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Kinder sind unsere Zukunft

Eine Gesellschaft erkennt man am Umgang mit seinen Schwächsten

Obdachlose Jugendliche -> Erwachsenwerden unter der Brücke

Auch in Deutschland gibt es obdachlose Minderjährige, die jahrelang ohne jede Aufsicht, in Angst und Elend auf der Straße leben – und sie erleben dort Dinge, die sie ein Leben lang prägen.

In Deutschland leben rund 37.000 Menschen unter 27 auf der Straße. So auch der 21-jährige Jones, der nach Stationen in Köln, Berlin und Hamburg zurzeit in Nürnberg lebt. Eindrücklich beschreibt er der Reporterin seine Erfahrungen:

„In den dreieinhalb Jahren habe ich Sachen gesehen, die sollte man eigentlich nicht sehen… Wie Leute abgestochen wurden, erschossen wurden, zusammengeprügelt wurden, so dass sie gestorben sind, oder wie jemand sich eine Überdosis Heroin gegeben hat und neben mir verreckt. Aber die Bilder kriegst du nicht mehr aus dem Kopf, danach ist man gebrandmarkt.“

Jones ist seit dreieinhalb Jahren obdachlos. Er ist einer der jungen Menschen, die als Minderjährige vom Radar der zuständigen Jugendhilfe fallen, weil sie aus ihren Unterkünften abgehauen sind.

ganzen beitrag lesen

http://www.deutschlandfunkkultur.de/obdachlose-jugendliche-erwachsenwerden-unter-der-bruecke.1001.de.html?dram%3Aarticle_id=391358

links zum thema -> deutschlands verlorene kinder

https://mantovan9.wordpress.com/2012/07/27/deutschlands-verlorene-kinder/

IGNORIERT UND AUSGEGRENZT

 

epilog -> eine gesellschaft, die obdachlose kinder ignoriert -> hat sich aufgegeben!

 

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Unterlassene Hilfe – Wenn Jobcenter Kinder sanktionieren

„Kein Kind ist Schuld daran, wenn seine Eltern keine oder eine schlecht bezahlte Arbeit haben.“

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von Susan Bonath
Mein Kommentar zu den hunderten Sanktionen gegen Minderjährige, die Jobcenter laut nichtöffentlicher Statistik der Bundesagentur für Arbeit monatlich aussprechen:

Unterlassene Hilfe – Wenn Jobcenter Kinder sanktionieren

Mit 15, 16 oder 17 Jahren sind Kinder keine Kinder mehr. Richtig erwachsen sind sie aber auch noch nicht. Sie wanken zwischen schulischem Leistungsdruck und lauerndem Arbeitsmarkt, zwischen Liebeskummer, null Bock auf Fremdbestimmung und Papas starkem Arm. Jugendliche aus armen Familien fassen schwerer Fuß als andere. Alle Studien der vergangenen Jahre belegen das. Ein Fünftel aller Kinder in der BRD lebt danach auf Hartz-IV-Niveau, in Ostdeutschland bis zu einem Drittel. Dem »Gesetzgeber« ist das egal. Mit »schwarzer Pädagogik« in Form von Existenzentzug, deklariert als »Rechtsfolge«, zwingt er schon minderjährige Bedürftige, die nicht einmal alleine Verträge abschließen können, zu absolutem Gehorsam gegenüber einem Amt. Ein fehlender Bewerbungsnachweis kann sie zu Bettlern auf der Straße machen.

Kein Kind ist Schuld daran, wenn seine Eltern keine oder eine schlecht bezahlte Arbeit haben. Dann sollen sie staatliche Hilfe bekommen. In Deutschland gibt es für 14- bis 18jährige derzeit 302 Euro im Monat. Diesen Satz hat die Bundesregierung als »menschenwürdiges Existenzminimum« errechnet. Das Kindergeld ist darin eingeschlossen. Es wird Mutter oder Vater als Einkommen vom eigenen Regelsatz abgezogen – auch, wenn das halberwachsene Kind nicht brav einer amtlichen Vorladung gefolgt ist und vom Jobcenter deshalb sanktioniert wurde. Ist es zweimal dessen Anweisungen und Auflagen nicht gefolgt, gibt es drei Monate lang keinen Cent mehr – kein Essen, keine Kleidung, kein Busfahren. Auch der Mietanteil fällt weg. Eltern müssen diesen aus ihrem eigenen Regelsatz ausgleichen – oder obdachlos werden. Was das bedeutet, kann sich jeder vorstellen. Zum Schreiben von Bewerbungen wird solche Strafe jedenfalls nicht führen, eher zum Betteln, Flaschensammeln oder Mundraub; mithin zu völliger Verwahrlosung.

