Monatsarchiv: November 2017

Bürokratie -> „Ein gigantischer Mechanismus, der von Zwergen bedient wird“

deutsche bürokratie -> „helden“ vor dem herrn -> 85jährigen demenzkranken mann ausspionieren und mit geldstrafe torpedieren?? das schaffen sie noch 😦

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Textbeitrag zum Thema

Ordnungsamt Düsseldorf– 85-Jähriger soll Strafe zahlen, weil er sich ausruhte

In einem Schreiben hat das Ordnungsamt Düsseldorf einen 85-Jährigen dazu aufgefordert, eine Geldstrafe zu zahlen. Dem Senior wird vorgeworfen, sich an einer Haltestelle ausgeruht zu haben. Das sei nicht der „Zweckbestimmung entsprechend“.

http://www.paz-online.de/Nachrichten/Panorama/85-Jaehriger-soll-Strafe-zahlen-weil-er-sich-ausruhte

und

kopfgeld? -> „78-Jährige braucht zu lange, um Ticket zu finden und bekommt 60-Euro-Strafe aufgebrummt“

http://www.focus.de/regional/muenchen/aufruhr-in-muenchen-78-jaehrige-braucht-zu-lange-um-ticket-zu-finden-und-bekommt-60-euro-strafe-aufgebrummt_id_7885289.html

 

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Überschrift -> Honoré de Balzac

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Neoliberalismus tötet

 

Was steht philosophisch/geistig hinter dem Neoliberalismus?

Es ist im Kern Sozialdarwinismus, ja fast
eine Religion der ganz speziellen Art:
wirtschaftlicher Erfolg wird als sichtbarer
(realer, also quasi biologischer) Ausweis
der Zugehörigkeit eines Individuums zu
einer intelligenten Leistungselite verstanden.
Diese Elite definiert sich weder aus
ständischer Herkunft (wie der Adel)
noch ethnisch noch national noch
religiös. Insofern passt Multikulturalismus
sehr gut dazu, weswegen Neoliberalismus
in Zeiten von Clinton, Blair und Schröder
problemlos auf die linke Seite umhüpfen
konnte.

Zugleich ist er aber Lichtjahre vom
menschheitlichen Brüderlichkeitsideal
entfernt.
Der Mensch, der nicht zur Elite gehört
(die durch Superreichtum, ersatzweise
auch Nobelpreis, Promistatus oder
Kunstrenommée bewiesen wird), wird
sozialdarwinistisch als Evolutionsmüll
betrachtet, der beliebig ausbeutbar und
drangsalierbar, weil letztlich wertlos,
d.h. überflüssig ist.
Kein Zufall, dass man diese dann
„Modernisierungsverlierer“ nennt.

In dieser inhumanen Verachtung der
Nicht-so-Seienden, die wie ein religiöses,
rassistisches oder nationales Überlegen-
heitsdenken auftritt, treffen Friedrich Hayek,
Ernst Häckel und Ayn Rand perfekt
aufeinander.

Theologisch (und zynisch) gesagt, besteht
ein „Neue Bund“ zwischen Gott und seinem
„Neuen Volk“ (der reichen Leistungselite).
Es ist letztlich egal, ob das Mitglied dieses
„Neuen Gottesvolks“ weiß oder schwarz,
Jude oder Deutscher oder Moslem oder
Homosexueller oder Transgender ist -> nur
arm darf er auf keinen Fall sein!

„Macht euch die Erde untertan!“ ruft Gott
seinem „Neuen Volk“ zu – und genau das
tun sie: der ganze Planet wird behandelt
wie eine Kolonie, deren Schätze man sich
beliebig aneignen kann, deren Früchte man
in Oasen (Steuer-, Regulations- und Luxus-
oasen) genießt (erinnert sei an den Film
„Elysium“), und die Nicht-Elite-Bewohner
(auch die des eigenen Landes!) wie
Kolonialvölker, die niedergehalten und
zur Arbeitsausbeutung gepresst werden
müssen.

