Recht auf Wohnung – Schluss mit Obdachlosigkeit.

ein recht auf leben!

Recht auf Wohnung – Schluss mit Obdachlosigkeit.

Der Deutsche Bundestag möge Stellung beziehen und in folgender Sache beschließen:

Jeder Bewohner Deutschlands hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die 631 Abgeordneten im Deutschen Bundestag auf, über den Anspruch auf eine angemessene Wohnung für alle Bewohner in Deutschland zu entscheiden.
Wir fordern die Fraktionsführungen von CDU/CSU, SPD, Linke und Grüne auf die 631 Volksvertreter und Repräsentanten aus allen Wahlkreisen und Bundesländern unabhängig und frei, nach ihrem Gewissen wie folgend abzustimmen:

JA, NEIN, ENTHALTUNG..

Begründung:

Als Aktivist, Betroffener, Blogger und Lobbyist für obdachlose und suchtkranke Menschen in Deutschland fordere ich, zur Überwindung von Obdachlosigkeit in Deutschland, die Übernahme des Artikel 106 (1) der Verfassung des Freistaat Bayern für alle weiteren 15 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland.
QUELLE: Auszug aus der Verfassung des Freistaates Bayern. in der gültigen Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1998. Art. 106 (1) Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.

In Deutschland leben schätzungsweise 400 000 Menschen ohne eigenen Wohnraum. Zum Teil in Notunterkünften, Wohnheimen, Betreuten Wohnprojekten oder bei Bekannten und Freunden. (Flüchtlinge nicht einbezogen!). Die Zahl der Menschen die direkt auf der Straße leben (Volksmund: Auf Platte) liegt bei weiteren geschätzten 40 000 Personen. Eine genaue Statistik der Wohnungslosen in Deutschland gibt es nicht, da viele Städte, Kreise und Kommunen hierzu eine Auskunft verweigern oder keine Statistik führen können oder wollen? Desweiteren ist eine genaue Statistik nur schwer zu berechnen, da nicht nur in der Wohnungslosenhilfe obdachlose Personen betreut werden, sondern auch in der Jugendhilfe, Seniorenhilfe und in den Einrichtungen der Suchthilfe für Suchtkranke.

Etwa ein Drittel der Betroffenen sind Frauen und jugendliche Mädchen, und gelten daher als zurecht besonders gefährdet. Viele Jugendliche Obdachlose landen in der Prostitution oder in der Punker-Szene.
Hintergrund sind meistens familiäre Konflikte, soziale Probleme im Umfeld, sexueller Missbrauch oder psychische Erkrankungen. Häufig sind Alkohol- und Drogenmissbrauch die üblichen Begleiterscheinungen von Obdachlosigkeit. Gewalt, Diebstahl und Missbrauch ist in der Szene trauriger Alltag. Schuld ist das ungeschützte und rechtlose Leben in der Öffentlichkeit – ein Leben ohne Würde und ohne ein gesichertes Rückzugsfeld, wie eine Wohnung.

Ich, Helmut Richard Brox, fordere zur Überwindung von Obdachlosigkeit die Bundesrepublik Deutschland auf, per Gesetz das Recht auf Wohnung in allen 16 Bundesländern getreu dem Vorbild von Bayern festzusetzen. Ich fordere einen angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für alle in Deutschland lebenden Personen.
Geben Sie der Armut in Deutschland keine Chance noch mehr Menschen in Not und Elend zu stürzen. Helfen Sie Obdachlosigkeit zu beenden und zeigen Sie ein Herz mit Ihrer Stimmabgabe.
WOHNRAUM FÜR ALLE – STATT ARMUT UND OBDACHLOSIGKEIT.
Vielen Dank für Ihre Solidarität, für Ihre Unterschrift. Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie ausführlich in den drei Links darunter.

www.kunst-hilft-geben.de/
www.ohnewohnung-wasnun.de/
www.suchthilfe-deutschland.de/

WICHTIGER HINWEIS !!!
Liebe Unterzeichnerinnen, liebe Unterzeichner,
ihre Unterschrift ist nur gültig wenn Sie anschließend in ihrem Email-Postfach den Bestätigungslink anklicken und damit ihre Email bestätigen. Außerdem müssen die Postleitzahl und die Straße mit Hausnummer übereinstimmen. Nur wenn das Eine erledigt wurde und das Andere übereinstimmt, ist auch ihre Stimmabgabe offiziell gültig. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen ihr, Helmut Richard Brox.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

 

bitte mitzeichnen und teilen

https://www.openpetition.de/petition/online/recht-auf-wohnung-obdachlosigkeit-in-deutschland-beenden