Es ist schlimm genug, dass »der Gesetzgeber« diese menschenverachtende Praxis bei erwachsenen Hartz-IV-Bezieher anwendet. Dass er ebenso mit Kindern umspringt, macht noch fassungsloser. Dass Behördenmitarbeiter für 1.500 sanktionierte Kinder jeden Monat sorgen, ohne zu widersprechen, ist – bei allem Verständnis für deren Angst vor Jobverlust – widerlich. Mit Menschenwürde hat das nichts zu tun. Mehr noch: Es ist fahrlässig unterlassene Hilfeleistung gegenüber jungen Bedürftigen ohne Einkommen. Dass es trotzdem tausendfach seit fast elf Jahren praktiziert wird, beweist nicht nur die erschreckende juristische Verfasstheit, ja Verkommenheit dieses Staates. Es ist auch ein Zeichen für den moralischen Verfall unserer kapitalistischen Gesellschaft. Regierungen, die armen Kindern, armen Familien das Existenzrecht wegen kleinster Fehler absprechen, die diese dann auch noch ausspielen gegen geflüchtete arme Menschen, offenbaren ihre neoliberale Fratze. Eine »sozialdemokratische« Familienministerin, die sich für den schönen Schein mit Kindern auf dem Schoß ablichten lässt, kann man nur verlogen nennen.

von Susan Bonath

 

links zum Thema

Hungern als »Rechtsfolge – junge Welt

Nationale Armutskonferenz veröffentlicht Schattenbericht

Deutsches Kinderhilfswerk: Untätigkeit der Bundesregierung bei Kinderarmut beenden

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Wenn Kinder als Federvieh bezeichnet werden –

Deutschland verwahrlost –

3sat Kulturzeit-Mitschnitt – Weit haben wir es gebracht. Wenn Kinder als Federvieh bezeichnet werden … Vielleicht sollten die Herrn Rechtsanwälte mal ihre Einstellung überdenken.

YouTube Dresdner sozialwacht

 

mehr zum Thema –

Die Verrohung der Mittelschicht | Telepolis – Heise Online

 

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Durchschnittsalter von Obdachlosen in den USA? 11 Jahre!

Das Klischeebild eines Obdachlosen in den USA ist ein 35-40 jähriger Mann, der unter einer Highway-Brücke lebt und um Geld bettelt. Tatsächlich aber sind ein Großteil der Obdachlosen Kinder und Jugendliche. Jedes 30. Kind in den USA lebt mittlerweile auf der Straße, Tendenz steigend. RT sprach mit Sozialarbeitern in Miami. Laut diesen beruht der große Anteil an Kindern auf den sich häufenden Zwangsräumungen sowie der enormen Schere zwischen Einkommen und Mietkosten für die Eltern.

Mehr http://rtdeutsch.com

quelle RT Deutsch

 

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2015/07/20 · 17:36

USA: Kinder und Jugendliche in Erwachsenen-Gefängnissen misshandelt

In den USA werden bis zu 10.000 Kinder und Jugendliche in Gefängnissen für Erwachsene gefangen genommen und oft auch misshandelt. Die Jugendliche „Jamie“ beschreibt von verstöhrenden Erlebnissen. Bürgerrechtler mahnen, dass die Kinder und Jugendlichen dadurch nachhaltig traumatisiert werden.

