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Der Blockwart lebt!

„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“.

Altglas ist kein Diebesgut

Am 16. Oktober 2016 angelte ein Ehepaar in München aus einem Altglascontainer mit Hilfe eines Greifarms 18 Glasflaschen. Das Paar, ein Rentner und seine Frau, die als Reinigungskraft arbeitet, wollte danach das Pfand für die Flaschen einlösen. Sie wurden jedoch von Anwohnern beobachtet, die sogleich die Polizei verständigten. Die Staatsanwaltschaft beantragte für das Paar Strafbefehle wegen Diebstahls beim Amtsgericht München.

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http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/strafbefehle-wegen-diebstahl-von-altglas-abgelehnt-15037947.html#GEPC;s2

 

kommentiert unterm beitrag

der Blockwart lebt – was für ein widerliches Gesindel, als wäre es nicht schlimm genug das sich ein Rentner und seine berufstätige Frau zum Flaschensammeln durchringen müssen, was muss in den Köpfen dieses Denunzianten-packs vor sich gehen? Angefangen vom Blockwart, der am Fenster sitzend, geifernd den Telefonhörer in die Hand nimmt um auch endlich mal was zu tun. Weiter mit den Polizisten, die den Anrufer nicht gleich am Telefon verbal zusammenfalten, er möge sich um seinen eigenen Kram kümmern. Bis hin zum Staatsanwalt, der, selbst wenn der komplette Pfandwert von 1,44€ zugrunde gelegt würde, sich in Grund und Boden schämen müsste.

ganz meine Meinung!

 

Kunst http://herr-zander.blogspot.de/2010/12/flaschensammler-in-berlin.html

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Neusprech – Immer mehr Rentner müssen arbeiten?

hier ein angebot der superlative 😉

Die Schere zwischen oben und unten geht imemr weiter auseinander. Aktuell besitzen die oberen 30% mehr als 90% des Volksvermögens.

Immer mehr Rentner in Deutschland kommen mit ihrer staatlichen Rente nicht mehr aus. Sie sind auf Zuschüsse aus der Staatskasse angewiesen. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren bereits drastisch gestiegen – und der Trend wird sich weiter fortsetzen, warnen Sozialforscher.

Spätestens Mitte der 2020er-Jahre würden die Verwerfungen, die in den 90er-Jahren den Arbeitsmarkt durchschüttelten, die Rentnergeneration erreichen. „Mittelfristig muss auch bei der Altersgrundsicherung von zweistelligen Quoten ausgegangen werden.“

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Rentner stürmen griechisches Gesundheitsministerium

von 

Rentner stürmen griechisches Gesundheitsministerium
In Griechenland gibt es keine Medikamente mehr auf Krankenschein. Wer Arzneien benötigt, muss erstmal selbst zahlen. Ob die Krankenkassen das Geld nachträglich erstatten können, ist aber unklar. Nun entlud sich die Wut der griechischen Rentner: Sie stürmten das Büro des zuständigen Ministers.
Von Thomas Bormann, ARD-Hörfunkstudio Istanbul
http://www.tagesschau.de/ausland/medikamentegriechenland100.html

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Rentner besetzen Begegnungsstätte und lassen sich nicht vertreiben

foto gefundenMichael Czech

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Wir bleiben bis die Bagger kommen!

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»Wir bleiben alle« Berlin-Pankow: Rentner halten ihre Begegnungsstätte weiter besetzt

hier lesen http://www.jungewelt.de/2012/08-18/007.php

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Schöne neue Moral gewürzt mit Zwangsarbeit für Rentner

Richard David Precht, oder andere Leute, aber das selbe Geschwafel!
Ein immer häufiger in diversen Talkrunden gesehener Gast ist zur Zeit der „Philosoph“ Herr Precht. Wozu ein Philosoph eigentlich nutze ist, bleibt wohl ein Geheimnis. Eins hat er aber mit den Politikern gemein, den Realitätsverlust und so kommt allerhand Falsches und Unsinniges heraus.

