Monatsarchiv: April 2016

Das Bundesministerium für Arbeit entschuldigt sich

Deutschland sagt Sorry

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will den Verliererinnen und Verlierern der Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 Dank und Entschuldigung aussprechen.

YouTube Alex Busch

links zum Thema

Deutschland sagt Sorry!

Gauck sagt „Sorry“ – jetzt ist alles wieder gut!

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/133086/gauck-sagt-sorry-jetzt-ist-alles-wieder-gut

überrraschung nachgetragen http://www.mimikama.at/allgemein/deutschland-sagt-sorry-die-hintergrnde/

uups realsatire 😉 oder?

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Die Verachtung der Scheinheiligen

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Prekariat auf Abwegen

von Hans-Dieter Rieveler

Warum wenden sich so viele Arbeitslose und Geringverdiener ausgerechnet der neoliberalen AfD zu? Diese Frage beschäftigt kurioserweise vor allem die Vertreter von Parteien, die selbst neoliberale Politik betreiben. Ihre unausgesprochene Antwort lautet: Weil die „sozial Schwachen“ zu dämlich sind, die Komplexität alternativloser Politik zu begreifen. Gegenfrage: Warum sollten die Prekarier Parteien wählen, von denen sie bereits wissen, dass diese sie abgeschrieben haben?
Dieser Eindruck mag falsch sein, verwunderlich ist er nicht. Um diese Wahrnehmung nachvollziehen zu können, muss man sich nur Quantität und Qualität öffentlicher Aussagen von Politikern und Journalisten aus dem linken Meinungsspektrum zu Flüchtlingen einerseits und dem einheimischen Prekariat andererseits anschauen. Großen Teilen der – im weitesten Sinne – Linken ist ihre traditionelle Zielgruppe verloren gegangen: aufstiegs- und bildungsorientierte Arbeiter. In ihrer Wahrnehmung besteht die „neue Unterschicht“ überwiegend aus ungebildeten und faulen Arbeitslosen sowie prekär Beschäftigten, deren Arbeitsleistungen am Markt leider nicht viel wert sind. Da kommen die Flüchtlinge als neue Klientel gerade recht.
Vielleicht ist die vielzitierte Aussage der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckhardt zur Flüchtlingswelle: „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt“ auch in diesem Sinne zu verstehen. Die Attribute, die „den Flüchtlingen“ anfangs zugeschrieben wurden, waren durchwegs positiv. Das Attribut mit dem kürzesten Verfallsdatum war „hochgebildet“. Weitgehend unbeschadet gehalten haben sich bis heute: „jung“, „ehrgeizig“, „hochmotiviert“ und „übernormal gesund“ (O-Ton: Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery).
Der Kontrast zu den als ungebildet, unmotiviert, kränklich und zu alt imaginierten Langzeitarbeitslosen könnte kaum größer sein: „sozial Schwache“, deren relative Armut auf ihre eigenen Unzulänglichkeiten zurückzuführen ist, hier; echte Arme, die nur durch äußere Umstände an einer Bilderbuchkarriere gehindert wurden, dort. Endlich haben Göring-Eckhardt, die Sanktionen gegen Arbeitslose einst als „Bewegungsangebot“ bezeichnete, und ihre Gesinnungsgenossen wieder Klienten, die ihren Einsatz verdienen. Zudem wissen sie die Arbeitgeber bei ihrem Einsatz auf ihrer Seite, können diese doch hochmotivierte Mitarbeiter, die auch gerne für Hungerlöhne arbeiten, immer gut gebrauchen.