Mehr http://rtdeutsch.com

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2015/07/10 · 16:28

Update! #Die Kinder von Donezk

Ostukraine l Kinder leben aus Angst vor Beschuss im Atombunker

AntikriegTV 2

Trotz angeblicher Friedensgespräche und schriftlicher Vereinbarungen, die am 15. Februar in Minsk offiziell getroffen wurden, kennt das Land der wahren Helden bis dato keinen Waffenstillstand. Und wenn plötzlich doch ganz still um sie herum wird, dann rechnen die Donbass Bewohner nicht mit dem Ende der Beschüsse ihrer Wohngebiete, sondern mit dem nächsten Artillerieschlages seitens skrupelloser Kiewer Regierung und faschistischer Nazi-Bataillone.

Bis heute müssen tausende Donbass Bewohner ihr Leben in den Kellern und Luftschutzbunkern verbringen. In der Hoffnung, dass der Tod an ihnen und ihren Liebsten vorbei geht. So auch in Perwomajsk, Volksrepublik Lugansk.

Bereits seit dem Sommer 2014 haben mindestens 120 Bewohner von Perwomajsk kaum Tageslicht zu Gesicht bekommen. Denn seitdem ihre eigene Regierung beschossen hatte, sie und ihre Familien mit Waffen und Gewalt vor dem Frieden und ihren eigenen Vätern, Brüdern und Söhnen “beschützen” zu wollen, wurde der Bunker zu ihrem Zuhause. Und für 12 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren sogar auch zur Schule, zum Kindergarten und zum Spielplatz…

Hier kichern die Mädels nicht über die “komische” Frisur ihrer neuen Schulfreundin. Hier träumen die Jungs nicht von Hightech-Turnschuhen aus der TV-Werbung. Hier führen selbst die Kleinsten schon Erwachsenengespräche. Denn hier läuft die Kindheit “etwas” anders ab.

In diesem Bunker von Perwomajsk lebt seit 8 Monaten u.a. auch eine 7 köpfige Familie. Die 5 Geschwister haben in dieser Zeit gelernt, was es heißt, zusammenzuhalten und jeden Moment ihres Lebens hier füreinander da zu sein. Auf ihren Kinderzeichnungen fehlen die fröhliche Männchen, die kleinen süßen Katzen oder Hunde. Sie malen Panzer, Bomben. Sie zeichnen Krieg. Denn er ist hier jede Sekunde allgegenwärtig.
quelle Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv

Video übernommen von NewsFront DE

mehr „Den Kindern in Gorlowka fehlt alles“  http://die-linke-konstanz.de/content/view/465/71/

#save #donbass #People!

blogbeiträge zum Thema https://mantovan9.wordpress.com/2014/10/18/update-save-donbass-people-2/

https://mantovan9.wordpress.com/?s=ostukraine

 

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Hartz IV-Behörde treibt Schulden bei Kindern ein