Nicht nur für Brüderlichkeit, auch für
Demokratie ist in diesem Denken kein
Platz.

Logisch hat Hayek (aufbauend auf Walter
Lippman) für diesen modernen globalen
Kolonialismus als zentral die Rolle der
Propagande gesehen, die durch Wissen-
schaft und Massenmedien ausgeübt wird,
und deren Aufgabe die „Lenkung der
dummen Massen“, die nichtgewalttätige
Niederhaltung jeder abweichenden Meinung
und Kritik ist.
Erst wenn diese Knechte bei ihrer Aufgabe
versagen, werden die Stiefelknechte in
Marsch gesetzt.

Wer diese Ideologie (ich nenne es Religion)
verstanden hat, der versteht auf einmal sehr,
sehr viel. -> (derdickemax)

aufgelesen unterm beitrag
https://www.heise.de/tp/features/Die-transnationalen-Machteliten-haben-sowohl-kosmopolitische-als-auch-neo-nationalistische-Kraefte-3896376.html

links zum Thema

jean ziegler -> nein zum kapitalismus
https://www.youtube.com/watch?v=oWh5JVfauwY

KenFM im Gespräch mit: Jean Ziegler
https://www.youtube.com/watch?v=snb9zdcJx60

brandaktuell 10.11.2017: Ignorierte Katastrophe (Tageszeitung junge Welt)

 

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„Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt“

Geheimsache Tiertransporte – zdf

Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs.

doku Geheimsache Tiertransporte – Wenn Gesetze nicht schützen … – ZDF

youtube Die Veguerilla

überschrift Christian Morgenstern

 

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Front News: Arme Eltern, arme Kinder!

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Ohne Chance geboren

Studie: Wer arm aufwächst, kann kaum auf besseres Leben hoffen. Erwerbslose, Migranten, Alleinerziehende, Kinderreiche besonders betroffen

Von Susan Bonath
Wie wenig der Gesetzgeber Minderjährige und junge Erwachsene im Hartz-IV-System tatsächlich schützt, zeigt zum Beispiel eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das Onlineportal O-Ton Arbeitsmarkt vom vergangenen November. Danach lebten im Jahr 2015 bei einem Drittel aller sanktionierten Hartz-IV-Bezieher Kinder im Haushalt, rund 30 Prozent davon waren alleinerziehend. In jedem Monat des Jahres hatten Jobcenter im Schnitt 2.600 Eltern, davon 220 Alleinerziehende, sogar vollständig sanktioniert. Das heißt: Die Familien mussten mindestens drei Monate lang von Lebensmittelgutscheinen existieren.

Doch auch vor den Minderjährigen selbst machen Jobcenter nicht halt. Wer das 15. Lebensjahr vollendet und die Schule bereits verlassen hat, muss laut Gesetzgeber dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Hält er dabei eine Regel nicht ein, droht ihm umgehend eine 100-Prozent-Sanktion. Nach jW vorliegenden BA-Zahlen waren im vergangenen Jahr monatlich rund 2.300 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 und 6.600 Volljährige unter 20 Jahren von einer drakonischen Hartz-IV-Strafe betroffen.

ganzen beitrag lesen

https://www.jungewelt.de/artikel/320599.ohne-chance-geboren.html

und  Sperrmüll für die Armen

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links zum Thema

21 Prozent der Kinder leben dauerhaft in Armut

Kinderarmut Niedliche Habenichtse — der Freitag

 

Foto ->Sebastian Willnow

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Bettina Wegner – Kinder (Sind so kleine Hände)

YouTube pielo84

Peter Ustinov -> Kinder brauchen unsere besondere Fürsorge, weil sie unsere Zukunft sind.

 

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Front News: Jobcenter brutal -> Bettler alias „Selbstständiger“ sanktioniert?

aufgelesen -> In Steuerparadiesen verschwinden Milliarden an Schwarzgeldern, und die Vermögenden zahlen dafür keine Steuern und Sozialabgaben, denn da wird ja nichts kontrolliert!