Nachdem er in deutschen TV-Sendern seine „Philosophien“ verbreitet hatte, wurde er auch von österreichischen „Standard“ interviewt.
Hier konnte er wieder einmal seinen Vorschlag eines „sozialen Pflichtjahres für Rentner“ vorstellen. Auf die Frage warum er diesen Vorschlag machte, meinte er „das die jetzigen 40jährigen und erst recht die heutigen 20jährigen in diesem Rentensystem die Verlierer sein werden“. Ebenso meinte er, das „die sozialen Sicherungssysteme dauerhaft nicht mehr finanzierbar wären und die Sozialausgaben wahnsinnig ansteigen, vor allem für die leute, die garnicht arbeiten“.

Hier ist schon der Realitätsverlust zu erkennen.
Das Rentensystem ist deswegen so klamm, weil nicht mehr so viel eingezahlt wird. Gründe für diese Ebbe in den Kassen sind der Niedriglohnsektor, befristete Beschäftigungen und die immer weiter steigende Zahl von Teilzeitjobs. Alleine durch diese Arbeitsstell(ch)en verlieren die Rentenkassen Milliardenbeiträge, weil sehr viele davon unter der Sozialversicherungsgrenze liegen. Dass die Menschen länger leben als vor 50 Jahren ist auch nicht die „Schuld“ der Menschen, sondern ein Erfolg der Medizin.
Da nicht abzusehen ist, wann sich die Politik ändert und wieder ausreichend bezahlte Jobs mit Sozialversicherungsbeiträgen beschließt, wird es wohl so noch weiter gehen. Zumindest so lange, wie „Abgeordnete“ der Arbeitgeberlobby in den Parlamenten sitzen oder an neuen Gesetzen zur Arbeitsmarktpolitik mitarbeiten.
Ein weiterer Realitätsverlust liegt in den „wahnsinnig ansteigenden Kosten für die, die nicht arbeiten“. Im Jahr 2010 lag das Etat für das reine ALG 2 bei ca. 20,4 Mrd., im nächsten Jahr liegt er nur bei 19,5 Mrd., die Ausgaben für die „arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind auch stark gesunken. Das ist eher eine Im- statt eine Explosion. Selbst wenn jetzt jemand mit den „Steuerzahlungen“ kommen würde, wäre die eigentliche steuerliche Belastung eines jeden Bürgers/einer jeden Bürgerin dieses Jahr bei ca. 280€ und im nächsten Jahr bei ca. 240€ im Jahr für ALLE ALG 2 Bezieher liegen.

Danach „sinnierte“ Herr Precht weiter:
„In Hartz-IV muss man nicht automatisch hineinrutschen, aber sehr viele Kinder tun das, weil schon ihre Eltern Hartz-IV-Empfänger sind. Ich halte es für eine sehr wichtige Aufgabe, dass man diesen Kindern unter die Arme greift, damit sie einen Schulabschluss machen können. Wenn sie keinen Schulabschluss machen, sind sie vielleicht nicht nur gefährlich, weil sie in der U-Bahn auf uns lauern, sondern sie kosten dann auch sehr viel Geld.“

Hier kann man auf die Idee kommen, das er das Buch eines anderen „Philosophen“ gelesen hat, nämlich „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin. Hier wird die „Vererbungslehre“ (Hartz IV Generation) mit Vermutungen bzw, unterschwelliger Panikmache kombiniert. Das ihm in einer U-Bahn selbst mal „aufgelauert“ wurde, lässt er offen, aber vielleicht kennt er jemanden, der jemanden kennt, der einen kennt, der mit einen gesprochen hat, dem es mal so erging?

Weiter ging es mit der Frage, ob hier die Rentner da einspringen sollten. Seine Antwort:
„Ich denke, dass es sehr gut ist, wenn Rentner die mit 60, 61 Jahren in Pension gehen, sich
anschließend noch für ein Jahr lang halbtags um diese Kinder kümmern. Sie können damit nicht nur dazu beitragen, dass benachteiligte Kinder eine Chance kriegen, sondern auch dazu, dass ihre eigenen Kinder in Zukunft noch eine Rente bekommen.“

Mit 60, 61 Jahren in Rente gehen, bei einem Renteneintrittsalter von jetzt 65/67 Jahren?
Was sollen diese Rentner den Kinder eigentlich beibringen, denn die Lehrstoffe von heute unterscheiden sich enorm von den von vor 20, 30 ,40 oder 50 Jahren?
Im Übrigen, wenn Pensionäre noch etwas tun wollen, dann engagieren sie sich Ehrenamtlich und das FREIWILLIG, das jetzt als „Pflicht“ vorzuschlagen ist kompletter Unsinn.