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Quelle: Telepolis

nachdenkseiten – Anmerkung JK: Eine hervorragende Analyse, die zu Recht darauf hinweist, dass die Flüchtlingspolitik Merkels ein klares innenpolitisches Kalkül beinhaltet, das sehr wohl Flüchtlinge, Erwerbslose und Hartz-IV Bezieher gegen einander ausspielen soll, ganz nach dem Motto „im Vergleich zu den Flüchtlingen geht es euch doch gut“. Und der Beitrag thematisiert zu Recht den verlogenen Humanismus der oberen Mittelschicht, deren Angehörige gerne im Bewusstsein, dass sie mit den Migranten nicht um Arbeitsplätze und Wohnraum konkurrieren müssen, die Willkommenskultur zelebrieren. Dieser Humanismus und Philanthropismus gilt allerdings für das Prekariat im eignen Land nicht. Ein beispielhafter Ausdruck dieser abgrundtiefen Heuchelei ist in der Tat, der im Beitrag zitierte Kommentar, der stellvertretenden Chefredakteurin der „Zeit“, Sabine Rückert. Die Projektion dort ist klar: „Journalist Malik aus Taschkent und seine Frau Nigora, eine Ärztin ….“ Darin sieht man seines Gleichen aus der oberen Mittelschicht, welchen man jede mögliche Empathie und Unterstützung zukommen lässt: „Sprachkurse für alle, Kindergärten, Förderklassen, eine schöne, große Wohnung in einem guten Viertel.“ Was stört es da, dass in Hamburg eine katastrophale Wohnungsnot herrscht und man sich bei der Suche nach einer Bleibe mit 50, 60 oder mehr Bewerbern um eine günstige Wohnung schlagen darf. Natürlich sind das Probleme, die einer stellvertretende Chefredakteurin der „Zeit“, mit einem vermutlich sechsstelligen Jahresgehalt, völlig fremd sind.
In einer anderen „Qualitätszeitung“, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, nach eigener Umschreibung, „die Sonntagszeitung für die Elite“, findet sich in der neusten Ausgabe ein Interview mit Tilo Sarrazin, in welchen dieser unwidersprochen wieder seine rassistische Hetze verbreiten darf. Aber Herr Sarrazin gehört ja nicht zum Pöbel, da darf man dann schon einmal, mit pseudo-wissenschaftlichen Vokabular verbrämten Rassismus verbreiten, vor allem dann, wenn man den Rassismus gleichzeitig mit Sozialdarwinismus würzt und von genetischer Prädisposition und Elitebildung schwafelt. Was man in der oberen Mittelschicht nur zu gerne hört, liefert dies doch Legitimation für die eigene privilegierte gesellschaftliche Position. Wer es nicht geschafft hat, hatte halt einfach schlechte Gene.

aufgelesen http://www.nachdenkseiten.de/?p=33122

 

brandaktuell zum Thema

Hart aber fair: „Wer im Alter mehr haben will, muss heute verzichten“

Hart aber fair „Heute jung, morgen arm – schuften für eine …

 

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Studie: Jeder 5. Suizid durch Arbeitslosigkeit

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von gegenhartz.de

Jeder fünfte Suizid steht in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit
In Deutschland wurde der Zusammenhang zwischen Suizide, Erwerbslosigkeit und Hartz IV bislang kaum untersucht. Nun haben Forscher der Universität Zürich eine Studie erstellt, die sich die Situation in 63 Ländern genauer anschaute. Jährlich nehmen sich rund 45’000 Menschen das Leben, weil sie keine Arbeit haben oder jemand in ihrem Umfeld von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Die Untersuchung zeigt, dass die Zahl aller Suizide, die in der Finanzkrise im Jahr 2008 direkt oder indirekt mit der Arbeitslosenrate im Zusammenhang standen, neunmal so hoch ist wie bislang angenommen.

Arbeitslosigkeit kann Menschen in den Suizid treiben. Dass die existentielle Bedeutung von Arbeitslosigkeit für die Gesundheit gross ist und der (drohende) Verlust einer Arbeitsstelle sowie lange Arbeitslosigkeit eine ernste Situation für die Betroffenen und deren Angehörige darstellt, haben zahlreiche Studien nachgewiesen. Die Debatte über den traurigen Zusammenhang wurde durch die ökonomische Krise und die nachfolgende Sparpolitik vieler Länder im Jahr 2008 neu entfacht. Während viele Untersuchungen lediglich Krisenjahre und oft nur einzelne geographische Regionen einbezogen, können jetzt Carlos Nordt, Ingeborg Warnke, Erich Seifritz und Wolfram Kawohl von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich erstmals ein Bild über vier Weltregionen für die Zeit von 2000 bis 2011 zeichnen. Mit folgendem Schluss: «Pro Jahr steht weltweit etwa jeder fünfte Suizid direkt oder indirekt mit Arbeitslosigkeit in Verbindung», sagt Erstautor Carlos Nordt. Die Studie ist nun in der Zeitschrift «The Lancet Psychiatry» online publiziert.

