telefonnummern im Laufe des vergangen Jahres zusammen und stellte diese im Internet zur Verfügung. Dem Arbeits- und Sozialrechtler wurden jedoch von einigen Jobcentern kostenintensive Rechtsverfahren angedroht, so dass Thomé aufgrund der drohenden Existenzgefährdung sein Projekt am 8. Januar 2014 aufgeben musste… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/jobcenter-telefonlisten-erneut-veroeffentlicht-900159057.php


6. Oberlandesgericht Stuttgart entscheidet über Versicherungsbedingungen in so genannten Riester-Rentenverträgen
Erfolg für Verbraucherschützer: Das OLG Stuttgart hat eine Überschussklausel in den Riester Rentenversicherungsverträgen der Allianz für intransparent und damit unwirksam erklärt. Die Klausel benachteiligt nach Ansicht der Verbraucherschützer Ältere, Kinderreiche und Geringverdiener… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/urteile/riester-urteil-zugunsten-geringverdiener-190006.html


7. Großeltern müssen die Fahrtkosten zum Enkelkind von der Regelleistung zahlen
Großeltern haben keinen Anspruch auf einen Mehrbedarf, um die Fahrtkosten zu den Enkelkindern zu decken. Das entschied das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen. Demnach müssen Fahrtkosten von der Hartz IV-Regelleistung bestritten werden. Die Kontaktpflege zu den Enkelkindern stelle keinen unabweisbaren, laufenden, besonderen Bedarf dar, urteilten die Richter (Aktenzeichen: L 7 AS 1470/12)… Weiterlesen:

http://www.gegen-hartz.de/urteile/kein-hartz-iv-mehrbedarf-fuer-enkelkind-fahrtkosten-190005.html


— Tipps —

Fragen und Antworten in unserem Forum: http://hartz.info/

Fan werden von Gegen Hartz: http://www.facebook.com/gegenhartz

Mehr Urteile, Ratgeber und News: http://www.gegen-hartz.de/

— Tipps —

_

Informationen zum Thema

Wir sind nicht arm, wir haben nur kein Geld  

_

Ein ganz normaler Dienstag. Mariam, 14 Jahre, ist auf dem Weg in die Schule. Sie hat Unterricht bis nachmittags, trifft dann ihren Vater an der Bushaltestelle. Er bringt ihr ein wenig warmes Essen vorbei, denn Mariam hat keine Zeit: Nach der Schule geht sie zum Ballet, anschließend zum Schulchor bis abends um halb zehn. Sie fährt nach Hause, isst ein wenig, macht Hausaufgaben und fällt dann todmüde ins Bett. Mariam ist ein Hartz IV-Kind.

Der 12-Jährige Fabian hat drei Brüder. Seine Mutter ist alleinerziehend und auch diese Familie lebt von Hartz IV. Fabian ist er fleißig in der Schule, nutzt das Betreuungs- und Weiterbildungsangebot des Kinderwerks Arche, denn eines ist ihm klar: Ohne einen guten Schulabschluss geht nichts vorwärts. Er will einmal Busfahrer werden.

Beide Kinder haben den Willen, sich für eine bessere Zukunft anzustrengen, aber reichen kostenfreie Schulen und Bildungsgutscheine in unserem Land, in dem über zweieinhalb Millionen Kinder an der Armutsgrenze leben? Dieser Film zeigt: Bildungsnahe Familien haben es einfacher als bildungsferne. Mariams Eltern haben beide in im ihrem Heimatland Georgien studiert und wissen alle Fördermöglichkeiten für ihre Tochter zu organisieren. Fabians Mutter hingegen kommt aus einer bildungsfernen Familie.

Ein halbes Jahr hat die Filmemacherin Renate Günther-Greene Mariam und Fabian durch ihren Alltag begleitet. Die beiden Kinder kämpfen auf ihre Weise für ein besseres Leben.

http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2013/0718/wirsindnichtarm.jsp

YouTube Michael Molli

_

NEWSTICKER

http://www.lokalkompass.de/iserlohn/politik/hartz-iv-hilfeempfaenger-bangen-um-ihr-heim-d393357.html

http://www.lokalkompass.de/gladbeck/politik/gladbeckerhartz-iv-ratsherr-die-wollen-mich-mundtot-machen-d393348.html

http://www.derwesten.de/staedte/hemer/wird-der-kampf-gegen-obdachlosigkeit-teurer-id8911193.html

Notstand an den Sozialgerichten http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/822235/

Kosten für Gas/Wärme von Kunden des Jobcenter Oldenburg 
Weiterlesen>>         
 Jedes „Bündnis gegen Armut“  benötigt ein Konzept. Davon ist der Bremische Senat jedoch weit entfernt.      Weiter lesen>>             
mehr soziales  http://www.scharf-links.de/7.0.html         

_

Epilog – GRUNDRECHTE KÜRZT MAN NICHT !