KINDER KLAGEN AN

von gegen-hartz

Die Sozialbehörden in Lübeck treiben „Schulden“ bei kleinen Kindern ein
Immer öfter verschicken Jobcenter Mahnschreiben und Schuldenbriefe an Kinder in Hartz IV- Bedarfsgemeinschaften. Aus diesem Grund hat sich der Sozialausschuss der Stadt Lübeck mit zwei Anträgen der Grünen befasst.
Diese fordern eine Abschaffung von „Mahnschreiben an Kinder, in denen Zwangsmaßnahmen angekündigt werden“. Denn die Behörden handeln dabei höchst rechtswidrig.
So berichtete Rolf Klinkel, Fraktionsvize der Grünen und sozialpolitischer Sprecher bei- spielsweise über einen Fall, in dem ein Achtjähriger aufgefordert wurde, innerhalb von einer Woche insgesamt 2.163 Euro an das Lübecker Jobcenter zu zahlen.
„Mit einem solchen Schreiben jagte die Arbeitsbehörde einem achtjährigen Jungen und dessen Mutter Angst und Schrecken ein“,
kritisierte Klinkel. Am 1. November kassierte die Behörde für die Tilgung der Schulden dann tatsächlich 75 Euro von den geringen Hartz IV Leistungen des Kindes. Die Sozialbehörde bestimmte sogar, dass diese Kürz- ungen sechs Monate lang dauern sollen. Während dieser Zeit wurde der Achtjährige gezwungen mit 176 Euro im Monat ein menschenunwürdiges und geradezu erbärmliches Leben zu fristen.
„Ich bin entsetzt, dass eine soziale Behörde für Schuldentilgungen Kindern Geld weg- nimmt und einem achtjährigen Jungen damit die wirtschaftliche Existenzgrundlage für ein menschenwürdiges Leben entzieht. Für mich ist es unverständlich, dass das Job- center überhaupt Schulden bei Kindern eintreibt.“, kritisierte der Politiker. Eine solche Handhabe seitens der Behörde ist jedoch rechtswidrig, denn das Bundesverfassungs- gericht hatte schon in den 90er Jahren die Pfändung bei Kindern und Jugendlichen streng untersagt.
Minderjährige müssen keine Schulden zurückzahlen, Demnach darf niemand (auch nicht das Jobcenter) bei Kindern und Jugendlichen Schulden eintreiben, tilgen oder ihnen Mahnungen schicken. „Als ich von der Kürzung erfuhr, setzte ich mich erfolgreich für die Aufhebung der Pfändung der Sozialleistungen des Schülers und für die Auszahlung der dafür einbehaltenen Unterstützungsleistungen ein. Nach meiner Meinung handelt es sich hier aber nicht um einen Einzellfall sondern um die Spitze eines Eisbergs“, erklärte Klinkel vor dem Sozialausschuss.
Kein Einzellfall von Behördenwillkür gegenüber Kindern Denn dabei handelte es sich keineswegs um einen Einzellfall. In einem anderen Fall musste ein zehnjähriges Mädchen seitens der Sozialbehörde monatlich zehn Euro vom Hartz IV Regelsatz abzahlen. Dieses habe eine Rechtsvertreterin der Behörde in einem außergerichtlichen Vergleich durchgesetzt.
„Für die Zustimmung wurde die Mutter erheblich unter Druck gesetzt. Ich finde es erbärmlich, dass die Prozessbevollmächtigte einer sozialen Arbeitsbehörde Kinder nicht vor illegalen Schuldentilgungen schützt und stattdessen ein zehnjähriges Mädchen dazu zwingt, einen Teil ihrer unzureichenden Hartz IV Leistungen beim Jobcenter abzuliefern.“ Wie sich Kinder und Eltern wehren können Nicht nur die Lübecker Hartz IV-Behörden fordern Gelder von Minderjährigen zurück. Zur gängigen Praxis der Jobcenter gehört es, Rückforderungsbescheide für jedes Mitglied einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft auszustellen. Eltern können bei einem solchen Begehren sich allerdings zur Wehr setzen.
Per Gesetz ist eine „Einrede nach §1629a BGB“ möglich. Somit kann die Haftung des Minderjährigen auf das Vermögen, dass er mit Eintritt in die Volljährigkeit hat, beschränkt werden. Als Mustertext kann folgende Formulierung verwendet werden:
„Sehr geehrte Damen und Herren, Sie machen gegen mich eine Forderung von EUR …geltend. Ich vollende am …. das 18. Lebensjahr und lege hiermit die Einrede der Beschränkung der Minderjährigenhaftung gem. § 1629a BGB ein. Ich verfüge über keinerlei Vermögen. Aus diesem Grund bitte ich Sie, die Forderung gegen mich nicht weiter zu verfolgen und mir eine entsprechende Bestätigungsmitteilung zuzusenden. Mit freundlichen Grüßen“

Reagiert das Jobcenter nicht positiv, ist anzuraten, sich an eine Schuldnerberatungsstelle (am Besten der Diakonie oder Caritas) oder an eine unabhängige Erwerbslosen-Beratungsstelle zu wenden, um die nächsten Schritte zu besprechen. Allerdings hat sich in der Praxis die sogenannte Einrede gegenüber Hartz IV-Behörden bewährt, so dass in den meisten Fällen das Jobcenter seine Forderungen fallen lassen wird. (wm)

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-behoerde-treibt-schulden-bei-kindern-ein-9001185.php

aufgelesen in facebook http://www.scharf-links.de/

KINDER KLAGEN AN !

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