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http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/studie-jeder-5-suizid-durch-arbeitslosigkeit-90016608.php

empfehle Hartz IV – ALG II » Hartz IV News

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epilog:  postum – fabian rappel

fabian rappel  https://dieopferderagenda2010.wordpress.com/2009/10/31/fabian-rappel-ainach/

blogbeiträge zum Thema

https://mantovan9.wordpress.com/?s=selbstmord+hartz+iv+

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Obdachlos in Berlin

der futterneid der eliten aus wirtschaft und politik ist grenzenlos?

vorhang auf!

Obdachlose in Berlin

Im Ministerium stört man sich an Zelten

Gegenüber dem Bildungsministerium campen seit Jahren Obdachlose. Nun müssen sie weichen – es gab Beschwerden.
die eliten aus wirtschaft und politik gönnen den menschen selbst ihren abfall nicht mehr

….

Nur noch bis zu diesem Donnerstag hat die Gruppe Zeit, ihre Zelte abzubauen. Am Montag kam die Ansage vom Ordnungsamt des Bezirks Mitte, die Fläche zu räumen. „Grundsätzlich ist das Zelten in Grünanlagen nicht erlaubt“, erklärte Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) auf Nachfrage; deshalb sei die Räumung angeordnet worden.

Doch es ist fraglich, ob das Ordnungsamt von sich aus tätig geworden wäre. Der taz liegen Informationen vor, wonach eine Beschwerde über die campierenden Frauen und Männer aus dem Haus des Bundesbildungsministeriums kam. Es liegt dem Camp direkt gegenüber.


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http://www.taz.de/!5297952/

 

empfehle –

beim nächsten mal sollten die zelte vorm kanzleramt stehen!

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links zum thema

mini slums http://www.news.de/panorama/855637071/obdachlos-im-regierungsviertel-mini-slums-mitten-in-berlin/1/

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bilanz-von-caritas-drk-und-diakonie-mehr-obdachlose-als-je-zuvor-bei-kaeltehilfe/13385318.html

aktuell asternweg
https://mantovan9.wordpress.com/2016/04/22/hilfe-fuer-den-asternweg/

ursache und Wirkung – die gestrandeten 

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epilog – es kommt der tag der abrechnung!

“Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.”
Jean Paul Sartre

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Hilfe für den Asternweg!

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von asternweg ev

Derzeit wohnen die Menschen (alt, jung, Kinder, Babys, etc.) ohne eigene Bäder und ohne Warmwasseranschlüsse in 299 Schlichtwohnungen aufgeteilt in 11 großen Wohnblöcken im Asternweg, Geranienweg und der Slevogtstraße in Kaiserslautern. Die Wohnungen sind verschimmelt und haben keine Heizung noch sind sie Wärmeisoliert. Das große Ziel ist es, diese menschenunwürdige Lebenssituation zu verbessern indem wir Block für Block sanieren und somit für ein „normales“ Leben zu sorgen.

Dieses Ziel können wir mit ca. 7.000.000 € erreichen. Hierfür haben wir einen Spendenmarathon ins Leben gerufen.

Die Stadt selbst hat leider nicht die finanziellen Mittel und hat einer Sanierung innerhalb der nächsten 20 Jahre zugestimmt. Jetzt sind wir Bürger gefragt, um die Sanierung wesentlich schneller voranzutreiben.

Die Bewohner freuen sich auf den Start der Sanierung und sind schon jetzt bereit selbst mit anzupacken.
Wir würden uns daher sehr darüber freuen, wenn Du uns in unserem Vorhaben unterstützt!