Aber von einem Bettler mit Hartz IV-Bezug erwartet man die komplette Buchführung aus „selbständiger Arbeit“, da betteln als Beruf gelten soll???

ARMES DEUTSCHLAND!

 

links zum Thema

Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt – Ruhr Nachrichten

Fotomontage -> Politik und Zeitgeschehen

 

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Wohnungslos! Obdachlos! Schutzlos! Immer mehr Menschen sind betroffen

 

vorweg -> BAG Wohnungslosenhilfe: 860.000 Menschen in 2016 ohne Wohnung

Prognose: 1,2 Millionen Wohnungslose bis 2018. Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat heute ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt: In 2016 waren demnach ca. 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung – seit 2014 ist dies ein Anstieg um ca. 150 %.

Die BAG W prognostiziert von 2017 bis 2018 einen weiteren Zuwachs um ca. 350.000 auf dann ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Das wäre eine weitere Steigerung um ca. 40%.

Daher appellieren wir an die Bundesregierung: Sofortmaßnahmen für die am Wohnungsmarkt besonders Benachteiligten!

„Der Bund muss deutlich mehr Verantwortung in der Wohnungspolitik übernehmen, vor allem auch über das Jahr 2019 hinaus“, erklärte Werena Rosenke, stellvertretende Geschäftsführerin der BAG W. Solange stehen bislang den Ländern Kompensationsmittel zur sozialen Wohnraumförderung aus dem Bundeshaushalt zu.

Die Gesamtzahl der Wohnungslosen habe eine neue Dimension erreicht. Ohne massive Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen und ohne spezielle Förderprogramme zur Prävention von Wohnungsverlusten und zur Versorgung der aktuell wohnungslosen Menschen mit eigenem Wohnraum, werde sich die Wohnungslosigkeit in den nächsten Jahren nicht reduzieren lassen.

„Wir als Wohnungslosenhilfe wissen: Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist zwar Voraussetzung für die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit, aber nicht ausreichend: Die Kommunen müssen gezielte Maßnahmen ergreifen, um bereits wohnungslose Haushalte wieder mit eigenen Wohnungen zu versorgen. Quoten für die Vermietung von geförderten Wohnungen an wohnungslose Menschen, aber auch die gezielte Akquirierung von Wohnungsbeständen bei privaten Vermietern und der Wohnungswirtschaft zur Versorgung von Menschen in einer Wohnungsnotfallsituation sind vordringliche Aufgaben“, forderte Rosenke.

Solche Maßnahmen könnten durch entsprechende Förderprogramme des Bundes und der Bundesländer flankiert werden.

Einzelne Maßnahmen könnten von der kommenden Bundesregierung sofort umgesetzt werden: Bei der Mietschuldenübernahme zum Wohnungserhalt sollte auch im SGB II die Möglichkeit einer Leistungsgewährung als Beihilfe vorgesehen werden. Die Kürzungsmöglichkeit der Kosten von Unterkunft und Heizung im Rahmen der Sanktionierung von Pflichtverletzungen im Sinne des SGB II – bei den Unter-25-Jährigen sogar in verschärfter Form möglich – sind ersatzlos zu streichen.

Mit finanzieller Unterstützung des Bundes müssen die Kommunen die ca. 50.000 wohnungslosen Unionsbürger und –bürgerinnen, von denen viele unter elenden Bedingungen ganz ohne Unterkunft auf der Straße leben, menschenwürdig unterbringen und auch die medizinische Versorgung absichern. Die Dienste der Wohnungslosenhilfe dürfen mit diesen Aufgaben nicht alleingelassen werden.

„Die Staatseinnahmen wachsen deutlich. Für die Wahlperiode bis 2021 liegen die Einnahmen um 26 Milliarden € höher als noch im Mai geschätzt. Ein reiches Land wie Deutschland hat also durchaus die Mittel die Wohnungslosigkeit zu bekämpfen“, sagte Rosenke.