Als „Patentrezept“ für dieses verpflichtende soziale Jahr kam eine altbekannte Floskel:
„Ich glaube, dass die Zahl derjenigen, die dafür nicht zu gebrauchen ist, nicht sehr groß ist. Außerdem gibt es viele Menschen die glauben, sie seien dafür völlig ungeeignet. Aber wenn sie einmal mit den Kindern in Berührung kommen, machen sie plötzlich die schöne Erfahrung, dass sie gebraucht werden und Anerkennung bekommen. So kann auch aus dem einen oder anderen garstigen Rentner ein sehr netter Mensch werden.“

Wo habe ich so etwas schon mal gehört? Ach ja, klingt wie die „Werbung“ für Ein-Euro-Jobs oder jetzt auch den Bundesfreiwilligendienst. „gebraucht werden, Anerkennung bekommen“

Danach ging es um „Moral“
„Insgesamt sind die Mittelschichten heute moralischer als sie es je waren. Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland im Ehrenamt tätig ist, ist die höchste Zahl in der Geschichte der Bundesrepublik. Auf der anderen Seite breiten sich aber moralferne Milieus aus. Das können Sie bei Top-Bankern ebenso erleben wie in der Unterschicht. Das sind Menschen, die sich an den bürgerlichen Wertekanon nicht mehr gebunden fühlen und die Spielregeln missachten.“

Soso, Moralfern in der „Oberschicht“ und der „Unterschicht“. Dass die Moral in der „Oberschicht“ oft fehlt, sieht man an den Gewinnen der Banken und den Spekulanten, die teilweise auch mit Nahrungsmitteln spekulieren. Auch hat man es eher der „Oberschicht zu verdanken, dass wir von einer Finanzkrise in die andere rutschen. Dass die „Unterschicht keine Moral“ hätte, bestreite ich allerdings vehement, denn mit ein paar Ausnahmen ist der Zusammenhalt hier ebenso groß, wie der Zusammenhalt der „Abzocker“

Den Rest dieses eher sinnfreien, philosophischen Interviews kann man selbst nachlesen. http://derstandard.at/1322872917688/Sozialjahr-fuer-Pensionisten-Wie-aus-einem-garstigen-Rentner-ein-netter-Mensch-wird

Zusammenfassend kann man feststellen, dass dieser Philosoph mit falschen Fakten argumentiert, die Realität verkennt und er seine „Philosophien“ liebt und bei sich im „stillen Kämmerlein“ lassen soll. Von solchen Dampfplauderern sind schon der Bundestag und einige Landesparlamente besetzt.

Betrachtet man diesen Vorschlag aber aus einem anderen Blickwinkel, dann wäre das eine der besten Ideen bzw. Vorschläge.
Alle Stammtischpolitiker und – philosophen, ebenso die Möchtegernpolitiker die in die Parlamente wollen und alle, die meinen das die Springerpresse „aus dem wahren Leben“ berichtet, sollten doch mal zu so einem sozialen Pflichtjahr verdonnert werden. Dort können sie bei der Tafel, sozialen Einrichtungen, Senioren-, Kinder- oder anderen Heimen arbeiten, vielleicht auch mit einem Einkommen von knapp über den Sozialleistungen, denn dort lernen sie das wahre Leben kennen und vielleicht, ja vielleicht lernen sie dann auch mal etwas für ihr Leben, besonders, dass es nicht so ist, wie es Politik und Medien den anderen „Schichten“ immer suggerieren wollen. Das Leben in der „Unterschicht“, egal ob nun im ALG 2 Bezug, im Niedriglohn/ der geringfügigen Beschäftigung, Sozialhilfeempfänger usw. ist gar nicht so „einfach“ wie es immer beschrieben wird. Wer das aus eigener Erfahrung kennt, wird dann auch anders denken!