_

ein beispiel – wie schnell mensch in unseren breiten obdachlos werden kann…

Totalsanktionen verurteilt zu Hunger, Obdachlosigkeit und Tod

7 Kommentare

Eingeordnet unter AGENDA 2010, AKTUELLES, Deutschland

7 Antworten zu “Recht auf Wohnung – Schluss mit Obdachlosigkeit.

  1. mantovan9

    ich weiß das längst selbst und doch liest sich alles recht schlau, emotionslos und überlegen ?!?
    fakt ist – die menschen sind JETZT obdachlos! hungrig! und frustriert !!!
    sie haben keine zeit zu warten bis intellektuelle sich bewegen und ihre ansprüche in die tat umsetzen…

    jede kleine Bewegung aus diesem elend ist ein schritt nach vorne!!! übrigens der mann – der diese Petition geschrieben hat – ist selbst obdachloser…und für ihn sind seine forderungen keine FLÖHE ?!

    mehr zum Thema
    „Nun wird Ihnen sicher häufig entgegnet, dass Armut in einem reichen Land wie der Bundesrepublik nicht wirklich ein Problem sei, weil niemand verhungere …

    In der Tat erleben wir in den letzten Monaten einen regelrechten »Kampf um die Armut«. Wir mussten uns als »Etikettenschwindler« und »Hochstapler« beschimpfen lassen, die mit ihren Armutsberichten nur noch nerven. Offensichtlich haben wir da einen wunden Punkt getroffen. “
    mehr https://www.jungewelt.de/2015/06-06/011.php

    ich sags mit Sophie scholl – „Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!“

    und hier ist der dialog zu ende!

  2. Bisher wurde noch in keinem bürgerlichen Staat „das Recht auf eine Wohnung“ verankert. – Dies hat auch seine guten Gründe! – Denn in einer kapitalistischen Ökonomie ist nun mal kein Platz für idealistische Moralvorstellungen vorhanden, da die Wohnungsnot für einen funktionierenden Kapitalismus eine schiere Notwendigkeit darstellt:

    „Woher kommt nun die Wohnungsnot? Wie entstand sie? Herr Sax darf als guter Bourgeois nicht wissen, daß sie ein notwendiges Erzeugnis der bürgerlichen Gesellschaftsform ist; daß eine Gesellschaft nicht ohne Wohnungsnot bestehen kann, in der die große arbeitende Masse auf Arbeitslohn, also auf die zu ihrer Existenz und Fortpflanzung notwendige Summe von Lebensmitteln, ausschließlich angewiesen ist; in der fortwährend neue Verbesserungen der Maschinerie usw. Massen von Arbeitern außer Arbeit setzen; in der heftige, regelmäßig wiederkehrende industrielle Schwankungen einerseits das Vorhandensein einer zahlreichen Reservearmee von unbeschäftigten Arbeitern bedingen, andrerseits zeitweilig die große Masse der Arbeiter arbeitslos auf die Straße treiben; in der Arbeiter massenhaft in den großen Städten zusammengedrängt werden, und zwar rascher, als unter den bestehenden Verhältnissen Wohnungen für sie entstehn, in der also für die infamsten Schweineställe sich immer Mieter finden müssen; in der endlich der Hausbesitzer, in seiner Eigenschaft als Kapitalist, nicht nur das Recht, sondern, vermöge der Konkurrenz, auch gewissermaßen die Pflicht hat, aus seinem Hauseigentum rücksichtslos die höchsten Mietpreise herauszuschlagen. In einer solchen Gesellschaft ist die Wohnungsnot kein Zufall, sie ist eine notwendige Institution, sie kann mitsamt ihren Rückwirkungen auf die Gesundheit usw. nur beseitigt werden, wenn die ganze Gesellschaftsordnung, der sie entspringt, von Grund aus umgewälzt wird.

    http://www.mlwerke.de/me/me18/me18_209.htm#Kap_II

    Es hat eben keinen Sinn, den Kapitalismus andauernd humaner gestalten zu wollen. Und dies nicht nur deswegen, weil es dann umso schwerer würde diesen abzuschaffen.

    Es ist auch für die von diesem Schicksal Betroffenen keineswegs zuträglich, ihnen andauernd einen neuen Floh ins Ohr zu setzen, sondern man sollte ihnen vielmehr erklären, dass ihre Existenznöte nur mit der Überwindung des Kapitalismus für immer verschwinden.

  3. Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Ehe Obdachlose eine Wohnung erhalten, werden diese eher an Asylanten vergeben.

  4. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:


    Glück, Auf, meine Heimat!

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s