Ganzen Beitrag lesen: www.bagw.de/de/neues~147.html

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links zum Thema

Obdachlosigkeit: Falsche Bilder, echtes Leid

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/obdachlosigkeit-wohnungslose-vorurteile-grossstaedte-mietpreise

Ach, Elend kommt von Armut?

http://www.zeit.de/kultur/2017-11/obdachlose-berlin-tiergarten-kaelte-nothilfe-Deutschstunde

Berlin: Immer mehr Obdachlose

https://www.arte.tv/de/videos/079517-000-A/berlin-immer-mehr-obdachlose/

 

Petition für ein Recht auf Notunterkünfte!

„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Mit dieser Petition wollen wir betroffenen Menschen unsere Hand reichen! Mein persönliches Anliegen ist für all jene Notunterkünfte, Nahrung, Hygiene und medizinische Versorgung zu ermöglichen! Solange, bis diese Menschen wieder ein selbstständiges, würdevolles Leben führen können.

Menschen helfen Menschen!

Vorweg, bedanke mich für ihre Unterstützung und hoffe mit ihrer Hilfe, die Not der Wohnungslosen alias Obdachlosen humanitär mit zu gestalten!

Rita Mantovan

 

 

diese Petition geht an den Bundestag in Berlin

https://epetitionen.bundestag.de/epet/peteinreichen/oeffentlich.html

und an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

http://www.strassburg.eu/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte

 

verantwortlich -> Rita Mantovan

 

hier bitte mitzeichnen und teilen!

https://www.openpetition.de/petition/online/wohnungslos-obdachlos-schutzlos-immer-mehr-menschen-sind-betroffen

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NETZFUND! nachgetragen und übernommen -> Ab SOFORT! verlangen wir , dass ALLE Obdachlosen in sämtliche vom Steuerzahler bezahlte und leerstehende ehemalige Asylheime untergebracht werden. Draußen wird es Winter und der Steuerzahler musste die Mieten langfristig sowieso bezahlen. Macht die Heime und Hotels auf und lasst die Menschen dort leben denn Ihr Politiker habt schließlich die langen Mietverträge geschlossen und nun steht alles leer, also macht was vernünftiges, wenigstens einmal in Eurer Amtszeit. Ausreden gibt es diesmal KEINE!

links zum Thema

Leere Flüchtlingsheime ->  Millionenschwere Fehlplanung (?)

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/leere-fluechtlingsheime-100.html

wichtige Daten und Hilfe zum Thema

finden sie hier http://www.bagw.de/de/index/

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an jene Christen der Politik zur erinnerung  „was ihr dem geringsten meiner brüder getan habt, das habt ihr mir getan“

 

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Jobcenter Schnüffelei bei Erwerbslosen und Rechtsauffassung

altonabloggt

Jobcenter schnüffeln gerne mal Erwerbslosen im Internet hinterher. Das ergab u.a. eine Recherche des „Correctiv Netzwerkes“ bereits 2015. Hierbei beriefen sie sich auf ein jährliches Branchentreffen der kommunalen Jobcenter-Chefs in Berlin.

„In einigen Fällen wurden nach der Schnüffelei in sozialen Netzwerken Gelder gestrichen“, so Correctiv.

Die Bundesagentur für Arbeit hat dieses verneint und verbietet eine unkoordinierte Spionage durch die Mitarbeiter. Ich selbst werde immer wieder mit ähnlichen Fällen konfrontiert und weite dieses noch aus. Sind nicht nur soziale Netzwerke betroffen, so gibt es auch Jobcenter-Recherchen auf privaten Webseiten von Erwerbslosen. Gerade hier kommt es dann vor, dass durch die Jobcenter die Vermutung angestellt wird, dass die oder der Betroffene eine selbstständige Tätigkeit ausübe und aufgrund dessen aufgefordert wird einen Nachweis über das Einkommen einer selbstständigen (EKS) Tätigkeit vorzulegen.

Einfach ausgedrückt stellt diese Internetrecherche nichts anderes dar, als dass die Jobcenter ins Blaue hinein Vermutungen aufstellen und Leistungsberechtigte damit konfrontieren…

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