Führungskongress 2016 der Bundesagentur für Arbeit

altonabloggt

Stuhlkreis

Kommentar

Als größter Arbeitgeber im öffentlichen Dienst mit rund 100.000 Mitarbeitern darf auch ein jährlicher Führungskongress der Bundesagentur für Arbeit nicht fehlen. Führungskräfte brauchen Ventile und Selbstbestätigung. Ein quasi bürokratischer Mechanismus, der die Selbstbeweihräucherung am Leben hält. Ausnahmen bestätigen die Regel. Als im Januar diesen Jahres ein Stuhlkreis mit rund 350 Führungskräften der Bundesagentur für Arbeit in Bonn stattfand, nutzte man das Netzwerk für weitere Vorträge von Google, Lufthansa, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden sowie Arbeitsmarktexperten aus Tirol und Belgien. Selbstverständlich durften Reden des Vorstandes, des Verwaltungsrates und der Ministerin nicht fehlen. Mensch und Arbeit zusammenbringen, die Digitalisierung auf den Menschen herunterbrechen, die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt integrieren und die Weichen für die künftige Arbeit der Bundesagentur für Arbeit zukunftsvisionär zu gestalten sind Herausforderungen, denen sich – hier mehrheitlich – Männer stellten. Mehr und mehr wurde deutlich, dass es hier nicht um eine kurzes Tête-à-tête geht, sondern um 48 Stunden…

Ursprünglichen Post anzeigen 857 weitere Wörter

Ein Kommentar

Eingeordnet unter AKTUELLES

Eine Antwort zu “Führungskongress 2016 der Bundesagentur für Arbeit

  1. ‚Wenn du nicht weiter weist, dann gründe einen Arbeitskreis‘ – das sieht eher nach einem Treffen der (noch) anonymen Verbrecher gegen Menschenrechte aus, die sich so gegenseitig Mut machen (Pfeifen im Walde) und erklären, dass alles legal ist (anhand der Gesetze vor dem 08/05/1945 – wir warten immer noch auf Antwort der ReGIERung, auch des GRÜNEN MP Kretschmann, wo der Entzug von Essen, damit Recht auf Leben in den Menschenrechten definiert ist).
    Wo bleibt die Aufstellung der Kosten? Gab es auch ein Unterhaltungsprogramm, wie bei Hartz und seinen Betriebsräten auch?
    Wo sind die (Erfolgs)Zahlen bei Arbeitsvermittlung in Arbeit von der man auch leben und seine Familie versorgen kann? Wir erinnern uns an das 1. treffen mit einem JC Geschäftsführer 2007 der ganz stolz berichtete dass sein JC zu den erfolgreichsten in Deppenland bei der Arbeitsvermittlung gehört. Wir waren deswegen weder beeindruckt noch unterwürfig, sondern haben schlicht gefragt ‚Wie hoch ist ihre Quote?‘ – eine normale Frage in der Wirtschaft, doch hier musste man die mehrfach wiederholen, bis er endlich und beleidigt ‚15% (fünfzehn)‘ sagte. Ein lächerliches Ergebnis! Auf die Frage ‚Wie viele können ohne Aufstockung vom Gehalt leben, wie viele wurden ohne Zuschüsse vermittelt, wie viele arbeiten unbefristet,….‘ hat er auf TILT geschaltet und es sah aus als stiegen kleine Rauchwölkchen aus der durchgebrannten Elektronik ziwschen seinen Haaren auf🙂

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s