    

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

Bundeswehr rekrutiert Minderjährige

Der weltweite Aktionstag »Red Hands Day« am 12. Februar richtet sich gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Foto: Human Rights Watch

von Gregor Gysi

Allein im Jahr 2012 hat die Bundeswehr 1216 freiwillig Wehrdienstleistende und Zeitsoldaten unter 18 Jahren eingestellt.

Im großen Stil wurden 16-jährige Mädchen und Jungen angeschrieben und auch Bewerbungen von 16- und 17-Jährigen entgegengenommen. Die Bundeswehr verzeichnete zum 10. Juni 2013 allein 48 Bewerber im Alter von 16 Jahren, die bereits an einer Tauglichkeitsuntersuchung teilgenommen hatten.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervor. Die Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr ist völlig inakzeptabel und muss mit sofortiger Wirkung ausgesetzt und dann umgehend gesetzlich verboten werden. UNICEF, terre des hommes und amnesty international bezeichnen “alle Kämpfer und deren Helfer, die unter 18 Jahre alt sind“ als „Kindersoldaten“. Die Bundeswehr nimmt aktiv an Auslandseinsätzen teil. Wenn Verteidigungsministerin von der Leyen tatsächlich eine familienfreundliche Bundeswehr schaffen will, muss sie zuallererst die Anwerbung und die Anstellung von Kindern, ihre Verführung zum Dienst an der Waffe unterbinden.

(Gregor Gysi)

mehr zum Thema http://www.linksfraktion.de/nachrichten/rekrutierung-minderjaehrigen-bundeswehr-beenden/

Foto Der weltweite Aktionstag »Red Hands Day« am 12. Februar richtet sich gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Foto: Human Rights Watch

und Abstimmung zum Wehrdienst – Politik – http://www1.wdr.de/themen/politik/bundeswehr242.jsp

http://www.neues-deutschland.de/artikel/922004.teenies-in-tarnzeugs.html

_

Epilog – weil es wieder gesagt werden muss

medium_51279b302d94d_roseweiss02

Wir bitten Sie, dieses Blatt mit möglichst vielen Durchschlägen abzuschreiben und weiterzuverteilen!

2 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland, Internationales, Schwerpunkt

“Kinderarmut ist Ausdruck von Elternarmut”

"Kinderarmut wird nicht einmal als Problem benannt"

Jung und ausgegrenzt

Studie liefert erstmals differenzierte Daten zur Kinderarmut in Deutschland

Von Michael Merz
Keine Klassenfahrt, keine Winterkleidung – in Deutschland sind durchschnittlich 18,9 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Armut bedroht. Das besagt eine jW vorliegende Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die Mittwoch in Düsseldorf veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse der Untersuchung beginnen mit einem Zitat Ursula von der Leyens aus dem Jahr 2012, damals Bundesarbeitsministerin: »Armut ist in einem reichen Land wie Deutschland relativ«.
Wie zynisch dieser Ausspruch ist, wird klar, wenn man die regionale Verteilung der Kinderarmut betrachtet. Denn die Studie liefert erstmals differenzierte Daten aus den 39 deutschen Regierungsbezirken. Die Forscher belegen, daß Kinder in einkommensschwachen Familien mit beträchtlichen Einschränkungen leben müssen. Die Armut von Heranwachsenden ist in Ostdeutschland mit 26,3 Prozent deutlich höher als im Westen, wo 17,4 Prozent unter der Einkommensschwelle leben, ab der die Wissenschaftler von Armutsgefährdung sprechen. »Im Osten ist die Kinderarmut nicht nur verbreiteter, sondern auch mit größeren Entbehrungen verbunden als im Westen«, teilte WSI-Sozialexperte Eric Seils mit. Der oft vorhandene Preisunterschied gegenüber dem Westen reiche offenbar nicht aus, um die niedrigeren Einkommen im Osten auszugleichen. Doch auch im Westen gibt es nicht wenige Regionen, in denen junge Menschen in wachsendem Maße vom sozialen Leben ausgegrenzt werden.
Am höchsten ist der Anteil von Armut bedrohter Kinder in Bremen (33,7 Prozent), nur knapp gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (33,5 Prozent). Die niedrigste Quote hat die Oberpfalz (9,9 Prozent). Anders sieht es in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens aus. Überdurchschnittlich hoch fällt dort die Quote aus, mit steigender Tendenz.
Die WSI-Forscher fordern einen deutlichen Anstieg der Reallöhne in den niedrigen Lohnsegmenten. Ob sich etwas an der Kinderarmut ändert, ist jedoch fraglich. »Maßnahmen, die die Lebenssituation von Kindern und ihren Familien verbessern, sucht man leider auch bei der neuen schwarz-roten Regierung vergebens. Kinderarmut wird nicht einmal als Problem benannt«, kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der Linke-Fraktion, Diana Golze, am Donnerstag.

