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Vorweihnachtliche Impressionen: Wer arbeitet, geht mitunter in Echtzeit betteln

oh du empathielose „christliche“ weihnachtszeit..

Altersarmut in Deutschland: Rentner werden zu Dauergästen bei Tafeln

Nahezu jeder vierte Tafelbesucher ist im Ruhestand und auf die Essensausgaben angewiesen. Damit hat sich die Zahl der Rentner verdoppelt. Besonders betroffen von der Altersarmut sind Frauen. Eine Lösung hat die Politik bisher nicht parat. Das Thema Rente ist ein Streitthema zwischen Union und SPD.

In Deutschland gibt es über 900 Tafeln. Im Schnitt versorgen diese 1,5 Millionen Menschen pro Woche. Die Empfänger der Hilfsleistungen müssen ihre Bedürftigkeit belegen, beispielsweise durch einen Hartz IV-Bescheid. Die verteilten Waren sind gespendet. Heute ist jeder vierte Tafelbesucher ein Rentner, anders ausgedrückt: 350.000 Menschen.

Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK, beobachtet den Trend der armen Rentner mit großer Sorge, es sei „ein deutliches, sichtbares Signal dafür, dass die Altersarmut auf dem Vormarsch ist. Während Ende 2006 rund 371.000 Renter auf Leistungen für die Grundsicherung angewiesen waren, waren es 2016 bereits 522.492 Menschen im Ruhestand, die auf diese Zusatzleistungen zurückgriffen. Unter Einbeziehung der Erwerbsgeminderten läge die Zahl bei über einer Million.

ganzen beitrag lesen

https://deutsch.rt.com/inland/62577-altersarmut-in-deutschland-mehr-rentner-speisen-bei-tafeln/

und Mehr lesenAltersarmut in Deutschland: Anteil der Neurentner auf Grundsicherung seit 2005 verdoppelt

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links zum thema

Rentner in Not/ZDF  – Doku Junkie 2017 HD

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[Doku] Arm trotz Rente – Niedriglöhne und die Folgen [HD]

aktuell Geringverdienern droht Altersarmut

OECD: Deutschlands Rentnerinnen besonders arm

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nachgeschoben -> Inge Hannemann

Ich finde das so was von verlogen, wenn Parteien und deren Politikerinnen und Politiker scheinbares caritatives tun wollen und einen Tag z.B. bei der „Tafel“ verbringen. Nein, verehrte Politikerinnen und Politiker: Das ist nicht caritativ, sondern eine Belobigung des jetzigen Systems und Beschämung von Menschen, die von Armut betroffen sind. Statt lächelnd in die Kamera für die Medien zu schauen, solltet ihr dieses zementierte Armutsystem abschaffen und für ausreichende Löhne, Sozialleistungen und Renten sorgen. Eigentlich ziemlich einfach, wenn man will. Wenn man nicht will, beruhigt man sein Gewissen mit Besuchen. Schäm!

„Die steigende Armut und auch die damit verbundene Altersarmut ist ein Zeugnis eines sozial schwachen Staates, der sich darauf ausruht und verlässt, dass ehrenamtliche Institutionen, Vereine und MitarbeiterInnen die eigentlichen Aufgaben eines Sozialstaates übernehmen. Das Tafelsystem zementiert die bestehende Armut.“

facebook Inge Hannemann

 

es armutet sehr

 

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WOHLTÄTIGKEIT MIT VERFALLSDATUM

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Die Tafeln – für die Elite der Nächstenliebe?

Die Unterschiede zwischen arm und reich werden immer größer. Fast 16% der Bevölkerung in Deutschland ist armutsgefährdet. Die gemeinnützigen Tafeln sind Organisationen, die essbare aber nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel aus dem Handel Bedürftigen zur Verfügung stellen. Sie wollen die Armut lindern und bekommen immer mehr Zulauf, schließlich dient die freiwillige Mitarbeit einem guten Zweck. Aber die Tafeln setzen vor allem am Symptom an und weniger an der Ursache von Armut. Stefan Selke ist Professor für Soziologie an der Universität Furtwangen und bekannter Tafel-Kritiker. Radio Unerhört sprach mit ihm über die Probleme des „Systems der Tafeln“ und wie die Tafeln möglicherweise reformiert werden können.

QUELLE http://www.freie-radios.net/47592

BLOGBEITRÄGE

DIE TAFELN – WOHLTÄTIGKEIT MIT VERFALLSDATUM

https://mantovan9.wordpress.com/2012/01/22/die-tafeln-wohltatigkeit-mit-verfallsdatum/

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM THEMA

Hartz IV und die Zukunft des Sozialstaates

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36980/1.html

Armut in einem reichen Land

http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=25205&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=a35184baf1

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Weihnachten, was ist das?

Auch wir vom Sozialen Netzwerk “Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau” möchten uns zum Thema Weihnachten äußern.

Da war doch etwas, wir können uns kaum noch erinnern. Ach ja, da gibt es in den Suppenküchen Gänsebraten mit Rotkohl.

Unser Soziales Netzwerk “Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau” lässt Weihnachten ausfallen. Wir wollen nämlich keine Almosen. Außerdem wollen wir keine Geschenke aus der Kleiderkammer.

Wir haben ganz andere Wünsche, wir wollen unsere Menschenwürde zurück haben. Wer ist wir? Das sind Menschen wie Du und ich, die mit Hartz IV versuchen zu überleben, das sind Arbeitnehmer die mit ihrer Arbeit nicht ihre Familie ernähren können und das sind Rentner, die sich teilweise schon den Tod wünschen.

Unser Soziales Netzwerk “Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau” klagt die Regierung an, eine ganze Bevölkerungsschicht entmündigt zu haben. Durch Hartz IV wurden Millionen von Menschen in den offenen Strafvollzug geschickt. Arbeitnehmer werden mit Lohndumping unter Druck gesetzt und Rentner müssen für Sozialhilfe betteln gehen.

Das sind die Geschenke, die wir von der Bundesregierung bekommen werden. Auf solche Geschenke pfeifen wir. Das alles ist eine Schande!

Wir wollen ein Leben in Ehre und mit Würde ohne Spaltung der Bevölkerung. Bürger in ganz Deutschland wacht auf und benutzt die Kerzen um endlich die Regierenden Feuer unterm Hintern zu machen.

Soziales Netzwerk “Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau”
i.A. Birgit Kühr

Anmerkung Michael Posse: Tragt die Wünsche ins ganze Land ob auf eueren Seiten oder per E-Mail an Bekannte Verwandte, Freunde, Politiker, Abgeordnete, Bürgermeister, Presse oder Argen. Sie alle sollen wissen was wir uns zu Weihnachten wünschen.

Passend zu der Nachricht auch “Was das Schwein nicht essen darf das frisst der Mensch oder tafeln wie in Deutschland!“  oder besser noch Müll für die Armen.

Pressemitteilung Sozialen Netzwerk “Buergergemeinschaft gegen Sozialabbau”

Weihnachtslied für die „Aufgehängten“ der Gesellschaft

Manche Zeiten vergehen halt nie …
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gesungen von Jürgen Lüppen und Jörg Rogall mit lieben Grüßen von der Arbeitsloseninitiative Aurich e.V. und besten Dank an den Author Erich Kästner, der diese Lied bereits 1928 schrieb.

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