Frank K.

bild edith friedl-freecards

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https://mantovan9.wordpress.com/2011/11/26/richard-david-precht-pflicht-sozialjahr-fur-senioren/

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Richard David Precht – Pflicht-Sozialjahr für Senioren

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Keine Satire
Philosophischer Dampfplauderer Richard David Precht
fordert im ZDF ein Jahr Zwangsarbeit für Senioren

Er ist immer für eine provokative, den Verkauf seiner Bücher pushenden Unsinn gut: Der philosophische Hans Dampf in allen Gassen und Talk-Dauergast Richard David Precht. Heute schaffte es der Sunnyboy der Populärwissemschaft mal  wieder: Zur Geisterstunde forderte er in der ZDF-Talkrunde mit Markus Lanz bierernst das Pflicht-Sozialjahr für Senioren. Wer demnächst die Rente mit 70 erlebt, so Precht, solle dann erst mal ein Jährchen  für die Gesellschaft schuften – natürlich unter Lohnverzicht. Nicht freiwillig. Wer nicht mitmacht, darf mit Rentenkürzung oder -entzug rechnen, wenn es nach dem nassforschen stylischen  Philosophie Yuppie geht.

Precht ließ Zweifel an seiner aberwitzigen menschenverachtenden und antisozialen Idee, die ihm Schlagzeilen und damit geldwerte Vorteile garantiert, nicht gelten. Angesichts der sich dramatisch entwickelnden auf den Kopf gestellten Alterspyramide sei etwas anderes als die von ihm geforderte Alters-Zwangsarbeit gar nicht denkbar, schmetterte Precht Bedenken des Moderators Lanz ab.

weiterlesen http://chronisch-leben-pol-soz.blogspot.com/2011/11/keine-satire-philosophischer.html

mehr zum thema http://www.stern.de/kultur/buecher/richard-david-precht-zum-deutschen-bildungssystem-rentner-sollen-ran-werther-muss-raus-1754346.html

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Mehr Geringfügig Beschäftigte im Rentenalter

Staatssekretär des Bundesministerium für Arbeit und Soziales nennt falsche Zahlen: Geringfügig Beschäftigte im Rentenalter

06.09.2011

660.000. Die Zahl der vierten Augustwoche 2011 heißt: 660.000. „Rund 660.000 Rentner müssen nebenher jobben“. Eine Schlagzeile, die in den Tagen nach dem 21 August 2011 in diversen Variationen zu lesen oder hören war, zuerst in der „Saarbrücker-Zeitung“. 660.000 im Dezember 2010: dies seien „3,9 Prozent“ der Bevölkerung im gesetzlichen Rentenalter (65 Jahre und älter). Die Meldungen bezogen sich u.a. auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des Bundestagsabgeordneten Matthias W. Birkwald. (Deutscher Bundestag, Drucksache 17/6790) Die Antwort des (damaligen) beamteten Staatssekretärs im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMAS), Andreas Storm (seit dem 24 August 2011 Minister für Bundesangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei im Saarland), ist jedoch falsch.

Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hatte bereits vom 6. September 2011 zu den geringfügig entlohnten Beschäftigten im Rentenalter (etwa 770.000, nicht 660.000), zum Anteil der geringfügig entlohnten Beschäftigten im Alter von 65 Jahren und älter an der Bevölkerung im entsprechenden Alter (4,6 Prozent, nicht 3,9 Prozent) und zum Anteil der geringfügig entlohnten Beschäftigung im Alter von 65 bis unter 75 Jahren (660.000 von 9,298 Millionen bzw. 7,1 Prozent) berichtet. Demnach sollten Medien und das Bundesarbeitsministerium die Zahlen umgehend korrigieren.

QUELLE http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/mehr-geringfuegig-beschaeftigte-im-rentenalter-20059.php

korpus delikti

bild link https://mantovan9.wordpress.com/2011/05/22/rente-erst-ab-100/

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