#Manchester – „Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten“

Obdachloser Helfer in Manchester wird mit Wohnung belohnt

Ein Obdachloser war nach dem Anschlag in Manchester den Opfern zur Hilfe geeilt – jetzt wird ihm selbst geholfen. Der Miteigentümer des Londoner Premier-League-Clubs West Ham United, David Sullivan, und dessen Sohn Dave wollen dem Helfer für ein halbes Jahr eine Wohnung finanzieren. Das teilte der Verein am Mittwochabend auf seiner Internetseite mit.

Der Obdachlose Stephen Jones hatte sich demnach zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe der Arena aufgehalten. Er sei herbeigeeilt und habe sich um Kinder gekümmert, die bei dem Konzert anwesend waren. Berichte über seinen Einsatz hatten die Sullivans berührt.

„Steve war nur einer von hunderten Menschen, die nicht an ihre eigene Sicherheit gedacht haben, sondern anderen zur Hilfe geeilt sind. Wir waren beide von seiner Geschichte berührt“, sagte Vater Sullivan. Sein Sohn hatte Jones mithilfe von Twitter ausfindig gemacht. Die beiden Männer wollen den Obdachlosen nun auch bei der Suche nach einer Arbeit unterstützen. Auf der Crowdfunding-Seite „Just Giving“ sind unterdessen schon knapp 30.000 Pfund (34.700 Euro) an Spenden für Stephen Jones eingegangen. (dpa/rt deutsch)

quelle https://deutsch.rt.com/newsticker/51211-obdachloser-helfer-in-manchester-wird/

mehr Die Helden von Manchester: Obdachlose retten Kinder nach … – Web.de

Überschrift von Nicolas Boileau-Despréaux

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES

2 Antworten zu “#Manchester – „Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten“

  1. mantovan9

    hallo sischramme, ganz meine meinung!

  2. Eine wirkliche Hilfe und Anerkennung wäre eine Wohnung bezahlt auf Lebenszeit und eine Festanstellung mit gutem Lohn. Nur ein halbes Jahr wird dazu führen, dass der Obdachlose im Winter wieder Obdachlos werden wird und womöglich erfriert.
    Deutlich wird das ganze Ausmaß an neoliberaler Politik in Großbritannien, dass Wohnen und eine Erwerbsarbeitsstelle zur Seltenheit gehört. Der Club könnte ein ganzes Stadtviertel aus der Armut befreien. Aber dafür gibt es keine ausreichend hohe Rendite und saftige Steuerabschreibungen. Aber so sonnen sich diese „Helfer“ eines Obdachlosen in seinem Lichte.
    Der einzige Held, der Obdachlose wurde nur zu einem Helden, weil das abartige Neoliberale System, ihn wie andere hundert Tausend von Menschen abgeschrieben und zum Dahinvegitieren bis in den Tod verurteilt hat und Terror in all seinen Menschen feindlichen überhaupt erst ermöglicht und fördert.

    Wie lange wird es dauern, bis es alle wieder vergessen haben und der gesellschaftlich Akzeptierte auf Zeit wieder in die Gosse der Endzeitkapitalisten geschubst wird?

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