quelle http://www.jungewelt.de/2014/01-10/053.php

http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/kinderarmut-deutschland-wird-realitaet-vorbei-regiert/

und http://www.neues-deutschland.de/artikel/920880.mit-steuererhoehungen-gegen-kinderarmut.html

Kinderarmut in Deutschland http://www.boeckler.de/43707_45146.htm

_

Gregor Gysi, DIE LINKE

14.01.2014 – Pressestatement vor der Fraktionssitzung: Die ganze Argumentation zur Terrorismusbekänmpfung ist völlig abwegig. Wir haben hier nicht Millionen Terroristinnen und Terroristen. Die Pläne für eine sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung müssen ein für allemal begraben werden. / Kinderarmut ist Ausdruck von Elternarmut. / Wir sind eine Partei, die die europäische Idee will und verteidigt. / Oppositionsrechte sind nicht Rechte der LINKEN oder der Grünen, sondern gesellschaftliche Rechte.

_

2 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

Verachtung, Ausgrenzung, Gewalt

Verachtung, Ausgrenzung, Gewalt

Obdachlose und Mehrheitsgesellschaft

Von Markus Bernhardt

Die Verachtung, die Obdachlosen und sozial Deklassierten vielerorts entgegenschlägt, ist auch bei der sogenannten politischen Mitte heimisch. Es ist ein Verdienst des Historikers Lucius Teidelbaum, daran in seinem Buch »Obdachlosenhaß und Sozialdarwinismus« zu erinnern. Der Autor gibt einen kompakten Überblick über die Verfolgung Obdachloser und benennt die Motivation der Täter, die sich auf die Suche nach »Pennern« und »Assis« – so die gängigsten Haß- und Diffamierungsbezeichnungen – machen, um diese zu »klatschen«. Tatsächlich werden die marginalisierten Wohnungslosen, die faktisch über keine Lobby verfügen, oft Opfer von Ausgrenzung und nicht selten von Gewalt, die meist von jungen Männern ausgeht. Allein von 1989 bis 2009 wurden – Angaben der »Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe« (BAGW) zufolge – insgesamt 167 Menschen von Tätern, die nicht selbst obdachlos waren, umgebracht. Obwohl diese Ziffer durch Statistiken auch anderer Organisationen bestätigt wird, tauchen Wohnungslose nur selten in den Polizeidatensätzen über Opfer rechter Gewalt auf. Auch vor Gericht wird der oft vorhandene neofaschistische Hintergrund vieler Täter ausgespart. Zum Verhalten der sogenannten Mitte konstatierte der Erziehungswissenschaftler Wilhelm Heitmeyer in einem Interview: »Die Besserverdienenden setzen ganz selbstverständlich auf Leistungsgerechtigkeit, und bei dieser Gruppe funktioniert entsprechend das Muster der Abwertung von Menschen, wenn eine geforderte Leistung nicht erbracht wird oder nur vermeintlich nicht erbracht wird«. Teidelbaum plädiert dafür, Obdachlose als eigene Gruppe von Opfern rechter Gewalt in den Polizeistatistiken zu führen. Ungewohnt seltene und zugleich erfrischende Kritik übt der Autor an der politischen Linken, die sogenannte soziale Randgruppen zwar nicht offen anfeinde, sie jedoch ignoriere. Kritisch anzumerken ist, daß er auf nur knapp eineinhalb Seiten versucht nachzuweisen, daß es auch »Sozialdarwinismus in der DDR« gegeben habe. Wäre das ausführlicher ausgefallen und mit mehr Hintergrundinformationen versehen, wäre sein Versuch deutlich glaubwürdiger.

Lucius Teidelbaum:
Obdachlosenhaß und Sozialdarwinismus.
Unrast, Münster 2013, 80 Seiten, 7,80 Euro

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter AKTUELLES, Deutschland

Update: “Freibeuter des Atlantik” – TTIP STOPPEN

Freihandelsabkommen TTIP Eine wirtschaftliche NATO

http://stopttip.wordpress.com/
http://blog.attac.de/ttip-worum-geht-es/
http://brunokramm.wordpress.com/2013/10/14/was-ist-taftattip/

quelle antikrieg tv

blogbeiträge https://mantovan9.wordpress.com/2014/01/16/freibeuter-des-atlantik-ttip-stoppen/

bitte weitersagen –

Hinterlasse einen Kommentar

2014/01/19 · 10:36