Hier kannst du deinen Teil dazu beitragen.

http://www.asternweg.org/start

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mehr zum Thema

Asternweg e.V. sagt danke!
Hurra! Wir sanieren den Kalkofen! Helfe jetzt mit!

mehr erfahren

Die Dokumentation „Asternweg – Eine Straße ohne Ausweg“ (2015)

http://www.vox.de/cms/die-dokumentation-asternweg-eine-strasse-ohne-ausweg-2015-2231755.html

video http://www.tvnow.de/vox/dokumentationen-und-reportagen/asternweg-ein-jahr-danach/player

YouTube asternweg ev

links zum Thema

Hilfe für den Asternweg – Gemeinsam stark sein – Facebook

Asternweg Asternweg – Eine Straße ohne Ausweg — der …

Kalkofen (Kaiserslautern) – Wikipedia

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epilog –

„Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.“
Jean Paul Sartre

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Behördenpost für einen Toten

dies ist keine satire – vorhang auf!

Bremer Behörde schickt Post an einen Toten – WeserReport …

YouTube Dresdner Sozialwacht

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epilog – Bürokratie,  „dort steht der Verstand erst stramm und zweitens still“..

Cartoon: Der Nächste bitte! (medium) by Kostas Koufogiorgos tagged bürokratie,beamte,bürokratie,beamte,beamter,beamtentum,amt,ämter,monotonie,routine,gleichgültigkeit,apathie,teilnahmslos,engstirnig,sinnlosigkeit,wahnsinn,willkür,abstempeln,stempel,schubladendenken,einstufen,statistik,zahlen,praxis,theorie

von erich kästner

Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!
Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn
in den Büros, als wären es Kasernen.

Dort wachsen unterm Schlips Gefreitenknöpfe.
Und unsichtbare Helme trägt man dort.
Gesichter hat man dort, doch keine Köpfe.
Und wer zu Bett geht, pflanzt sich auch schon fort!

Wenn dort ein Vorgesetzter etwas will
– und es ist sein Beruf etwas zu wollen –
steht der Verstand erst stramm und zweitens still.
Die Augen rechts! Und mit dem Rückgrat rollen!

Die Kinder kommen dort mit kleinen Sporen
und mit gezognem Scheitel auf die Welt.
Dort wird man nicht als Zivilist geboren.
Dort wird befördert, wer die Schnauze hält.

Kennst Du das Land? Es könnte glücklich sein.
Es könnte glücklich sein und glücklich machen?
Dort gibt es Äcker, Kohle, Stahl und Stein
und Fleiß und Kraft und andre schöne Sachen.

Selbst Geist und Güte gibt’s dort dann und wann!
Und wahres Heldentum. Doch nicht bei vielen.
Dort steckt ein Kind in jedem zweiten Mann.
Das will mit Bleisoldaten spielen.

Dort reift die Freiheit nicht. Dort bleibt sie grün.
Was man auch baut – es werden stets Kasernen.
Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!

cartoon Kostas Koufogiorgos

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Die geplanten Hartz IV Änderungen in der Übersicht

Neuntes Gesetz zur Änderung des SGB II

von gegenhartz.de

Mit dem „Neunten Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch“ (Hartz IV) sind wieder einmal umfangreiche Änderungen des SGB II geplant. Wann diese Änderungen im Bundestag erstmals beraten werden, ist unbekannt. Nach dem ursprüglichen Plan sollten diese Änderungen schon am 1. April 2015 in Kraft treten. Wo die Ursachen und Gründe für die Verzögerungen liegen, ist ebenfalls unbekannt.

mehr Die geplanten Hartz IV Änderungen in der Übersicht

empfehle Hartz IV – ALG II » Hartz IV News

YouTube Dresdner Sozialwacht

 

blogbeiträge zum Thema

https://mantovan9.wordpress.com/?s=hartz+iv+

https://mantovan9.wordpress.com/?s=agenda+2010

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